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Artikel Nr.: 244
Shell setzt auf Wind
"Wir werden langfristig ein Sonnenkonzern", sagte das Shell-Vorstandsmitglied Fritz Vahrenholt zu Franz Alt in der
Grenzenlos"-Sendung im Juni 2000.
Damals hatte der heutige Ölkonzern Shell die weltweit größte und modernste Solarzellenfabrik der Welt in Gelsenkirchen eingeweiht.
Jetzt nahm Shell als erster Mineralölkonzern weltweit Windräder in Betrieb. Zwei 1,8 Megawatt-Anlagen auf dem Hamburger Shell-Betriebsgelände erzeugen mit 5,7 Millionen Kilowattstunden Ökostrom für 2000200 Hamburger Haushalte. Den
Physikalisch: Bewegte elektrische Ladungen (Elektrizität) werden als elektrischer S. bezeichnet.Strom vermarktet Shell gemeinsam mit den Hamburger Elektrizitätswerken (HEW) als Ökostrom der Mark
"Newpower" in der Hansestadt.
Shell-Chef Pieter Berkhout betonte, dass Shell
"bis 2005 eine führende Rolle im Off-shore-Bereich spielen" wolle. 900 Megawatt Windkraft-Leistung sollen aufgebaut werden - davon 600 Megawatt off-shore (also im Meer).
Berkhout verspricht, dass Shell nach dem Sonnen- und Windengagement jetzt in seiner Heimat Niederlande verstärkt in Biomasseprojekte investieren werde.
Fritz Vahrenholt ist inzwischen im Aufsichtsrat von Shell. In der
Grenzenlos"-Sendung hatte er ein Szenario vorgestellt, wonach die Verbräuche von Erdöl,
Erdgas ist ein brennbarer, fossiler Energieträger, der in unterirdischen Lagerstätten vorkommt. Das methanreiche Erdgas ist ein Gasgemisch, das man meist gemeinsam mit Erdöl vorfindet. Erdgas entsteht aus abgestorbener Biomasse unter Luftabschluss und hohem Druck. Erdgas,
K. ist ein fossiler Brennstoff, der sich in Jahrmillionen aus abgestorbenen Pflanzen unter Luftabschluß und dem Druck darüberliegender Gesteinsschichten gebildet hat, und zwar in der Reihenfolge Holz, Torf, Braun-, Steinkohle, Anthrazit.Kohle und Atom bis 2060 dramatisch reduziert würden und weltweit die erneuerbaren Energien zwei Drittel der Gesamtenergieproduktion ausmachen werden.
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Autor: Franz Alt
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Stand: 20. März 2003
Erstellt: 17. Dezember 2000
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