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Umweltjournal.de | Buchrezensionen  | Artikel Nr.: 10370

Buchrezension: Ökologisches Baustoff-Lexikon


Köln, 25.04.2006: Die Diskussion um Gebäude-Altlasten wie Asbest, PCP, PAK oder PCB hat Architekten und Bauherren veranlasst, beim Bauen ökologische Aspekte stärker zu berücksichtigen und möglichst gesundheitlich unbedenkliche und umweltverträgliche Baustoffe zu verwenden.




Auch heute werden noch gesundheits- und umweltschädliche Stoffe wie verschiedene Biozide, Flammschutzmittel, Lösemittel oder Weichmacher eingesetzt und die Emissionsarmut von Materialien für den Innenraum ist längst nicht selbstverständlich.

Häufig fehlen zuverlässige Informationen und Verbraucher und sogar Experten sind auf Vermutungen oder verstreute Hinweise zur Unbedenklichkeit angewiesen. „Häuslebauer“ und Fachleute können jetzt auf ein völlig überarbeitetes und erweitertes Standardwerk zurückgreifen: Die dritte Auflage des Baustoff-Lexikons mit mehr als 2.000 Stichwörtern bietet einen raschen und zuverlässigen Überblick über Bauprodukte und Materialien der Raumausstattung. Es enthält wichtige ökologische Kenndaten, beschreibt die Chemikalien, nennt Richt- und Grenzwerte sowie die gesetzlichen Regelwerke. Außerdem finden sich dort Daten zur gesundheitlichen und ökologischen Bedeutung, zu Arbeitsschutzmaßnahmen, energetischen Aspekten und zur Entsorgung.

Das Buch ist ein unentbehrliches Nachschlagewerk für Architekten, Bauingenieure, Baubiologen, Bau-, Umwelt- und Gesundheitsämter im Bund, Ländern und Kommunen, Umweltberater und -institute, Hersteller von Baumaterialien, Verbraucherverbände.

Zu den Autoren: Hildegund Mötzl ist Physikerin und stellvertretende Geschäftsführerin des Österreichischen Institut für Baubiologie und –ökologie in Wien. Gerd Zwiener ist Chemiker und Inhaber eines Sachverständigen-Büros in Köln.

Gerd Zwiener & Hildegund Mötzl
Ökologisches Baustoff-Lexikon
C.F. Müller Verlag/Hüthig GmbH, 3. überarbeitete und erweiterte Auflage, Heidelberg 2006, 559 Seiten, gebunden, EUR 62,00
ISBN 3-7880-7686-0


Rezension bearbeitet von:
Dr. Thomas Wardenbach – Beratung und Pressebüro für Geowissenschaften & Agrarwirtschaft, Köln

Autor: Dr. Thomas Wardenbach

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Stand: 25. April 2006
Erstellt: 24. April 2006