Klimaforscher schlagen Alarm
Baden-Baden, 21.12.2005: 2005 war global das zweitwärmste Jahr seit 1861. Die Temperatur der Erdoberfläche war ein halbes Grad über dem Durchschnitt der Jahre 1961 bis 1990. Diese Zahlen nannte die Weltwetterorganisation in ihrem Jahresbericht 2005. 1998 war mit einem Plus von 0,54 Grad über dem Durchschnitt das wärmste Jahr. Die vergangenen 10 Jahre waren mit Ausnahme von 1996 alle die wärmsten bisher gemessenen Zeiträume. Die Wissenschaftler vermuten, dass 2005 die
Globaler T.-Anstieg: Treibhauseffekt; T. im Wohnbereich: RaumklimaTemperatur an der Wasseroberfläche so warm war wie noch nie. 2005 gab es 26 tropische Wirbelstürme - von "Katrina" über "Rita" bis "Wilma", "Alpha", "Beta", "Gamma" und "Delta". Hinzu kamen Zyklone in Japan, China, Korea und Taiwan mit Milliardenschäden, aber auch Überschwemmungen im Sommer in Österreich, Deutschland und in der Schweiz.
Der bisherige Rekord von Tropenstürmen lag 1933 bei der Zahl 21 - aber 2005 gab es 26 Hurrikans. Es war die häufigste und heftigste Hurrikan-Saison aller Zeiten.
Autor: Franz Alt
Weiterführende Informationen:
Die letzten 15 Meldungen zum Thema "Klimawandel":
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Biberburgen im Moor: Nager wandeln Bild des Wurzacher Rieds |
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Bad Wurzach, 26.01.2010: Ein Blick auf unsere Umwelt zeigt: Die Natur ist derzeit massiven Umbrüchen ausgeliefert, der Klimawandel die meist diskutierte Ursache dafür. Doch manchmal sind es nicht nur die globalen Zusammenhänge, die unser Landschaftsbild prägen. Im Wurzacher Ried einer der bedeutendsten Moorflächen Europas bedarf es lediglich eines braunen Nagers, um ehemals vom Menschen trockengelegte Flächen in überflutete Gebiete zu verwandeln.
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Tauchausrüstung für Tiger |
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Berlin, 22.01.2010: Eine der größten Tiger-Populationen der Welt könnte bis zum Ende des Jahrhunderts ausgestorben sein. Ihr Lebensraum, die Mangrovenwälder an der Küste von Bangladesch, ist nach den Ergebnissen einer vom WWF geleiteten Studie durch den vom Klimawandel verursachten Anstieg des Meeresspiegels bedroht.
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Mindestgebot: 30 Prozent |
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Berlin, 20.01.2010: Wenn die EU bei den Klimaverhandlungen wieder die gern und viel zitierte Vorreiterrolle einnehmen will, muss sie ihr Emissions-Reduktionsziel für 2020 umgehend von 20 auf mindestens 30 Prozent erhöhen, erklärt der WWF kurz vor dem Ausschuss der Ständigen Vertreter der Mitgliedstaaten (COREPER). In Brüssel wollen sich die EU-Vertreter am Mittwoch darüber verständigen, mit welchem Minderungsziel sie die Klimaverhandlungen nach Kopenhagen weiterführen.
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„Weniger CO2 heißt auch weg vom Ei“ |
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Aachen, 14.01.2010: Landwirtschaft und Klimawandel neue Konzepte von Politik und Wirtschaft kündigt das Bundeslandwirtschaftsministerium als zentrales Thema zur Freitag beginnenden Internationalen Grüne Woche in Berlin an. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte fordert von der Bundesregierung, diesen Absichten auch Taten folgen zu lassen, die Menschen, Tieren und Umwelt gerecht werden.
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Business im 21. Jahrhundert - Von ECO-Business über CSR zu Social Business |
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München, 01.01.2010: Die aktuelle Ausgabe des Magazins forum Nachhaltig Wirtschaften ist ab 05. Januar 2010 erhältlich! "Wo Gefahr ist, wächst das Rettende auch." Dieser wohl berühmteste Satz Friedrich Hölderlins erscheint heute hochaktuell: Während Klimawandel und bedrohliche Zukunftsszenarien die Medien dominieren, konzentrieren sich visionäre Unternehmer darauf, neue, unkonventionelle Lösungen zu finden. In Fachbeiträgen und Best-Practice-Beispielen stellt forum innovative Denkansätze und erfolgreiche Projekte für das ökologische und soziale Wirtschaften im 21. Jahrhundert vor.
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Bürger gegen Lobbyisten - Unglaubliche Reaktion |
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New York, 28.12.2009: Mit dem Scheitern in Kopenhagen wurden die Hoffnungen der Welt bitter enttäuscht. Doch eine Gruppe ließ die Korken knallen: die Lobbyisten der Verschmutzer-Industrien, die mitverantwortlich sind, dass unsere Politiker versagt haben. Jetzt haben die Verschmutzer nur noch eine Sorge: Uns.
