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Im Klärwerk Köln-Rodenkirchen betreibt die GEW Köln AG erstmalig in Europa eine Brennstoffzellenanlage, bei der Klärgas für den Prozess der Energieerzeugung verwendet wird. Der Einsatz dieses erneuerbaren Energieträgers schont die Ressourcen der fossilen Energieträger und reduziert die Treibhausgasemissionen. Hierbei beträgt die jährliche Kohlendioxid-Reduktion bis zu 1.000 Tonnen.Klärgas entsteht bei der Faulung des Klärschlammes. Seit Anfang März 2000 wird dieses
Gase sind Substanzen, bei denen die einzelnen Moleküle so weit voneinander entfernt sind, daß sie praktisch keine Anziehungskraft mehr aufeinander ausüben und daher nicht mehr wie bei Flüssigkeiten oder Feststoffen aneinander haften. Gas - der Methangehalt liegt bei 60 bis 65 Prozent - in einem Brennstoffzellen-
Ein B. (BHKW) ist ein mit Hilfe eines Verbrennungsmotors betriebenes Kleinkraftwerk, bei dem sowohl die erzeugte elektrische Energie als auch die thermische Energie genutzt werden.
Blockheizkraftwerk in
Physikalisch: Bewegte elektrische Ladungen (Elektrizität) werden als elektrischer S. bezeichnet.Strom und Wärme umgewandelt. Die elektrische Leistung der Phosphorsäure-
Eine B. setzt mit Hilfe einer elektrochemischen Reaktion chemische Energie direkt in elektrische Energie (Strom) um, ohne Umweg über die Verbrennung. Brennstoffzelle beträgt 200 kW und die thermische Leistung 205 kW. Die Anlage ist in das
Physikalisch: Bewegte elektrische Ladungen (Elektrizität) werden als elektrischer S. bezeichnet.Strom- und Wärmenetz des Klärwerkes eingebunden. Die Stromproduktion deckt rund 50 % des benötigten Bedarfes, wobei die Wärme zur Beheizung der Faulbehälter und der auf dem Betriebsgelände liegenden Bürogebäude dient.
Die wesentliche technische Innovation dieses Projektes besteht in der Reinigung des Klärgases, da die in dem
Gase sind Substanzen, bei denen die einzelnen Moleküle so weit voneinander entfernt sind, daß sie praktisch keine Anziehungskraft mehr aufeinander ausüben und daher nicht mehr wie bei Flüssigkeiten oder Feststoffen aneinander haften. Gas enthaltenen
Chemisches Element der VI. Hauptgruppe, Ordnungszahl 16, leuchtendgelbe Kristalle, Dichte 1,96 g/cm3, Nichtmetall. Schwefel- und Halogenverbindungen sowie weitere Verunreinigungen die chemischen und katalytischen Prozesse in der
Eine B. setzt mit Hilfe einer elektrochemischen Reaktion chemische Energie direkt in elektrische Energie (Strom) um, ohne Umweg über die Verbrennung. Brennstoffzelle behindern würden. Die Reinigungseinheit in Köln-Rodenkirchen besteht aus einer zweistufigen Grundreinigungseinheit sowie einer nachgeschalteten Adsorptionsstufe mit
P. (auch Rußfilter genannt) vermindern die bei der dieselmotorischen Verbrennung entstehenden Rußpartikel (Dieselmotor, Schadstoffe aus Kfz) um bis zu 90%.Partikelfilter. In der Grundeinheit erfolgt die Gasreinigung mittels einer Vor- und anschließenden Tiefkühlung des Gases. Hierzu wird das Klärgas auf Temperaturen kleiner minus 30 °C abgekühlt. Zur Feinreinigung werden die Halogen- und Schwefelverbindungen mittels
A. ist reiner Kohlenstoff, der aufgrund seiner porösen Struktur eine riesige innere Oberfläche besitzt (3 g gute A. hat etwa die Oberfläche eines Fußballfeldes), auf der sich Moleküle anlagern können (Adsorption). Aktivkohle zurückgehalten.
Die Demonstrationsanlage in Rodenkirchen bietet die Möglichkeit, praktische Erfahrungen mit der Reinigung von Klärgas und dem Betrieb der
Eine B. setzt mit Hilfe einer elektrochemischen Reaktion chemische Energie direkt in elektrische Energie (Strom) um, ohne Umweg über die Verbrennung. Brennstoffzelle zu sammeln. Dazu finden regelmäßig Messungen der Gasbestandteile sowohl vor als auch nach der Reinigung statt. Die bisherigen Ergebnisse weisen sehr gute Resultate auf. So konnten z.B. die Schwefelverbindungen von 17 mg/m
3 im Rohgas auf kleiner 2 mg/m
3 im Reingas reduziert werden. Die im Reingas enthaltenen
Chemisches Element der VII. Hauptgruppe (Halogene), Symbol Cl, Ordnungszahl 17, Schmelzpunkt -100,98 Grad C, Siedepunkt -34,06 Grad C, giftiges, stechend riechendes, gelbgrünes Gas (Cl2), MAK-Wert 0,5 ppm (ml/m3). Chlor- und Fluorverbindungen (
(griech.: Salzbildner, bilden mit Metallen direkt Salze). Halogene) liegen bei Werten kleiner 1 mg/m3. Die Anlage wird mit ihrer elektrischen Nennleistung in Höhe von 200 kW betrieben.
Ulrich LangnickelWeitere Informationen bei GEW Köln AG, Dipl.-Ing. Ulrich Langnickel, Tel.: 02 21/1 78 30 42, Fax: 02 21/ 1 78 23 38, e-mail: U.Langnickel@gewkoelnag.de