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Artikel Nr.: 907
Serie Innenraumschadstoffe Teil III - Holzschutzmittelwirkstoffe
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Allgemeine SanierungsempfehlungenWenn in Innenräumen Holzschutzmittelbelastungen auftreten, sollte die Belastung soweit wie möglich gesenkt werden. Als optimal gilt eine Raumluftkonzentration, die einer Hintergrundbelastung von 0,001 µg/m³ (für Innenräume) entspricht. Wenn dieser Wert aus technischen, praktischen oder wirtschaftlichen Gründen nicht eingehalten werden kann, sollte dennoch in jedem Fall die derzeit bekannte toxikologischen Wirkungsschwelle der Raumluftbelastung von 0,04 µg/m³ (
1974 gegründete Bundesbehörde, zu deren Aufgaben die Beratung der Bundesregierung in Fragen der Abfallentsorgung (Abfall, Hausmüll) und Wasserwirtschaft (Wasser, Trinkwasser, Gewässerbelastung), der Luftreinhaltung und Lärmbekämpfung gehört. Umweltbundesamt 1987) erreicht werden. Da
siehe Pentachlorphenol.PCP eine krebserregende Substanz ist, kann wie für alle krebserregenden Substanzen - keine Schwellendosis angegeben werden, bei der eine Gefährdung der exponierten Personen auszuschließen ist.
Als vorläufige Maßnahmen zur Verminderung der Raumluftkonzentration und der Aufnahme von belastetem
Bei S. handelt es sich um in der Luft verteilte, feste Teilchen, die je nach Größe in Grob- und Fein-S. unterschieden werden.Staub können folgende Schritte durchgeführt werden:
Häufiges LüftenHäufiges Reinigen, vermehrte FeuchtreinigungÄnderung der Raumnutzung, d.h. belastete Räume sollten nur kurz aufgesucht und nicht als Schlaf-, Kinder- oder Wohnzimmer genutzt werdenAbdecken belasteter Hölzer mit dampfdiffusionsdichten Materialien. Das Abdichten von behandelten Holzbauteilen durch Beschichten oder Bekleiden mit Folien ist jedoch erfahrungsgemäß nicht zur dauerhaften Nachträgliche Verbesserung einer umweltbelastenden Anlage oder eines umweltbelastenden Raumes.Sanierung geeignet.
Zur mittel- und langfristigen Nachträgliche Verbesserung einer umweltbelastenden Anlage oder eines umweltbelastenden Raumes.Sanierung eignen sich folgende Vorgehensweisen:Entfernen des belasteten Materialsräumliche Trennung behandelter BauteileEntfernung von Sekundärkontaminationen, d.h. Materialien, die meist über längere Zeit Stoffe, die durch ihre chemische oder physikalische Wirkung in der Lage sind, Mensch und Umwelt zu schädigen.Schadstoffe aus der Raumluft aufgenommen haben und nun selbst belastet sind, Feinreinigung
Allen Sanierungsmaßnahmen sollte ein individuelles, der Situation angemessenes Sanierungskonzept vorangehen. Die Nachträgliche Verbesserung einer umweltbelastenden Anlage oder eines umweltbelastenden Raumes.Sanierung selbst sollte durch fachkundiges Personal, bzw. durch eine spezielle Sanierungsfirma durchgeführt werden. Die Beseitigung von Sekundärkontaminationen darf im Rahmen einer Nachträgliche Verbesserung einer umweltbelastenden Anlage oder eines umweltbelastenden Raumes.Sanierung nicht vernachlässigt werden, da ansonsten der gesamte Sanierungserfolg in Frage gestellt wird.
Weitere, weniger stark verbreitete Fungizide:Dichlofluanid: der am meisten verwendete Wirkstoff gegen Bläuepilze, auch als Konservierungsmittel in Dispersionslacke können mit dem Umweltzeichen ausgezeichnet werden. Dispersionsfarben und wasserlöslichen Lacken und Lasuren. Bezüglich der Toxizität liegen wenig Erkenntnisse vor, es gibt aber einige Hinweise auf ein mutagenes und krebserzeugendes Potenzial.Seit 1980 zunehmend eingesetzter Ersatzstoff für Pentachlorphenol als Holzschutzmittel und Konservierungsstoff. Furmecyclox: wurde ab Mitte bis Ende der 80er Jahre wegen ungenügender Langzeitwirkung nicht mehr eingesetzt. Es existieren nur sehr spärliche Angaben zur Toxizität. Im Tierversuch konnte gezeigt werden, dass Seit 1980 zunehmend eingesetzter Ersatzstoff für Pentachlorphenol als Holzschutzmittel und Konservierungsstoff. Furmecyclox krebserzeugend ist.Tributylzinn-Verbindungen (TBTx): weit verbreitete Chemikalien zur Bekämpfung parasitärer Pilze und unerwünschter Mikroorganismen in der Landwirtschaft sowie bei Textilien, Teppichen, Farben, Futtermitteln und in der Medizin.Fungizide, wurden häufig in Kombination mit Seit 1980 zunehmend eingesetzter Ersatzstoff für Pentachlorphenol als Holzschutzmittel und Konservierungsstoff. Furmecyclox