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Artikel Nr.: 5321
Mit allen Wassern gewaschen
Biberach, 09.09.2003: Die organische Restverschmutzung von Abwasser weiter zu reduzieren und gleichzeitig die Gewässergüte zu verbessern, das hat sich der Zweckverband Klärwerk Steinhäule, Ulm, für die Zukunft vorgenommen. Schwer und biologisch nicht abbaubare Abwasserinhaltsstoffe - dazu gehören auch Rückstände von Arzneimitteln und Stoffen, die das Hormonsystem des Menschen beeinflussen - sollen durch zusätzliche Verfahrensstufen weitgehend entnommen werden. Die dafür notwendigen Untersuchungen hat das Labor für Siedlungswasserwirtschaft an der Fachhochschule Biberach übernommen. Entstanden ist ein Forschungsvorhaben von FH und Zweckverband Steinhäule ("Weitergehende Entnahme der organischen Restverschmutzung im Ablauf von kommunalen Abwasserreinigungsanlagen"), gefördert und begleitet vom Ministerium für
Der Begriff der Umwelt ist geprägt durch die anthropogene Sichtweise des Menschens. Umwelt ist danach definiert, als dem Menschen umgebende Medien (Wasser, Boden, Luft usw.) und aller darin lebenden Organismen.Umwelt und
Verkehr verursacht Umweltauswirkungen, die v.a. durch die Transportaktivitäten und durch den Ausbau und Erhalt der Verkehrsinfrastruktur entstehen. Verkehr, Baden-Württemberg.
Kläranlagen reinigen
Man unterscheidet kommunales Abwasser und Industrieabwasser. Kommunales Abwasser enthält neben schadstoffbelastetem Regenwasser (z.B. Auswaschung von Fahrbahnen/Parkplätzen) häusliche Abwässer mit Fäkalien, Speiseresten, Desinfektionsmitteln und Spül- und Reinigungsmitteln, die schwer abbaubare Bestandteile enthalten können. Abwasser zu 90 bis 95 Prozent. Mit dem neu zu entwickelnden Verfahren soll in dem verbliebenen Restbereich eine weitere Verbesserung der Gewässergüte erreicht werden. Dabei setzt Prof. Dr.-Ing. Helmut Kapp, Leiter des Labors für Siedlungswasserwirtschaft auf Pulveraktivkohle. Ob
A. ist reiner Kohlenstoff, der aufgrund seiner porösen Struktur eine riesige innere Oberfläche besitzt (3 g gute A. hat etwa die Oberfläche eines Fußballfeldes), auf der sich Moleküle anlagern können (Adsorption). Aktivkohle sich positiv auf die genannte Restverschmutzung auswirkt, wird in einer eigens dafür entwickelten Versuchsanlage im Klärwerk Steinhäule getestet.
Ende des Jahres kann der Versuchsbetrieb aufgenommen werden; Mitte nächsten Jahres werden erste konkrete Ergebnisse erwartet. Dabei zeigt sich die FH optimistisch: Sowohl eigene durchgeführte Voruntersuchungen als auch Erfahrungen im Bereich der Aktivkohleadsorption bei
Wasser aus Niederschlägen oder aus Abfällen, das den Deponiekörper durchfließt und im Abfall enthaltene lösliche Stoffe aufnimmt. Deponiesickerwasser lassen erwarten, dass mit Hilfe des physikalischen Verfahrens erfolgreich der Anteil der gelösten organischen, biologischen und nicht oder nur schwer abbaubaren Stoffe aus dem
Wasser ist eine Verbindung von zwei Wasserstoff- und einem Sauerstoffatom. Die Bezeichnung Wasser wird v.a. für den flüssigen Aggregatzustand verwendet, im festen, also gefrorenen Zustand wird es Eis genannt, im gasförmigen Zustand Wasserdampf Wasser bedeckt rund 2/3 der Erdoberfläche und befindet sich in einem ständigen Kreislauf.Wasser verringert werden kann. Ob dieses Vorhaben gelingt, werden die Tests im kommenden Jahr zeigen.
Autor: Fachhochschule Biberach
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Stand: 9. September 2003
Erstellt: 9. September 2003
Weiterführende Informationen:
@Umweltlexikon?- A. ist reiner Kohlenstoff, der aufgrund seiner porösen Struktur eine riesige innere Oberfläche besitzt (3 g gute A. hat etwa die Oberfläche eines Fußballfeldes), auf der sich Moleküle anlagern können (Adsorption). Aktivkohle, Gewässergüte, Man unterscheidet kommunales Abwasser und Industrieabwasser. Kommunales Abwasser enthält neben schadstoffbelastetem Regenwasser (z.B. Auswaschung von Fahrbahnen/Parkplätzen) häusliche Abwässer mit Fäkalien, Speiseresten, Desinfektionsmitteln und Spül- und Reinigungsmitteln, die schwer abbaubare Bestandteile enthalten können. Abwasser
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