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Umweltjournal.de | Technik und Wissenschaft  | Artikel Nr.: 9696

Redaktionswechsel beim ElektrosmogReport


Köln/Berlin, 06.01.2005: Mit dem Jahreswechsel wechselt auch die Redaktion des ElektrosmogReports. Das nova-Institut gibt die Redaktion an die Diplom-Biologin Isabel Wilke, Mitarbeiterin beim KATALYSE Institut für angewandte Umweltforschung in Köln, ab. Sie ist langjährige, ausgewiesene Expertin und hat zahlreiche Veröffentlichungen zum Thema publiziert.



Der ElektrosmogReport erscheint seit nunmehr 11 Jahren zusammen mit dem Strahlentelex und hat sich in dieser Zeit als eine der wenigen in Deutschland erscheinenden Veröffentlichungen zur Wirkung elektrischer und magnetischer Felder auf  Mensch und Umwelt etabliert. Die Redaktion des ElektrosmogReports wird von den bisher zuständigen nova-Mitarbeitern abgegeben, da man sich auf andere Aufgaben konzentrieren will.

Die Redaktion des Elektrosmog-Reports wird ab Januar 2006 von Dipl.-Biol. Isabel Wilke übernommen, die bereits seit 1994 beim KATALYSE Institut das Arbeitsfeld „Elektrosmog“ leitet.

Das KATALYSE Institut für angewandte Umweltforschung ist eines der ersten unabhängigen Umweltinstitute in Deutschland. Es begann in den 1970er Jahren, als Umweltschäden immer stärker sichtbar wurden. Engagierte Naturwissenschaftler in Köln fanden sich zur „KATALYSE-Umweltgruppe“ zusammen. Das erste – sehr erfolgreiche – Buch war „Chemie in Lebensmitteln“, das in 53 Auflagen im Verlag Zweitausendeins erschienen ist und bis 2003 im Handel war. Bald wurde ein Umweltlabor eingerichtet, weitere Veröffentlichungen folgten, beispielsweise zu den Themen Gentechnik, Trinkwasser und Innenraumschadstoffe.

Im Jahr 1994 erschien das Buch „Elektrosmog – Gesundheitsrisiken, Grenzwerte, Verbraucherschutz“ (C. F. Müller Verlag Heidelberg), nachdem Anfang der 90er Jahre eine Elektrosmog-Arbeitsgruppe im KATALYSE Institut gegründet wurde. Das Buch war das erste umfassende Werk zu dem damals eher noch exotischen Thema. Das KATALYSE Institut setzt sich für schärfere Grenzwerte ein, die heute unter unabhängigen Wissenschaftlern allgemein akzeptiert werden. Im Jahr 2002 schließlich erschien die 5. Auflage des – inzwischen zum Klassiker gewordenen – oben genannten Buches, und eine weitere Veröffentlichung mit dem Titel „Das große Strahlen – Handy & Co“ (Verlag Kiepenheuer & Witsch Köln) kam hinzu, deren Zielgruppe eher Menschen sind, die nicht über so viel naturwissenschaftliches und technisches Verständnis verfügen.

Wir hoffen, dass der Elektrosmog-Report auch in Zukunft gern gelesen wird und die Informationen enthält, die sich die LeserInnen wünschen.

Alle LeserInnen dürfen sich auf frischen Wind freuen. Wir danken dem nova-Institut für 11 Jahre Redaktionsarbeit, wünschen Frau Wilke künftig viel Erfolg und allen Leserinnen und Lesern für das Jahr 2006 alles Gute.

{B2L}Redaktion und Verlag:
Strahlentelex mit ElektrosmogReport
:
Strahlentelex (Jahresabo: 64 Euro)
Ansprechpartner: Thomas Dersee
Waldstr. 49
15566 Schöneiche b. Berlin

Tel. 030-435 2840
Fax 030-643291
Email: strahlentelex@t-online.de
Web: www.strahlentelex.de

Kontakt Redaktion ElektrosmogReport:

KATALYSE Institut
Ansprechpartnerin: Isabel Wilke
Volksgartenstr. 34
50677 Köln

Fon: 0221/944 048-0
Fax: 0221/944 048-9
Email: emf@katalyse.de
Web: www.katalyse.de



