Inserate
Top-News Technik und Wissenschaft
100 Euro Bonus für vorzeitigen Kühlschranktausch
Die Messlatte für das Energiekonzept
„Wer Innovationen fördern will, muss auch Risiken eingehen“
Labor statt Gehege – das Kaninchen, Tier des Monats August
Die Energiedoku Die 4. REVOLUTION überschreitet die Grenzen
Boom für „Grüne“ Energie zerstört indigene Völker
Schüler lernen mehr übers Meer
OECD erkennt endlich Hautreizungstest ohne Tierversuche an
Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie an der Weser: großer Handlungsbedarf
Kühlen Kopf durch die Kraft der Sonne und Klimaschutz im Blick
Ein Fall von fahrlässiger Körperverletzung?
Sonne, Wind und Co. – erneuerbare Energien verstehen
Zahlreich für Tierversuche genutzt: das Schaf, Tier des Monats Juli
Gestaltete Ökologie und nichtkünstliche Kunst
Schluss mit der Abzocke im Internet
Neues EU-Holzhandelsgesetz: ForestFinance begrüßt Gesetz gegen illegale Holzprodukte
Schlechte Noten für Klimagutachter
Bundeswehr bestätigt: Keine Tierversuche in der militärischen Ausbildung
Zukunft ohne Öl (Raggam/ Faißner)
CO2-Footprint - CO2-Bilanzierung für Produkte und Unternehmen durch CO2OL
Inserate

TV-Tipp: DAS MILLIARDEN-PROGRAMM - Landflucht und Megastädte? Lebensraum für alle -

In Afrika, Asien und Südamerika fliehen die Menschen vor Hunger und Wassermangel, Umweltkatastrophen und Krieg in die Zentren. Bald lebt die Hälfte der Menschheit in Städten, viele stehen vor dem Kollaps: Verslumung, Kriminalität, Seuchen. Weltweit arbeiten Regierungen, Bürgerinitiativen oder Konzerne an Konzepten, die den Menschen auf dem Land eine Perspektive geben und den Städten Strukturen, die kontrolliertes Wachstum möglich machen. Die Armen der Welt dabei nicht als Problem zu begreifen, sondern als Teil der Lösung, ist allen erfolgreichen Ansätzen gemein. Das Zauberwort heißt "Partizipation".
{b1r}Beispiel:
Tansania, Kredite für die Armen In der Hauptstadt Daressalam (Stadt des Friedens) leben heute 2 bis 3 Millionen Menschen, in 10 Jahren schon werden es doppelt so viele sein. Die Landbevölkerung drängt in die Millionenstädte. In einem Stadtviertel Daressalams wurde den ärmsten Slumbewohnern, hauptsächlich den Frauen, mit Kleinkrediten geholfen. Ihre Situation verbessert sich jetzt nachhaltig. Mit steigendem Wohlstand sinkt die Geburtenrate. Der frühere Slum Hanna Nassif ist jetzt ein vorbildliches Expo 2000-Projekt.

Beispiel:
Finnland, Neue Dörfer Gewachsene Dorfstrukturen zu erhalten, war Anfang der 70er Jahre ein großes Problem in Finnland. Die Landflucht gefährdete die Existenz vieler Dörfer. Daraufhin gründeten sich vielerorts Dorfkomitees, aus denen sich eine Bewegung entwickelte… und heute sind 75 Prozent aller finnischen Dorfbewohner in den 2.800 Komitees der "Village Action Movement" organisiert. Wirtschaftsförderung, Wohnbauprogramme, Kultur- und Freizeitprogramme… sie haben vieles durchgesetzt, weil sie ein politischer Wille eint. Die Landflucht ist gestoppt.

Beispiel:
Argentinien, Solar Home Systems Auch in Lateinamerika fliehen Millionen Menschen in die Megastädte. Das Freiburger Frauenhofer-Institut hat mit Hilfe von Solaranlagen Strom in 12 Dörfer gebracht. Der Dorfbrunnen liefert jetzt Wasser mit Hilfe von Sonnenstrom, Kinder können abends lesen und lernen und Erwachsene fernsehen, die Landwirtschaft hat Zukunft, die Bauern bleiben im Dorf.

Beispiel:
Shanghai, Millionen Wanderarbeiter In der 17-Millionenstadt halten sich zusätzlich 3 bis 4 Millionen Wanderarbeiter auf. Dennoch will Shanghai die "modernste Stadt der Welt" werden und setzt dabei auf "nachhaltige Entwicklung und kulturelle Integrität". Die Firma Siemens soll dabei helfen. Sie hat die "Vision Shanghai 2100" entwickelt, welche vorbildlich sein soll für Verkehr, Logistik; Energie und Stadtplanung in anderen Mega-Städten. Shanghai hat ein bisschen Hoffnung auf Zukunft.

Bildunterschrift:
Shanghai ist das Konzept der Ver-Dorfung.
Eine Lösung für die Zukunft der Millionenstädte?
Foto: SWR


HEUTE: Montag, 24. Juli 2000 in ARTE um 19.00 Uhr

Montag, 31. Juli 2000 in ARTE um 19.00 Uhr
"Kampf um Wasser? Lebensmittel für alle" - mehr: http://www.sonnenseite.com/drei/arte2.html
Dokumentation von Monika Kirschner
Redaktion: Franz Alt und Alfred Thorwarth
SWR/WDR - Deutschland 2000


Autor: Franz Alt

Die letzten 5 Meldungen zum Thema "TV-Tipp":
Stand: 20. Maerz 2003
Erstellt: 22. August 2000