eingesetzt, mittlerweile durch Triazole ersetzt. Wirken stark haut- und schleimhautreizend, hohe Toxizität bei Aufnahme über den Magen-Darm-Trakt.Triazole (Terbuconazol und Propiconazol): in öligen und wässrigen Produkten, häufig in Kombination mit Dichlofluanid und siehe Pyrethroide.Permethrin, auch Verwendung als Saatgutbeizmittel und für die Spritzanwendung im Getreideanbau, ungenügende ToxizitätsdatenC. ist ein fungizider Wirkstoff, der sowohl in der Landwirtschaft als auch in Holzschutzmitteln eingesetzt wird. Chlorthalonil: nur in Mitteln ohne RAL- oder IfBT-Prüfzeichen, wurde in die MAK-Liste III B aufgenommen, Stoff mit besonderem Verdacht auf krebserzeugendes Potenzial und sensibilisierend
In Holzschutzmitteln werden neben den Fungiziden auch Pestizide zur Bekämpfung von Insekten. Bei den I. unterscheidet man vier Gruppen von Wirkstoffen: Chlorierte zyklische Kohlenwasserstoffe (wie DDT, HCB, Endrin) Organische Phosphorsäureester (wie Chlorpyrifos, Parathion), Carbaminsäureester (wie Carbofuran, Methiocarb)und Dithiocarbamate (wie Maneb, Ziram).Insektizide eingesetzt. Pestizide zur Bekämpfung von Insekten. Bei den I. unterscheidet man vier Gruppen von Wirkstoffen: Chlorierte zyklische Kohlenwasserstoffe (wie DDT, HCB, Endrin) Organische Phosphorsäureester (wie Chlorpyrifos, Parathion), Carbaminsäureester (wie Carbofuran, Methiocarb)und Dithiocarbamate (wie Maneb, Ziram).Insektizide mit der größten Verbreitung enthalten heutzutage meistP. sind Insektizide, die in ihrer Molekülstruktur dem aus Chrysanthemenblüten gewonnenen Pyrethrum synthetisch nachgebaut sind. Der wesentliche Unterschied besteht darin, dass P. wesentlich giftiger, fettliebend und stabiler sind. Es gibt mehr als 1.000 verschiedene P.. Zu den wichtigsten Wirkstoffen zählen Pyrethrin, Deltamethrin, Cypermethrin und Permethrin. Pyrethroide: Einsatz seit Anfang der 80er Jahre, Verwendung finden siehe Pyrethroide.Permethrin, Cypermethrin, Cyfluthrin und Deltamethrin. Symptome einer akuten Phyrethroidvergiftung sind Mißempfindungen im Bereich der Haut, insbesondere Gesichtshaut und Schleimhäute, Augenreizungen, Tränen- und Nasenfluß, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Schwindel und Müdigkeit. Chronische Vergiftungen weisen nur unspezifische Symptome auf, wie Beeinträchtigung der intellektuellen Leistungsfähigkeit mit Konzentrations- und Gedächtnisstörungen usw., d.h. vor allem neurotoxische Wirkungen.Abk. für Dichlordiphenyltrichlorethan, das wohl bekannteste Insektizid (Pflanzenschutzmittel). DDT: Insektizid mit weltweiter Verbreitung, u.a. zur Bekämpfung des Malaria-Überträgers. Abk. für Dichlordiphenyltrichlorethan, das wohl bekannteste Insektizid (Pflanzenschutzmittel). DDT ist mutagen und steht im Verdacht krebserzeugend zu sein. In der BRD wurde die Verwendung von Abk. für Dichlordiphenyltrichlorethan, das wohl bekannteste Insektizid (Pflanzenschutzmittel). DDT bereits 1974 verboten, in der ehemaligen DDR wurde Abk. für Dichlordiphenyltrichlorethan, das wohl bekannteste Insektizid (Pflanzenschutzmittel). DDT als Holzschutzmittelbestandteil bis 1990 verwendet (vor allem im Privatbereich).
Tipps:Bei großen Holzflächen im Innenraumbereich sollten Material- oder Hausstaubuntersuchungen durchgeführt werden, wenn nicht bekannt ist, mit welchen Mitteln die Hölzer behandelt wurdenChemische Chemische, Konservierungsmittel, die Holz vor der Zerstörung durch Pilze (Schimmelpilze), Bakterien, Insekten u.a. Tiere schützen sollen. Holzschutzmittel im Innenbereich sind grundsätzlich zu vermeidenBeim Kauf von Lasuren, Lacken, etc. darauf achten, dass keine Chemikalien zur Bekämpfung parasitärer Pilze und unerwünschter Mikroorganismen in der Landwirtschaft sowie bei Textilien, Teppichen, Farben, Futtermitteln und in der Medizin.Fungizide und Pestizide zur Bekämpfung von Insekten. Bei den I. unterscheidet man vier Gruppen von Wirkstoffen: Chlorierte zyklische Kohlenwasserstoffe (wie DDT, HCB, Endrin) Organische Phosphorsäureester (wie Chlorpyrifos, Parathion), Carbaminsäureester (wie Carbofuran, Methiocarb)und Dithiocarbamate (wie Maneb, Ziram).Insektizide enthalten sind.
(AS)
Autor: KATALYSE Institut für angewandte Umweltforschung
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Stand: 4. Februar 2002
Erstellt: 31. Jänner 2002
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