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Köln, 07.06.2002: Die Konvention zum Schutz des Natur und Kulturerbes der Welt ist das universellste Schutzinstrument, das wir heute im Bereich des Kultur- und Naturschutzes besitzen. Die Welterbekonvention der UNESCO ist inzwischen von 167 Staaten der Welt unterschrieben und schützt 721 Objekte (Stand Dezember 2001). Vor 30 Jahren, während der Vorbereitungen der ersten Konferenz der Vereinten Nationen zu Umweltfragen in Stockholm 1972 (United Nations Conference on the Human Environment), wurden nicht nur die ersten Umweltprogramme im Rahmen der Vereinten Nationen begründet, wie das UNESCO Programm "Der Mensch und die Biosphäre" (MAB), sondern auch eine Reihe von internationalen Konventionen verabschiedet, unter anderem die Welterbekonvention von 1972. Das "Internationale Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt" (Convention Concerning the Protection of the World Cultural and Natural Heritage) wurde am 16. November 1972 von der Generalkonferenz der UNESCO (d.h. den Mitgliedsstaaten dieser UN Sonderorganisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur) verabschiedet. Im Jahr 2002 wird der 30. Geburtstag dieser Konvention gefeiert, u.a. mit einer Tagung im Juni 2002 in Potsdam und einer internationalen Konferenz in Venedig im November 2002. Die Bundesrepublik Deutschland trat der Konvention am 23. August 1976 bei, während die DDR am 12. Dezember 1988 unterzeichnete. Seit dem 3 Oktober 1990, hat die Bundesrepublik Deutschland für das gesamte Territorium die Verpflichtungen unter der Welterbekonvention übernommen. Deutschland hat aktiv im Welterbekomitee mitgewirkt, das aus 21 Staaten besteht und über die Nominierungen, den Erhaltungszustand, Projekte aus dem Welterbefonds and über die Aufnahme in die Gefahrenliste entscheidet. Im Jahr 1995 tagte das Welterbekomitee in Berlin im Haus der Kulturen der Welt.
Die Verantwortung für den Schutz von Kultur- oder Naturgüter, die einen "außergewöhnlichen universellen Wert" besitzen, liegt nicht allein in der Hand des jeweiligen Staates; vielmehr fällt er unter die Obhut der gesamten Menschheit. In der Welterbekonvention wird insbesondere festgestellt, dass Kultur- und Naturerbe gleichermaßen von Umweltkatastrophen und schleichendem Verfall bedroht ist. Darüber hinaus wird hervorgehoben, dass der Untergang jedes einzelnen Bestandteiles des Weltkultur- oder Naturerbes eine bedauerliche Minimierung des Erbes aller Völker darstellt. Jeder unterzeichnende Vertragstaat hat die Verpflichtung zum Erhalt des Kultur- und Naturerbes und zur Weitergabe an künftige Generationen beizutragen. Insbesondere verpflichtet sich der Staat, diesem Erbe eine wesentliche Funktion im öffentlichen Leben beizumessen und den Schutz dieses Erbes in umfassende Planungen einzubeziehen.
Naturerbe auf der WelterbelisteDie Konvention definiert das Kultur- und Naturerbe nur generell, die Auslegung wird in den Richtlinien genauer definiert und die Kriterien sind dort festgelegt. Es gibt sechs Kultur und vier Naturkriterien. Naturstätten müssen einem oder mehreren der folgenden Kriterien entsprechen:
(1) außergewöhnliche Beispiele bedeutender Abschnitte der Erdgeschichte darstellen, biologische Evolutionen, bedeutende im Gang befindliche geologische Prozesse in der Entwicklung von Landformen, oder bedeutende geomorphische oder physiographische Formen eingeschlossen; z.B. der Grand Canyon (USA), die Vulkane von Kamchatka (Russland) oder die Grube Messel (Deutschland).
