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DIE 4. REVOLUTION – EnergyAutonomy

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Köln, 18.03.2010: Der Regisseur und Filmemacher Carl A. Fechner präsentiert mit DIE 4. REVOLUTION - EnergyAutonomy einen Kinofilm, der aufzeigt, dass die Energiewende möglich ist.

Angesichts der globalen Energiekrise lautet seine Devise: „Wir brauchen ein schnell aufklärendes mitreißendes Medium, das dieses Wissen der Welt nachvollziehbar und kompakt vermittelt.“

Angeregt durch das Buch „Energy Autonomy“ des Energiexperten und Bundestagsabgeordneten Hermann Scheer macht er sich auf die Suche nach Praxisbeispielen. An hand von Porträts aus elf Ländern wird anschaulich und manchmal auch ein wenig populistisch dargestellt, dass es heute schon praktikable Lösungen zur Energiespeicherung gibt, Modellprojekte zur dezentralen Energieversorgung vor Ort seit Jahren funktionieren, die Voraussetzungen also gegeben sind, um eine großmaßstäbliche Umsetzung und damit eine Wende in Richtung Energieautonomie in Angriff zu nehmen.

Der Film erzählt seine Geschichte am Beispiel von Erfahrungen und Schicksalen. Protagonisten wie Preben Maegaard, die sich seit Jahren im Bereich zur alternativen Energieerzeugung und – speicherung engagieren, stellen ihr Lebenswerk vor. Sein 1983 gegründetes Nordic Folke Center versorgt heute 50.000 Menschen mit Strom aus Windenergie und aus Photovoltaik und damit die größte energieautonome Region der Welt. Mohammad Yunus (Gründer der Garmin Bank und Friedensnobelpreisträger) überträgt sein bewährtes Konzept der Garmin Bank auf Photovoltaikmodule. Indische Frauen erhalten Mikrokredite, um Solaranlagen auf ihren Dächern installieren zu können, als Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung wie zur persönlichen Energieautonomie.

Warum passiert angesichts der manifesten Energiekrise trotz dieser wegweisenden Erfahrungen und produktiven Ansätze nichts? Der Film von Carl A. Fechner zeigt auch, dass machtvolle Akteure wie Ölmagnaten oder Atomkrafterzeuger es verstehen, ihre Interessen zu sichern und Einfluss auf die Energiepreise zu nehmen und das tradierte Energiedenken zu zementieren. Aber auch, dass Energieautonomie möglich ist, wenn mehr Bewegung und Unruhe in das traditionelle Energiesystem kommt.

In knapp 83 Minuten zeichnet Fechner ein Bild der Energiebranche, das sehr zum Nachdenken anregt.

http://www.energyautonomy.org/

Ein Beitrag von Jan Niemeyer, niemeyer@katalyse.de.
Autor: KATALYSE Institut für angewandte Umweltforschung
5594 Aufrufe
Stand: 19. März 2010
Erstellt: 18. März 2010

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