Biokraftstoffe als Ersatz fossiler Energieträger
Köln, 04.07.2009: Die letzten Tropfen Erdöl fließen im arabischen Golf und in Alaska. Tief im Ozean wird noch akribisch nach weiteren Vorkommen gesucht, doch über kurz oder lang wird das Öl versiegen und unser Alltag so wie heute wäre kaum mehr denkbar. Ein Glück, dass es inzwischen Biokraftstoffe gibt!
Biokraftstoffe, also aus in Pflanzen wie Der Mais ist eine einhäusige, getrenntgeschlechtlich (monözisch) Pflanze, die bis zu 2,5 Meter hohe Stängel hat, die in einen männlichen Blütenstand enden. Die weiblichen Blütenstände entspringen der mittleren Stängelhälfte. Die Fremdbestäubung erfolgt durch den Wind. Roman Romankos Magisterarbeit, die in gedruckter Form im Grin-Verlag erschienen ist, analysiert sachlich und klar Vor- und Nachtteile der Biokraftstoffe auf sozial-ökologischer und sozio-ökonomischer Ebene. Eine kurze Einleitung über Biokraftstoffe und deren Herstellung genügt auch dem Laien um sich ein Bild von der Materie zu machen. Die Arbeit ist eine sehr gute Grundalge um sich effektiv über die Diskussion um Biokraftstoffe zu informiere und später daran teilzunehmen. Sie empfiehlt sich nicht nur Wissenschaftlern wie Umweltökonomen, Ökologen oder Geographen, sondern auch aufgrund leichter Verständlichkeit für den interessierten Laien. Titel: Biokraftstoffe als Ersatz fossiler Energieträger- Eine umwelt- und ressourcenökonomische Analyse; Autor: Roman Romanko; Verlag: Grin - Verlag für akademische Texte; ISBN: 978-3-640-25523-8; 66 Seiten; Preis: 14,99 EURO Weiterführende Informationen:
Mais, Zuckerrohr ist eine mehrjährige, sich bestockende Kurztagspflanze. Sie bildet Gras mit bis zu sieben Meter hohen und 5 cm dicken Stängeln mit zuckerspeicherndem Mark (7 bis 20 Prozent Saccharose).Zuckerrohr, oder Der Weizen ist einjähriges meist unbegrantes Gras. Die Ährenspindel sind mit
Ährchen besetzt, die 3 bis 6 Blüten umfassen. Selbstbestäubung tritt noch vor der Öffnung der Blüte ein. Das Korn ist eine Karyopse.
Weizen enthaltener Stärke oder Der Begriff Z. ist laut EWG-Vorschriften und Z.-Arten-Verordnung geschützt und bezeichnet Weiß- und Raffinade-Z.Zucker hergestelltes (Äthanol, Etylalkohol, Weingeist, Alkohol). Ethanol, das als Treibstoff eingesetzt werden kann, haben gegenüber Erdöl den Vorteil, dass sie keine endliche Ressource sind, sondern zyklisch neu angebaut werden können. Derzeit ist der Anteil der Autos auf deutschen Straßen, die mit Bioethanol fahren noch sehr gering.
Ob sich das aber trotz der steigenden Preise für B. ist ein Kraftstoff für Ottomotoren, auch Vergaserkraftstoff oder Ottokraftstoff genannt. Benzin und D. ist ein Kraftstoff für Dieselmotoren, auch D.-Kraftstoff, D.-Öl, Gasöl genannt, der aus Kohlenwasserstoffen mit einem Siedebereich zwischen 170 und 370 Grad C (wie leichtes Heizöl) und aus Kraftstoffzusätzen besteht.Diesel aber ändern wird ist sehr vage, denn trotz einer augenscheinlich nachhaltigen Kraftstoffversorgung bringen Biotreibstoffe große Probleme mit sich. Für den Anbau des Getreides werden die kostbaren Der Begriff Ressourcen bezeichnet die Gesamtheit aller natürlichen Rohstoffe oder Mittel um bestimmte Aufagben zu lösen.Ressourcen Ackerfläche und Wasser ist eine Verbindung von zwei Wasserstoff- und einem Sauerstoffatom. Die Bezeichnung Wasser wird v.a. für den flüssigen Aggregatzustand verwendet, im festen, also gefrorenen Zustand wird es Eis genannt, im gasförmigen Zustand Wasserdampf Wasser bedeckt rund 2/3 der Erdoberfläche und befindet sich in einem ständigen Kreislauf.Wasser im wahrsten Sinne des Wortes verschwendet. Eine fatale Tatsache angesichts einer wachsenden Weltbevölkerung, steigender Lebensmittelpreise und des Klimawandels.
Mit dem Getreide, das verbraucht wir um eine Im Jahr 2001 bewegten sich 44,3 Millionen PKW in Deutschland. Im Jahr 2020 dürften es 52 Millionen sein. Voraussetzung ist ein Bevölkerungswachstum. Bei einer schrumpfenden Bevölkerungszahl geht die Studie von ca. 48 Millionen PKW aus. Die Fahrleistung der PKW geht aber zurück von derzeit 12 300 km pro Jahr auf ca. 11 500. Der Spritverbrauch wird von derzeit 7,7 Litern aufgrund neuer Technologien auf 3,7 bis 4,3 Liter fallen.
Auto etwa vier Jahre lang zu fahren kann ein Mensch dreizehn Jahre lang ausreichend ernährt werden.
