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Köln, 07.06.2002: Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat mit dem Jahr der Geowissenschaften 2002 nach dem Jahr der Physik und dem Jahr der Lebenswissenschaften erneut naturwissenschaftliche Themen in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt. Seit 1999 tragen Wissenschaftsjahre im Rahmen der Initiative Wissenschaft im Dialog dazu bei, wissenschaftliche Themen einer breiten Öffentlichkeit zur Diskussion zu stellen und transparent zu machen. Eine Evakuierung der Kölner Bürgerinnen und Bürger ist nicht vorgesehen, wenn vom 5. - 9. Juni 2002 auf dem Kölner Neumarkt unter dem Motto Feuer zahlreiche Naturkatastrophen simuliert werden. Weitere Aktionen und Veranstaltungen werden stattfinden:
Wie lebt man am Rande eines Vulkans? Warum ist es im Keller kalt, im tiefen Bergwerk aber heiß? Wie fest ist der
Boden ist ein Teil der belebten obersten Erdkruste. Boden unter unseren Füßen? Erleben Sie mit, wie die Erde bebt, Steine schmelzen und ganze Kontinente wandern. Zwischen dem heißen Erdinnern und der Kälte des Weltraums dreht sich alles um die dynamischen Vorgänge in unserer Erde. Welche Gefahren bergen Erdbeben? Wie spürt man Rohstoffe auf? Wie macht man Vorgänge im Erdinnern sichtbar?
Begleiten Sie uns auf einer Reise zum Mittelpunkt der Erde!
Bundesministerin Edelgard Bulmahn möchte 2002 mit einem Jahr der Geowissenschaften folgende Hauptziele erreichen:
- Das breite Spektrum geowissenschaftlicher Forschung soll transparent werden und ein lebendiger Dialog kommt von dem griechischen Wort dialogos. Logos heißt das Wort oder auch Wortbedeutung, Wortsinn. Und dia heißt durch. Dialog, u. a. über folgende Fragen geführt werden: Was leistet moderne geowissenschaftliche Forschung für ein besseres Verständnis des Planeten, auf dem wir Leben? Welche Beiträge leisten Geowissenschaftler zu Fragen der Zukunfts- und Daseinsvorsorge wie der Grenzen und Belastbarkeit unseres Systems Erde?
- Es soll ein Dialog kommt von dem griechischen Wort dialogos. Logos heißt das Wort oder auch Wortbedeutung, Wortsinn. Und dia heißt durch. Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern besonders auch mit jungen Menschen über Bedeutung, Nutzen und Chancen der Geowissenschaften für die Zukunft des Planeten Erde geführt werden.
- Geowissenschaftlerinnen und Geowissenschaftler sollen über ihre Arbeit berichten, um damit Menschen für Wissenschaft und Forschung zu interessieren oder gar zu begeistern.
- Gesellschaftlich relevante Gruppen neben Politik und Wissenschaft auch Wirtschaft, Medien, Kunst und Kultur sollen in den Diskusionsprozess um Wissenschaft und Forschung einbezogen werden.
Der Tag der Erde ist auf den 22. April 2002 festgelegt worden. Hierfür wurde eine Initiative gegründet, deren Ziel es ist, bundesweit Vorträge mit geowissenschaftlichem Inhalt an Schulen zu vermitteln. Diese Vorträge sollen dazu dienen , bei Schülern und Lehrern Aufmerksamkeit und Interesse für Geowissenschaften zu wecken und langfristig zu einer Integration geowissenschaftlicher Themen in naturwissenschaftliche Lehrpläne zu führen. Zum Tag des Geoptops am 6. Oktober 2002 siehe
Der G. ist der Bereich des Naturschutzes, der sich mit Erhaltung und Pflege schutzwürdiger Geotope bef
aßt. Gefahren für Geotope gehen vor allem vom Abbau von Rohstoffen, von einer Bebauung oder der Verfüllung mit Abfällen aus.Geotopschutz, die neue Herausforderung in Natur- und Landschaftsschutz in diesen KATALYSE Nachrichten. (TW)
- Nicht nur für Dinosaurier: Eintritt frei im Geomuseum Köln!: Seit Ende der sechziger Jahr existieren im Institut für Mineralogie und Geochemie und im Geologischen Institut der Universität die einzigen geowissenschaftlichen Museen in Köln.
- Ort: Zülpicher Str. 49b (Hörsaaltrakt der geowisschenschaftlichen Institute), 50674 Köln
- Öffnungszeiten: Mittwochs von 14-20 Uhr, jeden letzten Sonntag im Monat 14-17 Uhr.
Gruppenführungen außerhalb dieser Zeiten nach telefonischer Anmeldung.
- Die Lehrsammlung des Instituts für Mineralogie und Geochemie ist täglich während der normalen Dienstzeiten (8.00 bis 17.00 Uhr) frei zugänglich, die Spezialsammlungen des Geologischen Instituts nach Absprache. Die kostenlose Sammlerberatung (Mineral- und Fossilienbestimmung) wird weiterhin angeboten.
- Weitere Infos: www.geomuseum.uni-koeln.de
- Mineralogie:
Dr. Rolf Hollerbach
Fon: (0221) 470-3368
E-Mail: r.hollerbach@min.uni-koeln.de
- Geologie/Paläontologie:
Dr. Michael Grigo
Fon: (0221) 470-5672
E-Mail: grigo.palaeont@uni-koeln.de
- Weitere bundesweite Veranstaltungen zum Jahr der Geowissenschaften finden Sie im Internet unter www.planeterde.de oder bei:
- Bundesministerium für Bildung und Forschung
Pressereferat
Hannoversche Straße 28-30
10115 Berlin
Fon: 01888-57 5050
Fax: 01888-57 5551
E-Mail: presse@bmbf.Der BUND ist mit über 365.000 Mitgliedern der größte deutsche Umweltverband und Mitglied im FriendsOfTheEarth.bund.de
- Fachliche Informationen erteilt:
Dr. Nicole Schmidt
Alfred Wegener Stiftung
c/o GeoForschungsZentrum Potsdam GFZ
Telegrafenberg, Haus A6
14473 Potsdam
Fon: 0331 - 288-1047
Fax: 0331 - 288-1048
E-Mail: nsch@gfz-potsdam.de
Schülerwettbewerb zum "Jahr der Geowissenschaften"Unter dem Motto "Schiff sucht Namen" beginnt im "Jahr der Geowissenschaften" 2002 die Suche nach einem einprägsamen und kurzen Namen für ein neues Forschungsschiff. Schülerinnen und Schüler sind bis zum 19.07.2002 aufgerufen, sich einen Namen zu überlegen.
Den Bau dieses Schiffes fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit den vier Küstenländern Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Bremen. Das Forschungsschiff soll im Jahre 2004 vom Stapel laufen und in den europäischen Randmeeren sowie im Nordatlantik eingesetzt werden.
Ideen für Schiffsnamen können im Internet unter www.planeterde.de/EinProzent/
oder per Mail an
mailto:schiffsname@planeterde.de
(unter Nennung von vollständigem Namen und Adresse) eingereicht werden.
Der erste Preis besteht in einer Besichtigung des Instituts für Ostseeforschung in Warnemünde (IOW) und der Werft, in der das Schiff gebaut werden wird -und natürlich darin, dass der Name eines Tages am Schiffsrumpf stehen wird. Zudem gibt es für die besten zehn Namensvorschläge je ein Jahresabonnement der Zeitschrift Geo bzw. Geolino (je nach Alter).
Quelle: BMBF-Pressemitteilung vom 19.03.02