(2) außergewöhnliche Beispiele darstellen von im Gang befindlichen ökologischen und biologischen Prozessen in der Evolution und Entwicklung von terrestrischen, Frischwasser-, Küsten- und marinen Ökosystemen sowie Pflanzen- und Tiergemeinschaften; z.B. Los Glaciares
N. sind großräumige, mindestens 1.000 ha umfassende Naturlandschaften von besonderer Eigenart, Schönheit oder Seltenheit, in einem möglichst natürlichem, vom Menschen unberührten Zustand.Nationalpark (Argentinien) oder das Great Barrier Reef (Australien).
(3) überragende Naturerscheinungen oder Gebiete von außergewöhnlicher natürlicher Schönheit und ästhetischer Bedeutung darstellen; z.B. Sagarmatha Nationalpark am Mount Everest (Nepal), die Iguacu Wasserfälle (Argentinien und Brasilien)
(4) die bedeutendsten und typischsten natürlichen Lebensräume enthalten für in situ Schutz von biologischer Vielfalt, einschließlich solcher bedrohter Arten, die aus wissenschaftlichen Schutzgründen von außergewöhnlichem universellem Wert sind; wie z.B. die Galapagos Inseln (Ecuador), oder der Baikalsee (Russland).
Zum Welterbe gehören geologische Formationen wie der Grand Canyon (USA), Fossilienfundstätten (Naturparks Ischigualasto und Talampaya in Argentinien oder die Fossilienlagerstätte Riversleigh/Naracoorte in Australien), Naturlandschaften Nationalpark (Belovezhskaya Pushcha / Bialowieza in Weißrussland/Polen), Ökosysteme und Schutzreservate von Tieren und Pflanzen, die vom Aussterben bedroht sind (Nationalpark und Meeresschutzgebiet Galapagos-Inseln Ecuador oder Nationalpark Serengeti, Tansania).
Ein fossiler Biotop: Die Grube MesselDeutschland ist mit 25 Stätten sehr gut auf der Welterbeliste vertreten, 24 Kulturgüter und ein Naturobjekt: Die Grube Messel. 1995 anlässlich der Welterbekomiteesitzung in Berlin wurde die Grube Messel bei Darmstadt als erstes deutsches
Ein N. ist ein besonders schützenswertes Einzelobjekt in der Natur, wie z.B. Standorte seltener Tiere und Pflanzen, alte Bäume, Quellen, Felsformationen und Höhlen, Wasserfälle oder große Einzelbäume.Naturdenkmal in die Liste des Welterbes aufgenommen. Die Fossillagerstätte Grube Messel gibt Aufschluss über die frühe Evolution der Säugetiere, denn sie dokumentiert die Entwicklungsgeschichte der Erde vor 49 Millionen Jahren, als nach dem Aussterben der Saurier explosionsartige Veränderungen die Tier- und Pflanzenwelt bestimmten. Der Ölschiefer der Grube birgt Fossilien, die das gesamte Spektrum der Lebewesen im Eozän (57 bis 36 Millionen Jahre v. Chr.) umfassen, in einer
Artenvielfalt ist die biologische Vielfalt von Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen.
Artenvielfalt und Qualität wie sie bisher von keiner anderen Fundstelle belegt ist. Die Fundauswertung der Grube Messel, öffnet das
Fenster sind Teile der umschließenden Außenhaut eines Gebäudes und damit Grenzflächen zwischen innen und außen. Fenster in die Vorgeschichte menschlichen Lebens. Die Fossillagerstätte gibt Aufschluss über Kontinentaldrift und
Absetzen von Feststoffteilchen aufgrund von Schwer- oder Zentrifugalkraft. Sedimentation, über Ozeanbildung und Landbrücken zwischen sich verschiebenden Kontinenten, über Tiefe und Erstreckung der Biosphäre und über
Das Klima-System setzt sich zusammen aus dem inneren und dem äußeren System.Klima- und Lebenszyklen. Die hohe Qualität der Fossilien ermöglicht ein präzises Bild von Anatomie und Lebensweise der bislang 100 nachgewiesenen Wirbeltierarten, darunter 40 Säugetiere.
