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Möglichkeiten und Grenzen ökonomischer Klimaschutzinstrumente

Köln, 28.01.2014: Die Akteure des internationalen und europäischen Klimaschutzes setzen neben dem Emissionshandel auf weitere ökonomische Instrumente. Im Rahmen der sogenannten „Joint Implementation“ können Industriestaaten und Unternehmen aus diesen Ländern Reduktionsverpflichtungen ersatzweise durch Klimaschutzprojekte in anderen Industriestaaten, insbesondere in den mittel- und osteuropäischen Transformationsstaaten, erbringen.

Neben der Erschließung kostengünstiger Emissionsreduktionsmöglichkeiten im Ausland wird Joint Implementation das Potenzial zugeschrieben, Investitionsanreize für den Klimaschutz zu setzen, die zwischenstaatliche Zusammenarbeit zu stärken und durch den mit den Projekten verbundenen Technologietransfer die nachhaltige Entwicklung in den wirtschaftlich und technologisch zumeist schwächer gestellten Gastgeberstaaten zu unterstützen.

Ob Joint Implementation diesen Erwartungen gerecht werden kann und welche Probleme der Mechanismus mit sich bringt, ist Gegenstand des Buches von Beatrice Garske. Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei der ökologischen Integrität der Joint Implementation-Projekte und der erfolgreichen Diffusion von Niedrigemissionstechnologien in den mittel- und osteuropäischen Transformationsstaaten. Auch die generelle Funktionsweise sowie Möglichkeiten und Grenzen ökonomischer Klimaschutzinstrumente kommen damit in den Blick.

Beatrice Garske
Joint Implementation
Ökonomische Klimaschutzinstrumente und Technologiediffusion in Transformationsstaaten
Metropolis Verlag, Marburg 2013, Reihe Beiträge zur sozialwissenschaftlichen Nachhaltigkeitsforschung, Bd. 11, 221 Seiten, broschiert, 34,80 Euro
ISBN 978-3-7316-1053-3

Quelle:
Metropolis Verlag, bearbeitet von Dr. Thomas Wardenbach >>> text & pressebüro – Köln

Autor: Dr. Thomas Wardenbach
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Stand: 27. Jänner 2014
Erstellt: 27. Jänner 2014