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Der pro Kopf-Verbrauch und somit die Bierproduktion der ca. 1.270 deutschen Brauereien ist in den letzten Jahren ständig zurückgegangen. Ruinöser Wettbewerb und fort-schreitende Konzentrationsprozesse machen es vor allem kleineren Brauereien schwer, weiterhin existieren zu können. Außer und hier bahnt sich seit geraumer Zeit eine Trendwende an - die kleinen Brauereien besinnen sich ihrer regionalen Spezialitäten.Bierbrauen ist eine Kunst und man sollte vor jedem Braumeister den Hut ziehen, der es ver-steht, ein gutes Bier zu brauen. Die heute bekannten, großen Biermarken werden in riesigen Bierfabriken computergesteuert hergestellt und nicht nur national, sondern auch im Export zum Teil tausende Kilometer weit herumkutschiert. Der Brauprozess verläuft automatisch und die Abfüllung geschieht mit kaum vorstellbaren Geschwindigkeiten. Beängstigend ist die Entwicklung bei Einweggebinden, vor allem in Dosen und neuerdings auch in
siehe Polyethylenterephthalat.PET-Flaschen aus Kunststoff.
Der Kölner Getränkekaufmann Peter Krönes hatte 1994 die Idee, eine regionale Bierspeziali-tät mit dem wohlklingenden Namen EIFELER LANDBIER auf den Markt zu bringen. Eine zweijährige Vorbereitungszeit war nötig, um im Juni 1996 mit seinem Bier in der Eifel zu starten.
Peter Krönes fand im
Naturparks sind großräumige, für die Erholung der Bevölkerung vorgesehene Landschaften, die viele Landschaftsschutzgebiete oder Naturschutzgebiete umschließen (nach § 16 Bundesnaturschutzgesetz). Naturpark Nordeifel, in Schleiden, die Gemünder Familienbrauerei als Partner, die das EIFELER LANDBIER braut und in Flaschen und Fässer abfüllt. Hier wird noch handwerklich gebraut. Offener Sud, offene Gärung und eine lange Reifezeit von 8-10 Wochen. EIFELER LANDBIER wird ausschließlich in Mehrweggebinde gefüllt und ca. 80 km rund um die Brauerei angeboten.
Zum Brauen benutzt man das wohlschmeckende und sehr weiche Quellwasser aus der direkt an der Brauerei angrenzenden Seebrichtquelle. Eine kräftige und gesunde Braugerste wird aus der Region Voreifel bezogen, die unter besten klimatischen Bedingungen, einer optimalen Bodenbeschaffenheit sowie dem Einsatz und dem Fachwissen der angestammten Landwirte gedeihen kann. Die im Vergleich zu den Megabrauereien benötigten, relativ kleinen Mengen, erlauben eine sorgfältige Auswahl.
Die Seele des Bieres, der Hopfen, kommt aus der Hallertau und Tettnang am Bodensee. Diese Hopfensorten sind qualitativ hochwertig und teuer. Der Hopfen gibt dem Bier das feine herb-bittere Aroma und sorgt zudem noch für eine gute Schaumbildung (siehe auch vorste-hender Beitrag). Er ist für die Haltbarkeit mitverantwortlich und tötet Keime ab wirkt also antiseptisch. Bei der Hefe, die für den Gärprozess benötigt wird, handelt es sich um eine Reinzuchthefe, die in der Brauerei gezüchtet wird.
Zur Herstellung von EIFELER LANDBIER werden keinerlei Zusatz- oder Hilfsstoffe einge-setzt. Das Bier wird vor dem Abfüllen in Flaschen und Fässer nicht gefiltert. Dadurch bleiben wertvolle Inhaltsstoffe wie Hefe und Eiweiß erhalten und geben dem Bier eine sichtbar natür-liche Trübung.
Die von Peter Krönes ins Leben gerufene regionale Bierspezialität EIFELER LANDBIER hat wie schon 1997 auch im Jahr 2000 wieder den goldenen DLG-Preis erhalten. Diese be-gehrte, höchste Auszeichnung der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft, der eine Prüfung von kompetenten Sachverständigen vorausgeht, unterstreicht den hohen Qualitätsstandard dieser echten Bierinnovation.
Peter Krönes
In Köln und Umgebung gibt es das EIFELER LANDBIER in vielen Getränkeabholmärkten, in Bauernläden und in der Gastronomie: Birkenhof in JunkersdorfUnkelbach, Luxemburger StraßeDecksteiner MühleFlotte am Zülpicher PlatzMagnus und Albertus an der Zülpicher StraßeWeichselstube in Leverkusen-Rheindorf
Weitere Informationen:
Peter Krönes, Schlehdornweg 11, 50858 Köln
Tel.: 0221/48 33 95; Fax: 0221/500 72 92