Autor: KATALYSE Institut für angewandte Umweltforschung

Die letzten 10 Meldungen zum Thema "Elektrosmog":
BUND warnt vor mehr Elektrosmog durch neue Mobilfunk-SendeanlagenBUND warnt vor mehr Elektrosmog durch neue Mobilfunk-Sendeanlagen
Berlin, 13.10.2009: Anlässlich der Bekanntmachung der Versteigerungsregeln für neue Funkfrequenzen durch die Bundesnetzagentur hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) vor dem massiven Ausbau der Mobilfunknetze in Deutschland gewarnt. Es fehlten notwendige Schutzmaßnahmen für Anwohner und Nutzer, wenn es wie geplant Anfang nächsten Jahres zur Versteigerung der Frequenzen an die Mobilfunkbetreiber komme.
Viele Energiesparlampen weniger sparsam als versprochenViele Energiesparlampen weniger sparsam als versprochen
Frankfurt, 29.09.2008: Energiesparlampen schonen nach einer Untersuchung der Zeitschrift "Ökotest" den Geldbeutel oft weniger, als von den Herstellern versprochen. Energiesparlampen sparen viel weniger Energie, als die Hersteller behaupten. Sie erzeugen ein schlechteres und ungesünderes Licht als Glühbirnen, verursachen Elektrosmog und gehen viel zu schnell kaputt.
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Erkheim/Allgäu, 09.04.2008: Schon vor Jahren war die Gefahr, die von elektromagnetischer Strahlung ausgeht, ein Thema. Die Diskussion, die einige Zeit verstummt war, keimt nun nach Veröffentlichung eines Berichtes der BioInitiative Working Group wieder auf. Hierin wird eine Reaktion auf die Strahlen prognostiziert, die mit den Folgen nach der Entdeckung der Gefahren von Asbest, Nikotin oder bleihaltigem Benzin vergleichbar sei.
Buchrezension: Neue Auflage Buchrezension: Neue Auflage "Elektrosmog"
Köln, 24.10.2007: Von Haus aus Elektrotechniker, hat sich Harald Moritz auf die Messung von elektromagnetischen Feldern und der Sanierung bzw. Beratung bei Baumaßnahmen verlegt. Anlass waren Gesundheitsprobleme in der Familie, die auf schulmedizinische Art nicht geklärt und beseitigt werden konnten. So kam auch Elektrosmog als Ursache in Frage, und das Interesse war geweckt.
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Frankfurt, 21.09.2007: Gesunde, reine Luft in der Wohnung? Eher nein, denn Möbel, Baustoffe, Elektroartikel, Zimmerpflanzen, Textilien, Schuhe, Kinderspielzeug und Putzmittel sorgen für einen bunten Schadstoff-Cocktail. Kopfschmerzen, Allergien, Schwindelgefühl, Abgeschlagenheit, Konzentrationsstörungen, Schleimhautreizungen sind mögliche Symptome für unsaubere Luft im häuslichen Bereich.
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Dessau-Roßlau, 10.08.2007: Pioniergeist zeigen zwei Unternehmen, die als erste in der Mobilfunkbranche für ihre strahlungsarmen Produkte den Blauen Engel erhalten. "Nach jahrelangen Blockaden der Mobilfunk-Hersteller gegenüber dem Blauen Engel begrüße ich es sehr, dass diese Abwehrhaltung nun bröckelt", erklärte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. Der Blaue Engel ist das weltweit bekannteste Umweltzeichen.
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Frankfurt a.M., 02.07.2007: Albert Einstein soll gesagt haben: "Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, kein Mensch mehr." In den vergangenen Monaten beunruhigten Pressemeldungen, dass in den USA bis zu 80 Prozent der Bienenvölker gestorben seien.
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Berlin, 09.12.2006: Lichterketten, Tannenbäume und Glühweingeruch wecken die Vorfreude aufs Weihnachtsfest. Bei der Suche nach dem besonderen Geschenk ist gut beraten, wer die ökologischen, gesundheitlichen und sozialen Eigenschaften von Produkten berücksichtigt. Die VERBRAUCHER INITIATIVE gibt allen Schenkern Tipps für die sorgfältige Auswahl von Süßigkeiten, Spielsachen und anderen Geschenken.
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Berlin, 15.11.2006: Auch in diesem Jahr werden Handys zu Weihnachten auf vielen Wunschzetteln wieder ganz oben stehen. Beim Kauf sollte aber nicht nur auf Funktionalität und Design, sondern vor allem auf die Strahlungsbelastung geachtet werden. Das Internet-Portal www.forum-elektrosmog.de bietet Auskunft über die Strahlung von 1.000 aktuellen Handymodellen.
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Baden-Baden, 01.11.2006: In vielen Fällen ist Bauen noch immer ein Gesundheitsrisiko. Öl- und Gasöfen bedeuten Dieselruß- und Feinstäube in der Wohnung. Viele Häuser sind falsch gedämmt und werden mit nichtökologischen Materialien gebaut. Millionen Allergien entstehen durch chemische Stoffe in unseren Häusern. Immer mehr Menschen klagen über häuslichen Elektrosmog.

Stand: 17. Februar 2006
Erstellt: 6. Januar 2006