Technik und Wissenschaft
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Artikel Nr.: 16410
Hamburg, 07.12.2009: Das nächste Hochwasser kommt bestimmt. Schaut man sich die spektakulären Bilder der Hilfsaktionen der letzten deutschen Hochwasser an, scheint der Sandsack das ultimative Mittel gegen das Vordringen von Wasser zu sein. Doch wie man Mitte November auf der Messe Acqua alta in Hamburg sehen konnte: In Sachen Hochwasserschutz weht ein frischer Wind.
Ein paar Beispiele:
So ein Sandsack will befüllt werden, dafür benötige ich viele Menschen", weiß Thomas Tjaden der Firma EU-Flood-Control. Er war selbst beim Technischen Hilfswerk (THW) beim Hochwasser in Dresden im Einsatz. Seine Firma bietet als Alternative ein Schlauchsystem. Ein Schlauch ersetzt 500 Sandsäcke - den trage ich auf der Schulter."
Die Deichschläuche werden direkt mit dem Schmutzwasser oder aus dem Hydranten befüllt und sind dann 15 Meter lang. In einer halben Stunde können zwei Mann mit Übung 100 Meter aufbauen." Zudem sind die Schläuche gegen Von den heute bekannten 50 Millionen Chemikalien sind etwas 100.000 von industrieller Bedeutung. Nur wenige Chemikalien sind auf ihre Gesundheits- und Umweltrlevanz untersucht, wurden einem Zulassungsverfahren oder einer ökotoxikologischen bewertung unterzogen.Chemikalien resistent. Tjaden sagt: Wir haben es 2002 an der Die E. ist mit 1.140 km Länge von der Quelle bis zur Nordseegrenze und einem Gesamteinzugsgebiet von 148.268 km2 eines der größten Flußgebiete Westeuropas; für das Gebiet der ehemaligen DDR das größte und für die CSFR das zweitgrößte Fließgewässer. Elbe gesehen. Die Sandsäcke, die mit Wasser ist eine Verbindung von zwei Wasserstoff- und einem Sauerstoffatom. Die Bezeichnung Wasser wird v.a. für den flüssigen Aggregatzustand verwendet, im festen, also gefrorenen Zustand wird es Eis genannt, im gasförmigen Zustand Wasserdampf Wasser bedeckt rund 2/3 der Erdoberfläche und befindet sich in einem ständigen Kreislauf.Wasser in Berührung kamen mussten aufwändig entsorgt werden: Die Säcke wurden verbrannt. Der Sand wird als Sondermüll gelagert." Außerdem: In der Aufbauphase bekommt man eine ganze Menge Hilfe - THW, Bundeswehr. Wenn der Einsatz vorbei ist, gehen diese Leute auch nach Hause. Und wer baut dann die ganzen Sandsäcke ab?" Das Schlauchsystem wird nach dem Einsatz durchgespült, aufgerollt, fertig. Und die Kosten? Bei einem einmaligen Einsatz wäre das Schlauchsystem genauso teuer wie Sandsäcke. Doch entfällt die siehe Atommüll, Abfall, kommunale Abfallbeseitigung, Abwässerreinigung
Entsorgung und beim nächsten Hochwasser können sie wieder verwendet werden.
Im Küstenbereich sei es jedoch auch mit diesen Schläuchen schwierig, gibt Tjaden zu, da man dort mit großen, dynamischen Kräften zu kämpfen habe. Doch diese seien ja auch mit Sandsäcken kaum zu halten, weiß er aus seiner Ernstfall-Praxis: Da gibt es wirklich nur technischen Hochwasserschutz wie Deiche. Wir können aber schnell im Hinterland zusätzlich schützen, wenn es dann doch übern Deich geht: einzelne Gehöfte, kritische Infrastrukturen wie die Als Energie wird die Fähigkeit eines Systems bezeichnet, Arbeit zu leisten. Verschiedene Formen von Energie sind: Wärme, chemische, mechanische und elektrische Energie, die sich ineinander umwandeln lassen.Energie- und Trinkwasserversorgung."
