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Umweltjournal.de | Technik und Wissenschaft  | Artikel Nr.: 7554

Neue Abteilung „Klimaschutz, Umwelt und Energie“ im Umweltbundesamt

Berlin, 10.11.2004: Das Umweltbundesamt (UBA) verstärkt seine Aktivitäten in den Bereichen Klimaschutz und Energie: Ab sofort bearbeitet die neue Abteilung I 4 "Klimaschutz, Umwelt und Energie" die Themen Klimawandel, rationelle Energienutzung und erneuerbare Energien. Gleichzeitig werden die Aufbereitung der Energiedaten und die Emissionsberichterstattung weiter ausgebaut.

Der genaue organisatorische Aufbau der Abteilung ist im Internet unter www.umweltdaten.de/uba-info/d-fach1.pdf veröffentlicht.

Beim Klimaschutz ist weltweit noch ein großer Teil der Arbeit zu leisten. Die bisherigen Bemühungen, die Erwärmung der Erde zu stoppen, müssen deutlich verstärkt werden. Die Zunahme der extremen Wetterereignisse – wie Stürme, Hochwasser und Dürre – zeigt, dass sich das Klima bereits verändert. Wir müssen uns stärker als bisher auf die unmittelbare Gefahrenabwehr einstellen und uns dem Klimawandel anpassen.

"Der Schlüssel zum besseren Klimaschutz ist ein anderer Umgang mit Energie; denn bei ihrer Nutzung entstehen die meisten klimaschädlichen Gase. Langfristig müssen wir die Versorgung mit Energie tiefgreifend verändern und die Energie, die wir haben, viel effizienter nutzen. Deshalb gehören Energiepolitik und Klimaschutz untrennbar zusammen. Der Klimaschutz ist die größte umwelt- und wirtschaftspolitische Herausforderung – und das weltweit“, so der Präsident des Umweltbundesamtes Prof. Dr. Andreas Troge.

Zu den Aufgaben der neuen Abteilung "Klimaschutz, Umwelt und Energie" zählen die Analyse der wissenschaftlichen Grundlagen des globalen Klimawandels und seiner Auswirkungen – sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene. Für die Möglichkeiten des Gegensteuerns entwickeln die Fachleute des UBA Instrumente und Maßnahmen, die zum Beispiel eine nachhaltige Energienutzung fördern.

Nachhaltige Energienutzung heißt: Eine stärkere Nutzung der klimafreundlichen erneuerbaren Energien Wind, Wasser, Sonne, Biomasse und Erdwärme sowie – als zweites Standbein – ein deutlich verminderter Energieverbrauch. Dies erfordert sowohl eine bessere technische Energieeffizienz als auch eine Änderung des Verhaltens – im Klartext: Energiesparen weitgehend ohne Nutzeneinbußen.

Autor: Umweltbundesamt, Berlin

Weiterführende Informationen:



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Stand: 10. November 2004
Erstellt: 10. November 2004