Zu den spektakulären Fossilienfunden gehören die Überreste von mehr als siebzig Urpferden, darunter viele vollständige Skelette. Von Wirbeltieren blieben Skelette mit Weichteilkonturen und sogar Mageninhalten erhalten. Fossilienfunde von Vögeln versprechen völlig neue Erkenntnisse über die Zusammensetzung der frühtertiären Vogelwelt mit einem überraschenden Artenreichtum. Die Vielfalt der Reptilien- und Amphibienfauna ermöglicht Rückschlüsse auf Nahrungsketten und das ökologische System des fossilen Biotops. Messel ist auch eine der bedeutendsten Fundstellen fossiler Insekten. Die
Bezeichnung für die Gesamtheit der Pflanzenarten eines Gebiets.Flora von Messel gilt unter Paläobotanikern als eine der artenreichsten des Alttertiärs. Die Pflanzenreste lassen Rückschlüsse auf klimatische Verhältnisse und besondere Standortbedingungen zu. Mit bislang rund 10.000 Funden ist Messel eine der ergiebigsten Fossilienlagerstätten der Welt.
Der Nominierungsprozess: Ein langer Weg führt zum Ziel Seit 1973 als die USA als erster Mitgliedsstaat der Konvention beitrat, wuchs die Zahl der Staaten ständig. Heute haben 167 Staaten die Konvention unterzeichnet und 721 Stätten befinden sich auf der Welterbeliste, davon sind 554 Kultur- und 144 Naturgüter, sowie 23 sogenannte gemischte Stätten, die beiden Kriterien genügen. Jeder Staat ist selbst verantwortlich, Güter vorzuschlagen, die den Ansprüchen des outstanding universal value, des außergewöhnlichen universellen Wertes genügen. Diese werden vorher in einer sogenannten "Indikativen Liste" vorher angekündigt.
In Deutschland umfasst diese Indikative Liste u.a. auch das
Amphibisches Ökosystem zwischen Hoch- und Niedrigwasserlinie, das vom natürlichen Ungleichgewicht durch Wechsel der Überflutung lebt.Wattenmeer, eine einzigartige Sand- und Schlickfläche, wie es sie sonst nicht auf der Erde in dieser Größe gibt. Dieses Gebiet illustriert anhaltende geomorphologische und ökologische Prozesse. Eine Nominierung der drei Staaten Deutschland, Niederlande und Dänemark wäre wünschenswert, denn es wäre die erste Stätte, die trinational ist, d.h. von drei Staaten eingereicht werden könnte. Die Philosophie der Konvention ist nämlich nicht nur das nationale Erbe zu schützen, sondern das Erbe der ganzen Menschheit, d.h. die internationale Gemeinschaft ist gefordert und damit die internationale Kooperation um den Schutz außergewöhnlicher Stätten zu garantieren. Das Wattenmeer wird bereits gemeinsam geschützt, Aufgabe des Wattenmeersekretariates. In der Diskussion zwischen den drei Staaten befinden sich nicht nur die außergewöhnlichen Naturwerte die bereits als Nationalparke geschützt werden, sondern die kulturellen Werte, d.h. die über Jahrhunderte entstandene
Durch menschliche Einwirkungen strukturell veränderte Naturlandschaft.Kulturlandschaft der Warften und Deiche, und auch die Schiffswracks, die Aufschluss über die vergangene Nutzung, Handelswege und Kultur dieser Region geben.
