Buchrezension: Waschmittel
Köln, 08.02.2005: Umweltbewusstsein in Deutschland und Waschmittel sind in ihrer Geschichte eng verknüpft, denn als sich im heißen Sommer 1959 meterhohe Schaumberge auf vielen deutschen Flüssen und Bächen bildeten, waren wie sonst selten für Verbraucher die Folgen mangelnder Umweltverträglichkeit weithin sichtbar: die Tenside in den Waschmitteln waren damals biologisch nicht oder bestenfalls kaum abbaubar.Diese Erkenntnis war nicht nur der erste Schritt zur Entstehung eines breiteren Umweltbewusstseins, sondern hat ebenso die umweltorientierte Forschung in der Auch als sekundärer Sektor bezeichnet, in Abgrenzung von Landwirtschaft (primärer Sektor) und Dienstleistungen (tertiärer Sektor). Industrie maßgeblich beeinflusst. Heute haben Zur Säuberung von Textilien im wässrigen Medium bestimmte, komplex zusammengesetzte Wirkstoffgemische, die immer Tenside, meist auch Gerüststoffe, Bleichmittel etc. enthalten.Waschmittel einen grundlegenden Wandel von viel hilft viel" zu superkompakt" hinter sich. Sie haben sich zu High-Tech-Produkten mit einer Vielzahl von Inhaltsstoffen und Angebotsformen entwickelt - und sie sind deutlich umweltverträglicher geworden. Heute wissen wir durch die Auswertung von Ökobilanzen, dass für die Umweltverträglichkeit des Waschens das Verhalten der Verbraucher von entscheidender Bedeutung ist, das Augenmerk also nicht nur auf die richtigen" Inhaltsstoffe, sondern in erster Linie auf das richtige" Waschen gerichtet werden muss.
Das vorliegende Buch stellt die ganze Vielfalt der Wasch- und Waschhilfsmittel und ihrer Inhaltsstoffe vor, gibt einen Überblick über die Geschichte des Waschens bis hin den heutigen Waschgewohnheiten in Deutschland und Der Name E. wird heute häufig synonym für die Europäische Gemeinschaft (EG) verwendet, die jedoch nur einen Teil von E. umfaßt. Dem geographischen Umfang nach ist E. mit etwas über 10 Mio km2 der zweitkleinste Erdteil. Europa sowie Hinweise zum zeitgemäßen Waschen und diskutiert den Beitrag des Waschens zu einer nachhaltigen Entwicklung.
Waschmittel - Chemie, Umwelt, Nachhaltigkeit von Günter Wagner, 3., vollst. überarb. u. erw. Auflage - Dezember 2004
34,90 EUR, 2004. XIII, 297 Seiten, Broschur
ISBN 3-527-31216-1 - Wiley-VCH, Weinheim
Autor: KATALYSE Institut für angewandte Umweltforschung
Die letzten 10 Meldungen zum Thema "Waschmittel":
Umwelt und Portemonnaie schonenBerlin, 10.05.2010: Verbraucher können schon mit kleinen Maßnahmen beim Waschen die Umwelt schonen und Geld sparen. Die VERBRAUCHER INITIATIVE ruft deshalb zum nachhaltigen Waschen auf und unterstützt dabei die Forderungen des Forums Waschen zum aktuellen Aktionstag am 10. Mai.
Darwins ZeitmaschineFrankfurt, 11.03.2009: Heute sind viele mitteleuropäische Seen sauberer als in den 1970/80er-Jahren, als sie durch phosphathaltige Waschmittel und die Auswaschung phosphathaltigen Düngers aus den Feldern unbeabsichtigt stark gedüngt (eutrophiert) wurden. Diese Seen verloren ihre natürliche Artenvielfalt. Die Algen, darunter auch toxische Cyanobakterien, vermehrten sich rapide.
Allergischen Substanzen auf der SpurMünchen, 06.01.2008: Testen, welche chemischen Substanzen allergische Reaktionen hervorrufen können - das geht bisher nur im Tierversuch. Im Projekt "Sens-it-iv" arbeiten Forscher an neuen Verfahren: Sie sollen das allergische Risiko von Chemikalien zuverlässig voraussagen - ohne Tierversuche. Die Gefahr lauert überall: in ...
