Heilsversprechen der Gentechnik-Industrie sind unrealistische Science Fiction!
Wien, 18.01.2009: Die Ankündigungen der Gentech-Konzerne schon bald könne mit gentechnisch veränderten Nutzpflanzen der Welthunger bekämpft, die Energieversorgung gesichert oder dem Klimawandel begegnet werden, halten nach Analysen von GLOBAL 2000 einer Überprüfung nicht Stand. Eine für GLOBAL 2000 und seine deutsche Partnerorganisation BUND erstellte Studie mit dem Titel "Die Heilsversprechen der Gentechnikindustrie - ein Realitäts-Check" zeigt, dass Gentech-Pflanzen mit den genannten Eigenschaften in absehbarer Zeit nicht zur Marktreife kommen werden.Die Publizistin Ute Sprenger wertete die Forschungsvorhaben der sechs größten Gentechnik-Unternehmen weltweit, ihre Investorenberichte sowie Daten über bereits stattfindende bzw. geplante Freisetzungen von gentechnisch veränderten Organismen, aus.
Nach über 10 Jahren Forschung liegt kein Produkt vor, dass die vollmundigen Ankündigungen der Gentech-Auch als sekundärer Sektor bezeichnet, in Abgrenzung von Landwirtschaft (primärer Sektor) und Dienstleistungen (tertiärer Sektor). Industrie auch nur in die Nähe der Realität rückt. Im ernstzunehmenden Entwicklungsstadium finden wir im Wesentlichen Gentech-Pflanzen mit Herbizid- und Insektizidresistentzen. Das sind die altbekannten Forschungen, die darauf hinauslaufen, mehr Spritzmittel zu verkaufen als bisher.
Die größten Umsatzzuwächse verzeichnet beispielsweise Monsanto beim Verkauf von Pestiziden, kommentiert Jens Karg, Gentechnik-Sprecher von Global 2000 ist eine unabhängige österreichische Umweltschutzorganisation mit Sitz in Wien, welche Umweltthemen auf internationaler Ebene zur Sprache bringt. Das Ziel von Global 2000 ist es gewaltfrei und unter Ausschöpfung aller demokratischer Mittel, nicht nur die Symptome (End of Pipe- Lösungen) zu behandeln, sondern auch Ursachenbekämpfung zu praktizieren.GLOBAL 2000 die Studienergebnisse. Es werde zwar auch an Pflanzen geforscht, die Trockenheit besser verkraften sollen und die Chancen auf einen höheren Ertrag haben, so die UmweltschützerInnen, doch diese Forschung haben weder Priorität, noch gibt es hier irgendein Produkt, dass auch nur in die Nähe der Marktreife liege. Die sechs größten Gentech-Konzerne Monsanto - BASF, Syngenta, Bayer, Dow und DuPont-Pioneer - erwirtschafteten den Löwenanteil ihres Umsatzes mit chemischen Spritzmitteln. Ihr vorrangiges Interesse liegt darin, herbizidresistente Pflanzen und dazugehörige Spritzmittel in Kombination zu verkaufen. Das gilt auch für die seit 1996 genutzte Roundup-Ready-Sojabohne von Monsanto, der bisher einzigen kommerziell genutzten Gensoja-Sorte. Vergleichbare Sorten deren Marktreife von den Gentech-Konzernen angekündigt wird, wie LibertyLink-Soja, Dicamba-Soja, 2,4-D-Soja, Imidazolinon-Der Parakautschukbaum ist ein schnellwachsender, in Kultur bis 15 Meter hoher,in Wildnis bis 40 Meter hoher, laubabwerfender Baum, der im Rindenteil von Stamm und Zweigen Latex als Ausgangsprodukt für Naturkautschuk enthält.Soja und vermutlich auch Super-Sojabohnen mit potenziellen Resistenzen gegen sämtliche P. sind bioaktive Substanzen, die ubiquitär in der Umwelt verteilt sind. Der Begriff P. steht auch häufig als Synonym für Pflanzenschutzmittel oder Schädlingsbekämpfungsmittel.Pestizide, sollen gemeinsam mit dem jeweils dazugehörigen Herbizid verkauft werden.
"Kommen diese Gentech-Pflanzen wirklich auf den Markt, führt das zwingend zur weiteren chemischen Aufrüstung der Oberbegriff für gewerblichen Pflanzenanbau und Tierhaltung. Landwirtschaft. Während die Firmen in den Medien eine gewaltige PR-Blase aus Heilsversprechen aufbauen, entwickeln sie im Hintergrund Pflanzen, die ihr Kerngeschäft, den Absatz von Oberbegriff für die in der Landwirtschaft verwendeten Chemikalien. Agrochemikalien, absichern sollen und dies mit nicht abzuschätzenden Risiken für die Der Begriff der Umwelt ist geprägt durch die anthropogene Sichtweise des Menschens. Umwelt ist danach definiert, als dem Menschen umgebende Medien (Wasser, Boden, Luft usw.) und aller darin lebenden Organismen.Umwelt und die Nach Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist Gesundheit der Zustand völligen körperlichen, geistigen, seelischen und sozialen Wohlbefindens. Gesundheit von Mensch und Tier,so Karg.Bild 2: © Ernst Rose, PIXELIO
Bild 3: © Strichcode, PIXELIO
Autor: Global 2000 Umweltschutzorganisation
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Deutschland muss gentechnikfrei bleiben!Berlin, 15.10.2009: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die künftigen Koalitionäre von Union und FDP aufgefordert, das Anbauverbot des Genmais MON 810 beizubehalten und sich von ihrem Pro-Gentechnikkurs zu verabschieden. Die Ankündigung, die Nulltoleranz für in der Europäischen Union nicht zugelassene gentechnisch veränderte Organismen zu kippen, wäre der Anfang vom Ende der Gentechnikfreiheit in Deutschland, sagte der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger.
Schwarz-Gelb ist kein Votum pro Atomenergie und pro GentechnikBerlin, 30.09.2009: Auch die neue Regierung muss Bürgerwillen respektieren. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sieht in dem Wahlergebnis der Bundestagswahl vom 27. September 2009 kein Votum pro Atomkraft und pro Gentechnik. Sämtliche Umfragen im Umfeld der Wahlen hätten gezeigt, dass es stabile Mehrheiten gegen längere Laufzeiten für Atommeiler und gegen den Einsatz der Gentechnik in der Landwirtschaft gebe.
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Stand: 18. Januar 2009
Erstellt: 18. Januar 2009
Erstellt: 18. Januar 2009




















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