Im Nominierungsprozess 2002 befindet sich das Mittelrheintal, als
Durch menschliche Einwirkungen strukturell veränderte Naturlandschaft.Kulturlandschaft. Obwohl das Rheintal auch geologische Werte hat, war die Nominierung vorwiegend auf die kontinuierlich entwickelte und assoziative
Durch menschliche Einwirkungen strukturell veränderte Naturlandschaft.Kulturlandschaft ausgerichtet. Deutschland hat bereits {-Kulturlandschaften auf der Welterbeliste, u.a. die vom Menschen gestalteten Gartenlandschaften von Potsdam Sanssouci, die einzige Stätte, die von der DDR auf die Welterbeliste eingereicht wurde und das Wörlitzer Gartenreich.}
Aufnahme von Kulturlandschaften in die Welterbeliste Erstmals in der zwanzigjährigen Geschichte der Konvention zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Menschheit hatte 1992 eine Expertengruppe eine Veränderung der Kulturkriterien erarbeitet, um die Aufnahme von Kulturlandschaften in die Welterbeliste zu ermöglichen. Diese Revision unterstreicht das Ziel der Welterbekonvention, Kultur- und Naturerbe gemeinsam zu schützen, viele Naturregionen sind stark durch den Menschen beeinflusst und zu Kulturlandschaften geworden, vor allem im dicht besiedelten
Der Name Europa wird heute häufig synonym für die Europäische Gemeinschaft (EG) verwendet, die jedoch nur einen Teil von E. umfaßt. Dem geographischen Umfang nach ist E. mit etwas über 10 Mio km2 der zweitkleinste Erdteil. Europa. Das UNESCO Welterbezentrum arbeitet hier eng mit der neuen Europäischen Landschaftskonvention des Europarates zusammen.
Auch im Bereich des Kulturerbes sind natürlich eine Reihe von Objekten mit der geologischen Geschichte verknüpft: Das Bergwerk Rammelsberg und die Altstadt von Goslar. Das Erzbergwerk Rammelsberg bei Goslar ist als einziges Bergwerk der Welt kontinuierlich über 1000 Jahre in Betrieb gewesen. Zusammen mit der mittelalterlichen Altstadt Goslars und ihrer Kaiserpfalz wurde es 1992 in die Welterbeliste der UNESCO eingetragen. Zehn Jahrhunderte Bergbaugeschichte dokumentiert der 1988 stillgelegte Rammelsberg mit seinem großen Bestand an Bergbaudenkmälern mit Abraumhalden, Stollen, Gewölben, Wasserrädern usw. Mit seinem Reichtum von fast 30 Millionen Tonnen Erz hat der Rammelberg die Geschichte und Entwicklung der Stadt Goslar und des Metallhandels nachhaltig geprägt. Der Silberreichtum des Rammelsberges war Anfang des 11. Jahrhunderts Ursache für die Gründung der Pfalz durch Kaiser Heinrich II. und im Jahre 1009 fand die erste Reichsversammlung in Goslar statt.
Auch der Industriekomplex Zeche Zollverein in Essen ist mit dem geologischen Reichtum und Geschichte verbunden, denn sie war die größte und modernste Steinkohleförderanlage der Welt. Das Welterbekomitee würdigte im Dezember 2001 die Zeche Zollverein als "ein repräsentatives Beispiel für die Entwicklung der Schwerindustrie in Europa". Von außergewöhnlichem Wert sei die "vom Bauhausstil beeinflusste Architektur des Industriekomplexes, die über Jahrzehnte für den modernen Industriebau beispielgebend war".
Bei der Nominierung eines Objektes muss neben dem Kriterium der "Einzigartigkeit" und der Anwendung der Kultur- und Naturkriterien, auch die "Authentizität" (historische Echtheit) eines Kulturdenkmals oder der "Integrität" einer Naturerbestätte beachtet werden. Wichtig ist es auch, den aktuellen "Erhaltungszustand" darzustellen und einen überzeugenden Erhaltungsplan vorzulegen. Bei vielen Nominierungen wird nur auf die Einzigartigkeit Wert gelegt und nicht auf die Planung und das Management einer Stätte. Das hat oft weitreichende Folgen, wenn plötzlich mehr Touristen kommen als erwartet. Der Schutz der Konvention ist ein rechtlicher Schutz der der Stätte zusätzlichen Schutz zur nationalen Gesetzgebung bietet (
N. sind großräumige, mindestens 1.000 ha umfassende Naturlandschaften von besonderer Eigenart, Schönheit oder Seltenheit, in einem möglichst natürlichem, vom Menschen unberührten Zustand.Nationalpark,
Ein N. ist ein besonders schützenswertes Einzelobjekt in der Natur, wie z.B. Standorte seltener Tiere und Pflanzen, alte Bäume, Quellen, Felsformationen und Höhlen, Wasserfälle oder große Einzelbäume.Naturdenkmal etc.). Gleichzeitig muss die Verantwortung für diese Stätte hervorgehoben werden, denn die Welterbestätten müssen dem Besucher die höchste Qualität in ihrer Darstellung, Erhaltungszustand und Management bieten.
