Peak Soil Die unterschätzte Krise der Böden
München, 19.03.2010: In der neuen Ausgabe der politischen ökologie erfahren Sie, in welchen Schwierigkeiten unsere Böden stecken und warum deren Zerstörung ein ebenso großes Problem darstellt wie der Klimawandel. Die Ausgabe 119 der politischen ökologie erscheint am 29. März 2010 im oekom verlag.Ausgebeutet, vergiftet, zubetoniert obwohl der Boden ist ein Teil der belebten obersten Erdkruste. Boden eine lebensnotwendige Ressource ist, die nicht oder nur mit immensen Mühen und Kosten erneuerbar ist, behandelt ihn der Mensch wie Dreck. Die Bedürfnisse einer wachsenden Weltbevölkerung und der Globale Klimaveränderungen sind bereits im Gang und der Mensch ist dafür hauptverantwortlich.
Klimawandel verstärken den Druck. Doch es gibt auch Zeichen der Hoffnung: Bodenschutzprojekte schärfen das öffentliche Problembewusstsein und weltweit kommt die Diskussion über nachhaltige Nutzungsformen und Besitzverhältnisse von Böden in Gang.
In der Ausgabe Peak Soil brechen die Autorinnen und Autoren der politischen ökologie eine Lanze für den Untergrund. Sie zeigen, warum der Boden ein Multitalent ist, erklären die vordringlichsten Probleme und legen dar, was zu tun ist, damit wir nicht den Boden unter den Füßen verlieren.
politische ökologie119
Peak Soil
Die unterschätzte Krise der Böden
72 S., 14,90 /26,90 sFr.
ISBN 978-3-86581-225-4
Autor: oekom verlag
Die letzten 10 Meldungen zum Thema "Politik":
Kernkraft kann auslaufenBerlin, 31.08.2010: Gestern hat die Bundesregierung das in Auftrag gegebene Gutachten für die zukünftige deutsche Energieversorgung vorgestellt. Der WWF erkennt in den acht Szenarien keine stichhaltigen Argumente für eine verlängerte Laufzeit der Kernkraftwerke. Die Dokumente verdeutlichen:
Die Messlatte für das EnergiekonzeptFrankfurt a. M., 27.08.2010: Ende dieser Woche werden der Bundesregierung aller Voraussicht nach die Szenarien für das nationale Energiekonzept vorgelegt. Dem soll ein umfangreicher Katalog von politischen Maßnahmen zur Erreichung der gesetzten Klimaschutzziele bis zum Jahr 2050 folgen.
Energieeffizienz statt Laufzeitverlängerung: Umwelt-, Verbraucherverbände und Gewerkschaften fordern zukunftsweisendes Energiekonzept Berlin, 25.08.2010: Umwelt-, Verbraucherverbände und Gewerkschaften appellieren an die Bundesregierung, mit ihrem Energiekonzept endlich wirksame Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz auf den Weg zu bringen. Die im Sparpaket für 2011 angekündigte Milliarden-Kürzung bei der energetischen Gebäudesanierung müsse zurückgenommen werden.
Taktloses Muskelspiel der EnergiebrancheBerlin, 17.08.2010: Als taktloses Muskelspiel bezeichnet der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) die jüngsten Erpressungsversuche der vier großen Energieunternehmen zur Atompolitik. "Die Bundesregierung darf sich von den Drohgebärden nicht beeinflussen lassen", so Holger Krawinkel, Leiter des Fachbereichs Bauen, Energie und Umwelt im vzbv.
Atomkonsens einhalten: Atomlobbyisten in die Schranken weisen!Berlin, 02.08.2010: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat der Atomindustrie vorgeworfen, die enormen Probleme bei der Entsorgung des Atommülls und die Risiken des Weiterbetriebs von Atomkraftwerken vollständig auszublenden. Es sei entlarvend, dass RWE-Chef Jürgen Großmann in seinem heute in der Süddeutschen Zeitung veröffentlichten Plädoyer für längere AKW-Laufzeiten beide Themen überhaupt nicht erwähnt habe.
WWF Statement zur Verschiebung des US-KlimagesetzesFrankfurt a. M., 26.07.2010: Für den Klimaschutz ist das ein dramatischer Rückschlag. Die USA sind einer der Hauptverursacher des Klimawandels und der US-amerikanische Senat ist unfähig, die notwendigen Energie- und Klimaschutzgesetze endlich auf den Weg zu bringen. Das ist mehr als unverantwortlich.
Klimaanlage der Erde läuft heißBerlin, 17.07.2010: Neue Daten zur Erhöhung der globalen Temperatur vom Goddard Institute for Space Studies der NASA zeigen, dass die erste Hälfte des Jahres 2010 das wärmste Halbjahr der letzten 130 Jahre war. Die Temperatur lag 0,7 Grad Celsius über dem Durchschnittswert. Nur weil der Klimawandel auf der politischen Tagesordnung augenblicklich nicht ganz oben steht, hat er nicht aufgehört, zu existieren erklärt Regine Günther, Leiterin Klima- und Energiepolitik des WWF Deutschland.
Regierung beschließt Wortbruch bei Entwicklungshilfe für arme LänderBerlin, 07.06.2010: Die ursprünglich für 2011 anvisierten Mittelerhöhungen im Etat des Entwicklungsministeriums bleiben aus. "Der Kabinettsentwurf für den Bundeshaushalt 2011 ist entwicklungspolitisch eine große Enttäuschung und ein Wortbruch", sagt Tobias Hauschild, Oxfams Experte für Entwicklungsfinanzierung. Die Bundesregierung verabschiede sich damit von ihren internationalen Zusagen zur Erhöhung der Entwicklungshilfe.
co2online Klima-Barometer: Medieninteresse am Klimaschutz sinkt, Verbraucherinteresse bleibt konstantBerlin, 06.06.2010: Die Temperaturen steigen, der Sommerurlaub rückt immer näher. Viele Verbraucher haben jedoch zur heißen Jahreszeit nicht nur die nächste Eisdiele im Blick. Die aktuellen Umfrage-Ergebnisse des Klima-Barometers, das von der gemeinnützigen co2online GmbH quartalsweise veröffentlicht wird, zeigen: Die Themen Klimaschutz und Energiesparen sind auch während der heizungsfreien Monate präsent.
Kein CO2-Endlager in Brandenburg!Hamburg, 29.06.2010: Vor der Brandenburger Staatskanzlei haben 20 Greenpeace Aktivisten ein Mahnmal zum Abschluss ihrer Protesttour gegen CO2-Verpressung aufgestellt. Eine drei Meter große geologische Zeitbombe weist auf die unkalkulierbaren Risiken der unterirdischen CO2-Endlagerung hin, die die Brandenburger Landesregierung zusammen mit Vattenfall gegen den Protest der Bevölkerung vor Ort durchsetzen will.
Stand: 19. Maerz 2010
Erstellt: 19. Maerz 2010
Erstellt: 19. Maerz 2010




















Druckansicht