Rückblicke
Webvideothek
Spielzeug-Test
Ob Holzeisenbahn, Puppe, Plüschtier oder Traktor: Mehr als 80 Prozent der geprüften Spielzeuge ist mit gesundheitsgefährdenden Schadstoffen belastet. Zwei Drittel sogar stark bis sehr stark.
Video >>
Essen und Klima
aid-Clip: Was hat mein Essen mit dem Klima zu tun?
Video >>
Süße Tierschutz-News
VIER PFOTEN gab bekannt, dass die beliebte Schweizer Schokolade Toblerone künftig mit Eiern aus käfigfreier Produktion hergestellt wird.
Video >>

Zur Web-Videothek >>

Top Rezensionen
Herausforderung Gebäudesanierung im Denkmalschutz

Das Buch vom Meer

Evidenzbasierter Artenschutz

Energetische Wohnungen und Quartiere bauen

Waldgräser

Bella mia – nach dem Erdbeben von L'Aquila

Die Kunst der botanischen Illustration

Standortwahl für Windkraftanlagen

Architektonische Vielfalt von Einfamilienhäusern

Auch Genies müssen fleißig sein

Inserate
Tipp
Umweltlexikon
Pfeil Umweltjournal.de | Pfeil Buchrezensionen  | PfeilArtikel Nr.: 20951

Energiewende nach Fukushima – was nun?

Köln, 14.11.2013: Die jetzt bei den Koalitionsverhandlungen von Union und SPD vorgestellte „billigeren Energiewende für alle“ stimmt weder Industrie, noch die Erneuerbaren-Energie-Branche oder gar Verbraucherschützer besonders optimistisch. Das Buch „Die deutsche „Energiewende“ nach Fukushima“ zeigt die ganze Bandbreite der Diskussionen zwischen Atomausstieg und Wachstumsdebatte.

Seit dem Beschluss zur „Energiewende“ der Bundesregierung im Jahre 2011 wird die Energiewende in Politik, Gesellschaft und Medien vielfach und zunehmend kontrovers diskutiert: Debatten um Strompreise, Gerechtigkeitsaspekte, Probleme bei der Organisation und Abstimmung, technische Fragen, die Rolle der Zivilgesellschaft und ökologische wie ökonomische Auswirkungen sind nur einige Beispiele dafür.

An dem politischen Beschluss und der dahinter stehenden Idee, eine Umstellung der Stromproduktion zu überwiegenden Teilen aus erneuerbaren Energien anzustreben, werden Zweifel und Kritik laut: Befürchten die einen, die Energiewende könnte nur oberflächlich ausfallen und zentrale Problemfelder wie den Klimawandel oder den Ressourcenschwund zu unentschlossen angehen, kritisieren andere, dass die Risiken einer vorschnellen Energiewende in Hinblick auf Versorgungssicherheit, Preis- und Systemstabilität nicht ausreichend berücksichtigt würden.

Durch die insgesamt 18 Beiträge aus unterschiedlichen Fachdisziplinen soll ein differenzierter Blick auf die Energiewende ermöglicht werden. Dabei werden verschiedenste Fragestellungen abgebildet, die mit einem politischen, wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und nicht zuletzt auch wissenschaftlichen Großprojekt wie der Energiewende einhergehen.

Die Beiträge verschiedenster Fachautoren gehen im Wesentlichen auf die Vorträge im Rahmen der Ringvorlesung „Die Energiewende – Beiträge aus der Wissenschaft“ zurück, die im Sommersemester 2012 an der Universität Bremen stattfand.

Jörg Radtke & Bettina Hennig (Hrsg.)
Die deutsche „Energiewende“ nach Fukushima
Der wissenschaftliche Diskurs zwischen Atomausstieg und Wachstumsdebatte
Metropolis Verlag, Marburg 2013, Reihe Beiträge zur sozialwissenschaftlichen Nachhaltigkeitsforschung, Bd. 8, 442 Seiten, broschiert, 34,80 Euro
ISBN 978-3-7316-1028-1

Quelle:
Metropolis Verlag, bearbeitet von Dr. Thomas Wardenbach >>> text & pressebüro – Köln


Autor: Dr. Thomas Wardenbach
2637 Aufrufe
Stand: 15. November 2013
Erstellt: 14. November 2013