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Wirtschaft muss Klimarisiken ernster nehmen |
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München, 27.12.2009: In einem gemeinsamen Projekt haben die HypoVereinsbank (HVB) und die Nachhaltigkeits-Ratingagentur oekom research die Klimarisiken von 35 Branchen analysiert und bewertet.
Ergebnis: Die Immobilien- und die Bauwirtschaft zeigen trotz ihrer vergleichsweise hohen Exponiertheit gegenüber Klimarisiken bisher wenig Bereitschaft, sich mit diesen zu beschäftigen.
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Halbgare Verpflichtungen zu nichts |
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Frankfurt a. M., 21.12.2009: Klimagipfel in Kopenhagen endet enttäuschend. Der Klimagipfel in Kopenhagen endete für den WWF mit einer herben Enttäuschung. Die angereisten Staats- und Regierungschefs hatten zwar teilweise vollmundige Erklärungen im Gepäck, sie schafften es jedoch nicht, ein völkerrechtlich verbindliches Abkommen auf den Weg zu bringen.
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Kopenhagen-Ergebnis ist "Ohrfeige für das Weltklima und die ärmsten Staaten der Erde" |
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Kopenhagen/Berlin, 19.12.2009: "Die Welt hat auf Kopenhagen geschaut. Die Welt wurde bitter enttäuscht", sagte der Vorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Hubert Weiger, zu den Ergebnissen des Klimagipfels. Es sei eine Bankrotterklärung der Staats- und Regierungschefs, dass nach jahrelangen Vorverhandlungen am Ende der Kopenhagen-Konferenz keine ausreichenden Beschlüsse stünden, die der Dramatik des Klimawandels angemessen seien.
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Kopenhagen-Teilnahme für Nichtregierungs-organisationen |
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Kopenhagen, 17.12.2009: Verhandlungen hinter verschlossenen Türen gefährden Weltklimagipfel. Der Kopenhagen-Delegation des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und seiner Dachorganisation Friends of the Earth International (FOEI), wurde am Mittwoch der Zugang zum Bella Center komplett verwehrt.
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Kopenhagen darf kein R(h)einfall werden |
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Köln, 16.12.2009: Hochwassernotgemeinschaft Rhein e.V. fordert von Bundeskanzlerin Angela Merkel: Klimawandel muss gestoppt werden
Die Hochwassernotgemeinschaft Rhein hat in einem offenen Brief die Bundeskanzlerin aufgefordert, den Weltklimagipfel in Kopenhagen zum größtmöglichen Erfolg zu führen und damit ein politisches Zeichen gegen eine weitere Erderwärmung und ihre Folgen zu setzen.
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Klima-Therapie in Kopenhagen |
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Kopenhagen, 14.12.2009: Mit einer bildstarken Performance auf der Klimakonferenz in Kopenhagen hat der WWF heute die erste Verhandlungswoche illustriert. Während die Delegierten der Industrie- und Entwicklungsländer in Kopenhagen über das Schicksal der Erde ringen, geht diese langsam aber stetig zugrunde.
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Ausstellung zum Klimaschutz schlägt Brücke vom Wissen zum Handeln |
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Osnabrück, 14.12.2009: Der Klimawandel ist in aller Munde. Während Wissenschaftler und Umweltschützer seit Längerem vor den Folgen eines anhaltenden Kohlendioxid-Ausstoßes warnen, verhandeln aktuell Vertreter aus 192 Staaten in Kopenhagen über ein weltweit verbindliches Klimaabkommen. Doch was können wir konkret tun, um die Auswirkungen des Klimawandels abzuschwächen? Und welche Möglichkeiten eröffnen sich durch umwelttechnische Innovationen?
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Wir sind noch zu retten! |
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Baden-Baden, 14.12.2009: Diese Woche war Spätsommer-Frühling. Solch ungewöhnliches Wetter sagt noch nichts über den Klimawandel. Aber die extremen Wetterlagen häufen sich. Jeder kann spüren: Das Klima hat sich in den letzten 30 Jahren merklich verändert. Die Erde hat Fieber. Das wurde soeben auf der Weltklima-Konferenz nochmal bestätigt. Dieses Jahr 2009 ist das wärmste des letzten Jahrzehnts und das letzte Jahrzehnt war das heißeste seit 150 Jahren. Es ist zu ...
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Natürliche Waffen gegen Klimawandel |
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Kopenhagen, Dänemark, 09.12.2009: Naturschutzgebiete bieten kostengünstige Lösungen, um die Folgen des Klimawandels abzuwenden, so die Aussage einer neuen Studie von IUCN, The Nature Conservancy, dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP), der Wildlife Conservation Society, der Weltbank und der Umweltstiftung WWF. "Die Publikation Natural Solutions: Protected areas helping people cope with climate change, legt erstmals dar, in welch entscheidendem Ausmaß Naturschutzgebiete die Folgen ...
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Stand: 17. Februar 2006
Erstellt: 21. Dezember 2005
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