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Klimagerechtigkeit

Köln, 12.04.2012: Klimagerechtigkeit? Was ist denn das? Felix Ekardt, der Herausgeber und Mitautor des Bandes „Klimagerechtigkeit“, beantwortet diese Frage in seinem Beitrag „Klimagerechtigkeit: Neue universalistische Diskursethik, neue Freiheitstheorie, neue Abwägungstheorie“. Weitere neun Autoren beleuchten das Thema jeweils aus ihren Blickwinkeln in sehr aufschlussreichen Beiträgen.

Ist Normativität in der Nachhaltigkeits- und speziell in der Klimaforschung im Sinne einer Möglichkeit objektiver ethischer Aussagen überhaupt denkbar? Wie ist insoweit das Verhältnis ethischer, rechtlicher und ökonomischer Aussagen zueinander? Wie lassen sich verschiedene Ebenen einer geistes- bzw. sozialwissenschaftlichen Analyse der Klimaproblematik sorgfältig auseinanderhalten und zugleich in ihrem Zusammenhang erkennen? Kann über Klimaschutz sinnvoll unter voller Fortgeltung des bis dato für moderne Gesellschaften prägenden Wachstumsdenkens reflektiert werden? Nicht zuletzt aber auch: Ist die Behandlung all jener Fragen aus einem primär wirtschaftswissenschaftlichen Blickwinkel unter maßgeblicher Nutzung der Methodik der Kosten-Nutzen-Analyse angemessen?

In diesem Band setzen sich insgesamt zehn Fachbeiträge mit diesen Fragestellungen intensiv auseinander. Wer Interesse daran hat, in die Tiefen der transdisziplinären Debatten zum Thema Klimawandel vorzustoßen, der wird sich mit diesem Buch daran laben können!

Felix Ekardt (Hrsg.)
Klimagerechtigkeit
Ethische, ökonomische, rechtliche und transdisziplinäre Zugänge
Metropolis Verlag, Marburg 2012, Reihe Beiträge zur sozialwissenschaftlichen Nachhaltigkeitsforschung, Bd. 2, 299 Seiten, broschiert, 29,80 Euro
ISBN 978-3-89518-901-2

Buchrezension bearbeitet von: text & pressebüro – Dr. Thomas Wardenbach, Köln

Autor: Dr. Thomas Wardenbach
1770 Aufrufe
Stand: 12. April 2012
Erstellt: 12. April 2012

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