Biodiesel-Boom: ForscherInnen der Uni Graz finden neue Treibstoff-Quellen
Graz, 16.02.2006: Der anhaltende Höhenflug der Treibstoffpreise hat weltweit ein gesteigertes Interesse an Biodiesel entfacht. Univ.-Prof. Dr. Martin Mittelbach vom Institut für Chemie der Universität Graz ist ein international gefragter Experte auf diesem Gebiet. Mit seinem Team ist er permanent auf der Suche nach neuen Quellen, die zur Spritproduktion angezapft werden können. So wurde er dieser Tage auch von der EU-Kommission mit einer Studie beauftragt.Er soll zum einen herausfinden, welche anderen pflanzlichen und tierischen Öle und Organische Verbindungen, die aus Glycerin und Fettsäuren aufgebaut sind.Fette - außer Rapsöl - gewinnbringend für die Treibstoffproduktion verwendet werden können. Zum anderen gilt es, eventuelle technische Barrieren aufzuzeigen, die bei der Verwendung von (Äthanol, Etylalkohol, Weingeist, Alkohol). Ethanol zur Herstellung von In einer Ökobilanz des ifeu-Institutes (2003) wurde nachgewiesen, dass beim Einsatz von einem Liter B. 2,2 Kilogramm Treibhausgase eingespart werden. Für die Handhabung des Produktes Biodiesel sprechen seine gute biologische Abbaubarkeit und die daraus resultierende niedrige WassergefährdungBiodiesel auftreten können.
"Derzeit besteht der ökologische Treibstoff zu zehn Prozent aus M. (veraltet Methylalkohol, auch Holzgeist genannt) ist eine farblose Flüssigkeit von alkoholischem Geruch mit einem MAK-Wert von 200 ml/m3 (ppm) entsprechend 260 mg/m3. Methanol, das aus Erdgas ist ein brennbarer, fossiler Energieträger, der in unterirdischen Lagerstätten vorkommt. Das methanreiche Erdgas ist ein Gasgemisch, das man meist gemeinsam mit Erdöl vorfindet. Erdgas entsteht aus abgestorbener Biomasse unter Luftabschluss und hohem Druck. Erdgas gewonnen wird", erklärt Mittelbach. "Ethanol wäre ein sinnvoller, nachwachsender Ersatz für diesen Alkohol, ist derzeit allerdings noch zu teuer und nicht in ausreichenden Mengen vorhanden." Ethanol kann etwa aus Zuckerrüben, Der Mais ist eine einhäusige, getrenntgeschlechtlich (monözisch) Pflanze, die bis zu 2,5 Meter hohe Stängel hat, die in einen männlichen Blütenstand enden. Die weiblichen Blütenstände entspringen der mittleren Stängelhälfte. Die Fremdbestäubung erfolgt durch den Wind.
Mais, Hirse oder auch Holz ist das Zellgewebe von Bäumen. Es besteht zum größten Teil aus Zellulose und zelluloseähnlichen Stoffen.
Holz hergestellt werden. Letzterer Rohstoff wäre ein günstiger, allerdings ist derzeit eine billige Verarbeitung technisch nicht möglich, weiß der Experte.
Eine alternative Rohstoffquelle für In einer Ökobilanz des ifeu-Institutes (2003) wurde nachgewiesen, dass beim Einsatz von einem Liter B. 2,2 Kilogramm Treibhausgase eingespart werden. Für die Handhabung des Produktes Biodiesel sprechen seine gute biologische Abbaubarkeit und die daraus resultierende niedrige WassergefährdungBiodiesel haben die WissenschafterInnen der Uni Graz bereits erschlossen: Tierfett und Tiermehl eignen sich einwandfrei zur Produktion des Treibstoffs. Der äußerst positive Nebeneffekt dabei: Statt der teueren siehe Atommüll, Abfall, kommunale Abfallbeseitigung, Abwässerreinigung
Entsorgung können Schlachtabfälle so wiederverwertet werden. Mögliche Am 17.Oktober 2001 wurde in Deutschland der 125 BSE-Fall gezählt. Bitte lesen Sie unter dem Stichwort "Bovine Spongioforme Enzephalopathie" weiter.BSE-Erreger werden im Zuge der D. ist ein Kraftstoff für Dieselmotoren, auch D.-Kraftstoff, D.-Öl, Gasöl genannt, der aus Kohlenwasserstoffen mit einem Siedebereich zwischen 170 und 370 Grad C (wie leichtes Heizöl) und aus Kraftstoffzusätzen besteht.Diesel-Herstellung zerstört. Das internationale Interesse an Mittelbachs Forschungen ist folglich sehr groß.
"Im Jahr 2004 sind allein in den 15 ,alten' EU-Ländern fast 650.000 Tonnen derartiges Fett angefallen - das entspricht etwa einem Drittel der weltweiten Biodiesel-Produktion", rechnet der Grazer Chemiker mit einer raschen Anwendung seiner wissenschaftlichen Ergebnisse.
Für das Projekt "Biodiesel aus tierischen Fetten" wurde Mittelbachs Team übrigens mit dem Energy Globe Styria Award 2005 in der Kategorie "Innovative Als E. wird die Fähigkeit eines Systems bezeichnet, Arbeit zu leisten. Verschiedene Formen von E. sind: Wärme, chemische, mechanische und elektrische E., die sich ineinander umwandeln lassen.Energie-Forschung" ausgezeichnet. Mitarbeiterin Dr. Renate Uitz erhielt für ihre Dissertation zum Thema "Maiskolbengranulat zur Immobilisierung von Lipasen. Schlüsseltechnologie zur Biodiesel-Erzeugung" den international ausgeschriebenen "She-Study-Award" der Shell Deutschland Holding.
Autor: Karl-Franzens-Universität Graz
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Stand: 16. Februar 2006
Erstellt: 16. Februar 2006
Erstellt: 16. Februar 2006




















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