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Qualifikation statt Quote

Frankfurt a. M., 10.02.2012: Quotenforderungen sind en vogue. Wo immer sich eine soziale Gruppe bei der Verteilung von macht- und prestigeträchtigen Positionen benachteiligt fühlt, gilt die Quotierung der zu verteilenden Posten als das Mittel der Wahl.

Die vorliegende Publikation versammelt Aufsätze, die sich mit den verschiedenen Aspekten der gegenwärtigen Gleichstellungspolitik, die auch unter dem Namen Gender Mainstreaming realisiert wird, kritisch auseinandersetzen. Der Schwerpunkt liegt in der Behandlung der zur Gleichstellungspolitik gehörenden Quotenregelungen.

Die Beiträge des Sammelbandes lassen eine Alternative zur gegenwärtigen, auf Quotierung hinauslaufenden Gleichstellungspolitik erkennen: Ein Mensch sollte nach seiner individuellen Qualifikation und nicht nach seiner Gruppenzugehörigkeit beurteilt werden. Die Bemühungen der Verantwortlichen in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sollten sich darauf richten, bessere Qualifikationsstandards zu erarbeiten, anstatt eine diskriminierende Quotenpolitik zu betreiben.

Das Buch enthält Beiträge von Kevin Fuchs, Gérard Bökenkamp, Torsten Steiger, Ferdinand Knauß, Günter Buchholz, Paul-Hermann Gruner, Thomas Apolte, Walter Hollstein, Fiona Lorenz, Fabian Heinzel, Bruno Köhler, Arne Hoffmann, Eckhard Kuhla, Bernhard Lassahn, Alexander Ulfig, Harald Schulze, Friedrich Jentzsch, Josef C. Aigner und Adorján F. Kovács.

Harald Schulze, Torsten Steiger und Alexander Ulfig (Hrsg.)
Qualifikation statt Quote
Beiträge zur Gleichstellungspolitik
Books on Demand, Norderstedt 2012
212 Seiten, Paperback, 13, 90 Euro
ISBN 978-3-8448-1743-0

Autor: Dr. Alexander Ulfig
2850 Aufrufe
Stand: 10. Februar 2012
Erstellt: 10. Februar 2012

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