Asiatische Wälder in der KlimafalleFrankfurt, 17.09.2007: Nirgendwo auf der Welt schreitet die Waldzerstörung so rasant voran wie in Asien. Allein in Indonesien fallen jährlich über zwei Millionen Hektar Wald den Kettensägen und Waldbränden zum Opfer. Immer häufiger muss der Regenwald Palmölplantagen weichen. "Falsch verstandener Klimaschutz heizt diesen Trend leider an", sagt Markus Radday, Tropenwaldexperte des WWF Deutschland.
Heizkosten sparen - Pflanzenöl in Leichtes Heizöl umwandelnWien, 28.08.2007: Langsam wird der Traum für Hausbesitzer wahr: Unabhängigkeit von teuren Heizölen. Ein neues Gerät ermöglicht die Umwandlung von Pflanzenölen in leichtes Heizöl. Der Hausbesitzer oder der Unternehmer eines Gewerbebetriebes kann das Gerät mit Rapsöl oder auch mit alten Speiseölen füttern und erhält daraus Leichtes Heizöl.
Die Ostsee erstickt an SteuergeldernStralsund/Hamburg, 13.08.2007: Die EU-Agrarpolitik trägt laut einem WWF-Report entscheidend zu Algenblüten und Sauerstoffmangel in der Ostsee bei. Jeder EU-Bürger an der Ostsee zahle pro Jahr 72 Euro in den Brüsseler Agrartopf und fördere damit ein System, dass die Überdüngung in der Landwirtschaft belohne. Vor allem über die Flüsse gelangen überschüssige Nährstoffe ins Meer und zerstören wertvolle Lebensräume.
Premiere für Klimaforscher - Luftschiff erkundet die "Waschkraft der Atmosphäre"Jülich, 15.07.2007: Ab dem 16. Juli nutzen Jülicher Atmosphärenforscher erstmalig einen Zeppelin NT als Forschungsplattform. Mit verschiedenen Messinstrumenten bestückt wird der Zeppelin zehn Tage die Luft über Süddeutschland genauestens analysieren. Dabei konzentrieren sich die Wissenschaftler auf Abbau und Transport von Schad- und Spurengasen in der untersten Schicht der Atmosphäre: Prozesse in dieser chemisch sehr ...
Leute machen Kleider machen LeuteBerlin, 28.06.2007: Sie schützen, kaschieren oder betonen Kleidungsstücke gehören buchstäblich wie eine zweite Haut zum Alltag. Dabei wird ihre Qualität durch ihre Rohstoffe, die Verarbeitungsverfahren und natürlich die richtige Pflege bestimmt. Auch in den Herstellungsbedingungen unterscheiden sich die Kleidungsstücke erheblich. Rund um das Thema Textilien informiert die ...
Der klimapolitische Aktionismus und die ökologischen Folgen - Geistige Monokultur schadet der UmweltBerlin/Neuss, 14.03.2007: www.ne-na.de - Der Wettlauf um die Weltrettung ist eröffnet: Der Bayer Werner Schnappauf (Radeln am Main), der Niedersachse Sigmar Gabriel (Klimaschutz in die EU-Verfassung) oder doch wieder Al Gore, der Öko-Oscar aus Tennessee, fragt der Publizist und Buchautor Michael Miersch in einem Beitrag für die Welt. Al Gores Chancen seien allerdings gesunken, seit bekannt wurde, dass er in seinem Haus über zwanzigmal mehr Strom verbrauche als ein Durchschnittsamerikaner.
"Ökomanager des Jahres" von WWF und ‘Capital’Berlin, 24.11.2006: Franz Fehrenbach, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH, Stuttgart, ist von der Umweltstiftung WWF Deutschland und dem Wirtschaftsmagazin "Capital" zum "Ökomanager des Jahres 2006" im Bereich Konzerne gewählt worden. Ausschlaggebend für die Entscheidung der Jury war unter anderem, dass die Bosch-Gruppe das Thema Umwelt- und Ressourcenschonung seit langem in der Gesamtstrategie konsequent verankert hat.
Stand: 3. Maerz 2006
Erstellt: 8. Februar 2005
Erstellt: 8. Februar 2005




















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