Perspektiven zum Schutz von Kultur- und Naturschätzen Die Bedeutung der Welterbekonvention liegt darin, dass sie bewusst macht, welche Kultur- und Naturschätze diese Erde umfasst und wie notwendig es ist, in der raschen sozialen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Entwicklung, aber auch im Rahmen der Naturkatastrophen und der vom Menschen verursachten Desaster aller Art diese unwiederbringlichen Güter zu schützen. In Deutschland wurde das Naturerbe bislang wenig zur Geltung gebracht, da die Konvention mehr im Kulturschutz angesiedelt wurde. Dies wird im Begriff "UNESCO Weltkulturerbe" oder "Weltkulturerbekonvention" deutlich, die in Deutschland fälschlicherweise immer wieder generalisierend benutzt werden. Gleichzeitig muss hervorgehoben werden, dass Deutschland mit seiner sehr geringen Zahl an Naturschutzgebieten, kaum Chancen hat, mit vielen Naturgütern in die Welterbeliste zu kommen. Es gibt in Mitteleuropa wenig Objekte, die den strengen Naturkriterien, den Konditionen der Integrität und vor allem dem außergewöhnlichen universellem Wert genügen könnten.
Die Konvention ist einzigartig in einem weiteren Gedanken, demjenigen des Teilens. Es wird davon ausgegangen, dass ein Welterbegut geschützt werden muss, da es Bestandteil eines Erbes der ganzen Menschheit ist und nicht nur des Staates auf dessen Territorium es sich befindet. Ein Verlust einer einzigen Stätte oder der Degradierung einer Stätte in Deutschland, ist ein Verlust für alle Kulturen der Erde. Gleichzeitig trägt Deutschland mit vielen Projekten der GTZ, des BMZ, der KFW und anderer Institutionen weltweit zum Schutz von Naturgütern bei, wie z.B. mit einem Projekt zur Erhaltung des Biosphärenreservats Rio Platano in Honduras, das sich auf der Welterbe in Gefahr Liste befindet. Umfassenden Aufgaben im Umwelt- und Kulturschutz liegen noch vor uns, um dem Text und den Grundgedanken der Konvention in Deutschland und in der Welt gerecht zu werden.
Dr. Mechthild Rößler
Die Autorin Dr. Mechthild Rößler ist 42 Jahre alt und studierte Geographie, Germanistik und Soziologie an der Universität Freiburg. Nach der Promotion 1988 im Fachbereich Geowissenschaften der Universität Hamburg, war sie am Forschungszentrum des Museums Cité des Sciences et de LIndustrie (Paris, Frankreich) and als Gastprofessorin in Geographie an der University of California (Berkeley, USA) tätig. 1991 kam sie zur UNESCO (Paris, Frankreich), zunächst in die Abteilung für Ökologische Wissenschaften und 1992 ins Welterbezentrum. Im Juli 2001 wurde sie zur Europachefin des Welterbezentrums ernannt.
Eine von der Autorin angegebene Literaturasuwahl kann gerne beim KATALYSE Institut angefordert werden.
Weitführende Informationen:
- Webpage des Welterbezentrums der UNESCO: www.unesco.org/whc
- Webpage der Abteilung für Ökologische Wissenschaften der UNESCO: http://www.unesco.org/mab
- Webpage der Abteilung für Geologische Wissenschaften der UNESCO: http://www.unesco.org/science/earthsciences/
- Deutsche Webpage der Unesco Kommission: http://www.unesco.de/
(griech.: topos=Ort) Das (oder der) B. ist der natürliche Lebensraum einer darauf abgestimmten Lebensgemeinschaft aus Pflanzen und Tieren (Biozönose). Biotop