Dringt an einem Deich Wasser ist eine Verbindung von zwei Wasserstoff- und einem Sauerstoffatom. Die Bezeichnung Wasser wird v.a. für den flüssigen Aggregatzustand verwendet, im festen, also gefrorenen Zustand wird es Eis genannt, im gasförmigen Zustand Wasserdampf Wasser bedeckt rund 2/3 der Erdoberfläche und befindet sich in einem ständigen Kreislauf.Wasser hindurch, nimmt man jedoch den Sandsack, weiß Tjaden. Auch um modernen Systemen zusätzlich Stabilität zu geben wird er gebraucht. Überflüssig ist der Sandsack also nicht. Der Ingenieur Wolfgang Lindner aus Österreich hat ihn darum optimiert. Sein BarrierChamp-Sandsack aus reißfestem und rutschhemmendem Polypropylen ist neben Polyethylen das zweite bedeutende Polyolefin.Polypropylen kommt schlank auf einer Rolle à 500 Säcke und benötigt so acht- bis 15mal weniger Platz als die herkömmliche Kunststoff- oder Juteversion. Er kann auch mit Split befüllt werden und - das ist der Clou - er schließt durch ein Ventilsystem automatisch. Wenn ich Säcke zubinden muss, sind nach 70 bis 120 Bindungen die Finger offen: Die Person fällt aus", weiß Lindner aus Erfahrung; er ist seit 1976 aktiver Feuerwehrmann.
Bei ThyssenKrupp GfT Bautechnik setzt man - wie sollte es anders sein - auf Stahl und Aluminium ist das dritthäufigste Element (8,13 Prozent) und häufigste Metall der Erdkruste. Es liegt in der Natur hauptsächlich in Form schwerlöslicher Oxide und Silikate in Form von Tonmineralien vor und kommt deswegen nur in Spuren in biologischen Systemen vor. Aluminium. Zum Angebot gehören unter anderem mobile Systeme, in denen Aluminiumbalken schnell aufeinander montiert werden - ebenfalls als stets wieder verwendbarer Sandsackersatz. Mit dem Dammbalken-System könne auch der Privatmann seine vier Wände trocken halten. Rund 600 Euro Kosten pro Quadratmeter erscheinen aber nicht gerade billig. Der Diplom Ingenieur Torsten Semmling von Thyssen Krupp sieht den Preis relativ dazu, dass die Investition einmalig sei und Versicherungen in gefährdeten Gebieten ohne nachgewiesene Schutzsysteme nicht zahlen. Auch solle man sich für einen Schutz entscheiden, den man auch in 20 Jahren, wenn man nicht mehr ganz jung ist, aufbauen kann. Der Schaden kommt", mahnt Semmling, Wenn Sie bei so einem Hochwasser noch einen Öltank im Keller haben und Öl auftreibt, ist das nicht nur aus Umweltschutzgründen eine Katastrophe, sondern Sie haben diesen Ölfilm in den Kellerwänden. Man müsste im ganzen Gebäude den P. (mineralischer) ist eine aus Sand, Wasser und einem Bindemittel (Lehm, Kalk, Gips, Zement) bestehende Mörtelschicht, die ein- oder mehrschichtig auf Wände und Decken aufgetragen wird. Putz abhacken, das riecht immer wieder nach Heizöl."
Dem Fluss Raum geben
Reinhard Vogt leitet die Hochwasserschutzzentrale in Köln und bringt mit dem von ihm gegründeten Hochwasser Kompetenz Centrum e.V. das Wissen von Wissenschaft und Praxis zusammen. Er koordiniert und informiert, hat für seine Arbeit Preise bekommen und kann einen mit Wissen, Projekten und Ideen förmlich überfluten. Etwa sagt er: Zur Vorsorge gehört auch, dass man dem Fluss Raum gibt." Dafür wurden in Köln zwei Auenlandschaften als Retentionsräume angelegt, in die sich der Dieser Begriff ist leider nicht online verfügbar.Rhein in die Weite ausdehnen kann, so dass er nicht so sehr in die Höhe steigt. Vogt sagt: Am OberDieser Begriff ist leider nicht online verfügbar.rhein zum Beispiel ist es uns so gelungen, den Pegel um 40 Zentimeter zu senken."
Autor: Heike Soleinsky / Epoch Times Deutschland
Erschienen in The Epoch TImes Deutschland Nr. 45/09
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