TV-Tipp: DAS MILLIARDEN-PROGRAMM - Landflucht und Megastädte? Lebensraum für alle -
In Afrika, Asien und Südamerika fliehen die Menschen vor Hunger und Wassermangel, Umweltkatastrophen und Krieg in die Zentren. Bald lebt die Hälfte der Menschheit in Städten, viele stehen vor dem Kollaps: Verslumung, Kriminalität, Seuchen. Weltweit arbeiten Regierungen, Bürgerinitiativen oder Konzerne an Konzepten, die den Menschen auf dem Land eine Perspektive geben und den Städten Strukturen, die kontrolliertes Wachstum möglich machen. Die Armen der Welt dabei nicht als Problem zu begreifen, sondern als Teil der Lösung, ist allen erfolgreichen Ansätzen gemein. Das Zauberwort heißt "Partizipation ist die Teilhabe, bzw. der Grad der Mitwirkungsmöglichkeit von Einzelnen oder Gruppen an Entscheidungsprozessen und Handlungsabläufen in übergeordneten Organisationen (z.B. Gewerkschaften, Parteien) und Strukturen (Gesellschaft, Staat).Partizipation".{b1r}Beispiel:
Tansania, Kredite für die Armen In der Hauptstadt Daressalam (Stadt des Friedens) leben heute 2 bis 3 Millionen Menschen, in 10 Jahren schon werden es doppelt so viele sein. Die Landbevölkerung drängt in die Millionenstädte. In einem Stadtviertel Daressalams wurde den ärmsten Slumbewohnern, hauptsächlich den Frauen, mit Kleinkrediten geholfen. Ihre Situation verbessert sich jetzt nachhaltig. Mit steigendem Wohlstand sinkt die Geburtenrate. Der frühere Slum Hanna Nassif ist jetzt ein vorbildliches Expo 2000-Ein Projekt ist ein zeitlich begrenztes Entwicklungsvorhaben zum Lösen von Problemen, deren Erfüllung eine Organisation erfordert, die die Umsetzung der Aufgaben plant, steuert, durchführt und kontrolliert. Projekt.
Beispiel:
Finnland, Neue Dörfer Gewachsene Dorfstrukturen zu erhalten, war Anfang der 70er Jahre ein großes Problem in Finnland. Die Landflucht gefährdete die Existenz vieler Dörfer. Daraufhin gründeten sich vielerorts Dorfkomitees, aus denen sich eine Bewegung entwickelte… und heute sind 75 Prozent aller finnischen Dorfbewohner in den 2.800 Komitees der "Village Action Movement" organisiert. Wirtschaftsförderung, Wohnbauprogramme, Kultur- und Freizeitprogramme… sie haben vieles durchgesetzt, weil sie ein politischer Wille eint. Die Landflucht ist gestoppt.
Beispiel:
Argentinien, Solar Home Systems Auch in Lateinamerika fliehen Millionen Menschen in die Megastädte. Das Freiburger Frauenhofer-Institut hat mit Hilfe von Solaranlagen Physikalisch: Bewegte elektrische Ladungen (Elektrizität) werden als elektrischer S. bezeichnet.Strom in 12 Dörfer gebracht. Der Dorfbrunnen liefert jetzt Wasser ist eine Verbindung von zwei Wasserstoff- und einem Sauerstoffatom. Die Bezeichnung Wasser wird v.a. für den flüssigen Aggregatzustand verwendet, im festen, also gefrorenen Zustand wird es Eis genannt, im gasförmigen Zustand Wasserdampf Wasser bedeckt rund 2/3 der Erdoberfläche und befindet sich in einem ständigen Kreislauf.Wasser mit Hilfe von Sonnenstrom, Kinder können abends lesen und lernen und Erwachsene fernsehen, die Oberbegriff für gewerblichen Pflanzenanbau und Tierhaltung. Landwirtschaft hat Zukunft, die Bauern bleiben im Dorf.
Beispiel:
Shanghai, Millionen Wanderarbeiter In der 17-Millionenstadt halten sich zusätzlich 3 bis 4 Millionen Wanderarbeiter auf. Dennoch will Shanghai die "modernste Stadt der Welt" werden und setzt dabei auf "nachhaltige Entwicklung und kulturelle Integrität". Die Firma Siemens soll dabei helfen. Sie hat die "Vision Shanghai 2100" entwickelt, welche vorbildlich sein soll für Verkehr verursacht Umweltauswirkungen, die v.a. durch die Transportaktivitäten und durch den Ausbau und Erhalt der Verkehrsinfrastruktur entstehen. Verkehr, Logistik; Als E. wird die Fähigkeit eines Systems bezeichnet, Arbeit zu leisten. Verschiedene Formen von E. sind: Wärme, chemische, mechanische und elektrische E., die sich ineinander umwandeln lassen.Energie und Stadtplanung in anderen Mega-Städten. Shanghai hat ein bisschen Hoffnung auf Zukunft.
Bildunterschrift:
Shanghai ist das Konzept der Ver-Dorfung.
Eine Lösung für die Zukunft der Millionenstädte?
Foto: SWR
HEUTE: Montag, 24. Juli 2000 in ARTE um 19.00 Uhr
Montag, 31. Juli 2000 in ARTE um 19.00 Uhr
"Kampf um Wasser ist eine Verbindung von zwei Wasserstoff- und einem Sauerstoffatom. Die Bezeichnung Wasser wird v.a. für den flüssigen Aggregatzustand verwendet, im festen, also gefrorenen Zustand wird es Eis genannt, im gasförmigen Zustand Wasserdampf Wasser bedeckt rund 2/3 der Erdoberfläche und befindet sich in einem ständigen Kreislauf.Wasser? Lebensmittel für alle" - mehr: http://www.sonnenseite.com/drei/arte2.html
Dokumentation von Monika Kirschner
Redaktion: Franz Alt und Alfred Thorwarth
SWR/WDR - Deutschland 2000
Autor: Franz Alt
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Stand: 20. Maerz 2003
Erstellt: 22. August 2000
Erstellt: 22. August 2000




















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