Buchrezensionen
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Artikel Nr.: 15538
Köln, 16.04.2009: Pizza, die ihren Geschmack und ihre Farbe in Abhängigkeit der Wattleistung der Mikrowelle ändert, mit Calcium angereicherte Milch, Schokolade, die in der Sonne nicht mehr so schnell schmilzt oder Shakes, die wahlweise nach Erdbeere oder Banane schmecken, je nachdem, wie stark sie geschüttelt wurden. All dies ist oder wäre mit der Nanotechnologie im Ernährungsbereich möglich. Dennoch ist sie nicht unumstritten, den die Nanopartikel könnten gesundheitliche Schäden verursachen.
Nanopartikel sind nichts Neues, sie kommen natürlich vor, etwa das Phosphorsaures Eiweiß der Säugetiermilch. C. kann durch Hinzufügen von Säure oder durch Milchsäuerungsprozesse aus der Milch abgeschieden werden. Casein, das in Partikeln im Nanomaßstab in der Ernährungsphysiologisch ist Milch wegen ihres wertvollen Eiweiß, ihres hohen Calciumgehaltes und ihres leicht verdaulichen Fettes von großer Bedeutung für die menschliche Ernährung. Milch enthalten ist. Neben dem Medizin-, Als Energie wird die Fähigkeit eines Systems bezeichnet, Arbeit zu leisten. Verschiedene Formen von Energie sind: Wärme, chemische, mechanische und elektrische Energie, die sich ineinander umwandeln lassen.Energie- und Umweltsektor werden anthropogene Nanopartikel, teilweise schon seit Jahren wie in Ketchup, auch in der Lebensmittelindustrie eingesetzt, um Produkteigenschaften zu verbessern oder zu erst hervorzubringen. Aufgrund nicht bekannter gesundheitlicher Auswirkungen wird der Einsatz von Nano besonders bei Lebensmitteln von den Verbrauchern kritisch gesehen.
Eine Studie des Zentrums für Technologiefolgenabschätzung untersucht die Chancen und Risiken des Einsatzes synthetischer Nanopartikel in der Ernährungsbranche. Die Ergebnisse dieser Studie sind in dem Buch ausführlich dargestellt. Hierbei wird primär Wert auf die soziokulturellen Aspekte, als auf die technischen Möglichkeiten und toxikologische Fragestellungen gelegt, denn bei der Nanotechnologie scheint sich eine ähnliche Debatte, wie bei Gentechnik in Lebensmittel einzustellen.
Das Buch ist eine wissenschaftliche Studie und richtet sich entsprechend an Wissenschaftler aus dem Ernährungs- und naturwissenschaftlichen Bereich, dennoch ist es auch für den interessierten Laien empfehlenswert, der sich einen Überblick über diese noch wenig bekannte Lebensmitteltechnologie machen möchte.
Titel: Nanotechnologie im Bereich der Lebensmittel; Autoren: Martin Möller, Ulrike Eberle, Andreas Hermann, Katja Moch, Britta Stratmann; Verlag: vdf Hochschulverlag AG Zürich; Erscheinungsjahr: 2009; ISBN: 978-3-7281-3234-5; 228 Seiten; Preis: 34 Euro
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