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Modernität der Industrie

Köln, 06.02.2013: Es scheint, dass virtuelle Prozesse immer stärker materielle Prozesse ablösen. Vor diesem Hintergrund behandelt das Buch „Die Modernität der Industrie“ die Frage, welche Rolle die Industrie (im engeren Sinne: das produzierende Gewerbe) in Zukunft noch spielen wird.

Die Online-Gesellschaft des 21. Jahrhunderts erweckt den Eindruck, als ob die Materialität der Dinge immer mehr an Bedeutung verliert. Der Brief wird zur E-Mail, das Fotoalbum zum Web-Album, die Eckkneipe zum Chat-Room, die elektronische Datenkommunikation löst das Fax als Auftragsbestätigung ab, Prozesse beschleunigen sich, Unternehmen vernetzen sich stärker miteinander, und selbst die liebevoll altmodische Lohnsteuerkarte ist durch "Elster", das Steuererklärungsprogramm der Finanzverwaltung, ersetzt worden.

Die Autoren Birger Priddat und Klaus-W. West verdeutlichen: Auch im Zeitalter der Dienstleistungs- und der Wissensgesellschaft ist die Industrie nicht verschwunden, die materielle Produktion bleibt das Fundament der Informationsgesellschaft. Aber sie entwickelt neue Formen. Ihre technosystemgestützte Produktivität kommt ohne die großen Arbeitermassen des 19. und 20. Jahrhunderts aus. Die moderne Industrie ist smart, ihre Beschäftigten sind hoch qualifiziert, und sie ist kapitalintensiv. Dieses Buch soll daher zu einem adäquaten Verständnis von der Modernität der Industrie beitragen.

Birger Priddat & Klaus-W. West (Hrsg.)
Die Modernität der Industrie
Metropolis Verlag, Marburg 2012, 399 Seiten, broschiert, 29,80 Euro
ISBN 978-3-89518-936-4

Quelle: Metropolis Verlag, bearbeitet von Dr. Thomas Wardenbach >>> text & pressebüro – Köln


Autor: Dr. Thomas Wardenbach
1682 Aufrufe
Stand: 6. Februar 2013
Erstellt: 6. Februar 2013

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