Bild 2: © Krümel, PIXELIO
Die letzten 10 Meldungen zum Thema "Biokraftstoffe":
Neue Studie macht Biokraftstoffe mit Milchmädchenrechnung schlecht
Berlin, 11.02.2010: Einmal mehr rechnet eine Studie die Klimabilanz von Biodiesel und Bioethanol mit unrealistischen und undifferenzierten Annahmen schlecht, sagte Elmar Baumann, Geschäftsführer des Verbandes der Deutschen Biokraftstoffindustrie (VDB). Offenbar kennen die deutschen Autoren die Verhältnisse in Brasilien nicht.
Reifeprüfung für nachhaltige Biomasse
Berlin, 22.01.2010: Der WWF Deutschland begrüßt die heutige Anerkennung des International Sustainability and Carbon Certification (ISCC) als eines der ersten marktreifen Zertifizierungssysteme, das übergreifend für alle Agrarrohstoffe angewendet werden kann. Es sei ein wichtiger Schritt für die Erfüllung der deutschen Nachhaltigkeitsverordnungen für flüssige Biomasse und Biokraftstoffe.
Biokraftstoffe verringern Abhängigkeit von russischem Erdöl
Berlin, 05.01.2010: Biodiesel und Bioethanol aus nachhaltiger, heimischer Produktion verringern im Verkehrsbereich die Abhängigkeit Deutschlands von fossilem Erdöl aus Russland. Im Jahr 2007 hatten Biokraftstoffe einen Anteil von 7,3 Prozent am Kraftstoffmarkt, beim Diesel waren es sogar über 12 Prozent. Wenn wir nicht in der Lage sind, die Abhängigkeit von unsicheren Lieferanten wie Russland zu reduzieren, ist Deutschland politisch und wirtschaftlich erpressbar.
Biokraftstoffhersteller begrüßen Koalitionsvertrag
Berlin, 26.10.2009: Die Hersteller von Biodiesel und Bioethanol begrüßen die Regelungen des Koalitionsvertrages zu Biokraftstoffen. Die vereinbarte Wiederbelebung des Marktes für reinen Biodiesel (B100) zum 1.1.2010 ist ein wichtiger Schritt, damit die deutschen Klimaschutzziele erreicht werden können, sagte Elmar Baumann, Geschäftsführer des Verbandes der Deutschen Biokraftstoffindustrie (VDB). Durch die kürzlich verabschiedete Nachhaltigkeitsverordnung sei gesichert, dass Biokraftstoffe auch zukünftig nachhaltig produziert werden.
Biokraftstoffe - die Alternative?
Köln, 04.07.2009: Brasilien nimmt im Bereich des Einsatzes und der Produktion von Biokraftstoffen eine führende Rolle ein. Seit langem schon werden effektiv alternative Treibstoffe in Brasilien verwendet. Brasilien ist inzwischen ein aufstrebendes Land. Können Biokraftstoffe also eine Entwicklungschance für Länder der ...
Biokraftstoffe als Ersatz fossiler Energieträger
Köln, 04.07.2009: Die letzten Tropfen Erdöl fließen im arabischen Golf und in Alaska. Tief im Ozean wird noch akribisch nach weiteren Vorkommen gesucht, doch über kurz oder lang wird das Öl versiegen und unser Alltag so wie heute wäre kaum mehr denkbar. Ein Glück, dass es inzwischen Biokraftstoffe gibt!
UN-Konferenz zur Nahrungskrise
Stuttgart, 03.06.2008: Mit einer Großkonferenz will die UN in dieser Woche den Kampf gegen die aktuelle Nahrungskrise aufnehmen: Vom 3. bis 5. tagen Staatenvertreter bei der UN-Landwirtschaftsorganisation FAO in Rom. Als Ursache für die aktuelle Krise wird meist der Boom der Biokraftstoffe genannt. Sie sehen das differenzierter.
Biodiesel schont Ölreserven – Produktion bricht jedoch ein
Berlin, 22.05.2008: Der Anteil von Biodiesel am gesamten Dieselmarkt betrug im vergangenen Jahr rund neun Prozent. Damit leisten Biokraftstoffe schon jetzt einen entscheidenden Beitrag, um die Folgen der sinkenden Ölreserven abzufedern. Sie bieten eine echte, bereits jetzt vorhandene nachhaltige Alternative zu fossilen Kraftstoffen, sagt Petra Sprick, Geschäftsführerin des Verbandes der Deutschen Biokraftstoffindustrie (VDB).
Buchrezension: Bio-Kraftstoffe in Deutschland
Köln, 16.05.2008: Kraftstoffe aus Biomasse sind aktuell in einer gesellschaftlich umstrittenen Diskussion gekommen. Noch vor einigen Jahren erschienen Bio-Kraftstoffe als die Alternative zu Kraftstoffen aus fossilen Rohstoffen. Nun zeigen sich weltweit die Auswirkungen des Bio-Kraftstoff-Booms: Die Preise für Grundnahrungsmittel sind weltweit extrem gestiegen, da zunehmend Anbauflächen von Biokraftstoffen und Nahrungsmitteln in Konkurrenz stehen.
Biodiesel-Produzenten fürchten Pleitewelle - CIBC erwartet weitere Erhöhung der Ölpreise
Münster, 14.01.2008: Seit der Steuererhöhung für Biodiesel zum Jahreswechsel von sechs auf 15 Cent je Liter ist der Absatz für den Biokraftstoff eingebrochen. Wie die Biokraftstoff-Verbände VDB und BBK der WELT mitteilten, werde über Tankstellen kaum noch etwas abgesetzt. Allein über die gesetzlich garantierte Beimischung von fünf Prozent Biodiesel in fossile Treibstoffe könnten noch nennenswerte ...
Erstellt: 4. Juli 2009




















Druckansicht