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Umweltjournal.de | Buchrezensionen  | Artikel Nr.: 15421

Rezension: Saubere Sachen

Köln, 18.03.2009: "Was fällt Ihnen beim Stichwort Ökomode ein? Wollsocken? Das farblose T-Shirt mit "Rettet die Meere" Aufdruck? Oder das lilafarbene Hanfkleid, dessen wallende Form locker einen Siebenmonatsbauch kaschieren kann?" Trotz dieser gängigen Klischees hat der Bio-Boom inzwischen auch die Modewelt erreicht. Grüne Designer und Öko-Labels erobern den Markt und zeigen, dass sich mit Mode sowohl Öko als auch Modernität verbinden lassen.


Kirsten Brodde gibt in ihrem Buch nicht nur einen ausführlichen Einblick hinter die Kulissen der Textilbranche, sondern zeigt unter anderem auf, was genau mit grüner Mode gemeint ist, welchen Einfluss Promis wie Cameron Diaz oder Leonardo DiCaprio bei der Verbreitung von grüner Mode haben und wie sich der Verbraucher vor Öko-Etikettenschwindel schützen kann.

Am Ende des Buches ist jedenfalls eines klar: Mit dem Kauf eines Öko-Shirts kann der einzelne Verbraucher zwar nicht die Welt retten, aber zumindest einen kleinen Beitrag für bessere ökologische und soziale Bedingungen leisten.

Mit einem umfassenden Serviceteil rundet die Autorin ihr insgesamt gelungene Sachbuch gekonnt ab: Praktische Tipps für eine „Grüne Revolution im Kleiderschrank“, Herstellerlisten, sowie weiterführenden Links und Literaturhinweise. Dabei ist die Auflistung der Läden, welche sich auf grüne Mode spezialisiert haben, leider etwas zu kurz geraten.

Dieses Buch sei allen zu empfehlen, die auf der Suche nach einem aktuellen, gut recherchierten und leicht lesbaren Nachschlagwerk zum Thema Öko-Mode sind.

 

Titel: Saubere Sachen. Wie man grüne Mode findet und sich vor Öko-Etikettenschwindel schützt; Erscheinungsjahr: 2009; Autorin: Kirsten Brodde; Verlag: Ludwig Verlag, München; ISBN: 978-3-453-28003-8; Seiten: 256; Preis: 16,95 €



Autor: KATALYSE Institut für angewandte Umweltforschung

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Stand: 18. Maerz 2009
Erstellt: 18. Maerz 2009