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Umweltjournal.de | Technik und Wissenschaft  | Artikel Nr.: 14968

Lernforschung im Adventskalender

Berlin, 26.11.2008: Am 1. Dezember 2008 um 17:00 Uhr eröffnet das Institut für Wissensmedien seine neue virtuelle Filiale in der Onlinewelt Second Life. Neben einem kurzen Vortrag zum Thema "Lernen in Second Life", fällt der Startschuss für einen virtuellen Adventskalender: Hinter 24 Türchen findet sich Spannendes zum Thema Lernen und Forschen in Second Life.


Das virtuelle Forschungslabor haben die Tübinger eingerichtet, um computerunterstütztes kooperatives und individuelles Lernen in 3D-Umgebungen zu untersuchen. Das Institut für Wissensmedien kooperiert hier eng mit Johannes Moskaliuk von der Abteilung Angewandte Kognitionspsychologie und Medienpsychologie der Universität Tübingen. In einem gemeinsamen Forschungsprojekt werden mit Hilfe einfacher Kategorisierungsaufgaben das individuelle Lernen und die kooperative Wissenskonstruktion untersucht. Die Teilnehmer der geplanten wissenschaftlichen Studien und Experimente werden dabei direkt aus dem aktiven Nutzerkreis von Second Life angeworben.

Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit und Wissenschaftskommunikation des Instituts werden im virtuellen Gebäudekomplex Informationen über Forschungsgebiete des IWM gegeben und einzelne Projekte präsentiert. Es gibt Meetingräume und einen Vorlesungssaal, in denen Veranstaltungen durchgeführt werden.

Das Konzept der IWM-Insel in Second Life wurde in Zusammenarbeit mit Sonja Traut von der Hochschule Offenburg entwickelt und wird gerade im Rahmen ihrer Diplomarbeit umgesetzt. In einem mehrstufigen Designprozess wird die Insel in Second Life auf Benutzerfreundlichkeit überprüft, mit dem Ziel, Kriterien für das Design von Informationsumgebungen zu identifizieren, die für ein positives Erlebnis der Nutzer maßgeblich sind.

Bei der Umsetzung einer Experimentalumgebung in Second Life und der Erstellung eines Chatbots, der mit den Besuchern der Insel kommuniziert, hat sich das IWM Andreas Mertens von der Agentur SL-Talk und Partner als kompetenten Technikpartner ins Boot geholt.
Nähere Informationen unter:
http://www.iwm-kmrc.de/secondlife http://slurl.com/secondlife/KMRC/216/104/23

Hintergrundinformation:
Das Institut für Wissensmedien
Das Institut für Wissensmedien (IWM) in Tübingen erforscht das Lehren und Lernen mit innovativen Technologien. Rund 45 Wissenschaftler-/innen aus Kognitions-, Verhaltens- und Sozialwissenschaften sowie Medientechniker arbeiten hier interdisziplinär an Forschungsfragen zum individuellen und kooperativen Wissenserwerb in medialen Umgebungen.
Für nähere Informationen besuchen Sie uns bitte im Internet unter http://www.iwm-kmrc.de.

Die Leibniz-Gemeinschaft
Zur Leibniz-Gemeinschaft gehören zurzeit 82 Forschungsinstitute und Serviceeinrichtungen für die Forschung sowie sechs assoziierte Mitglieder. Die Ausrichtung der Leibniz-Institute reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Sozial- und Raumwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute arbeiten strategisch und themenorientiert an Fragestellungen von gesamtgesellschaftlicher Bedeutung. Bund und Länder fördern die Institute der Leibniz-Gemeinschaft daher gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen etwa 14.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon sind ca. 6500 Wissenschaftler, davon wiederum 2500 Nachwuchswissenschaftler.


Bild: IWM

Autor: Leibniz-Gemeinschaft

Weiterführende Informationen:


Die letzten 10 Meldungen zum Thema "Adventskalender, second life":
Stoppt das Massaker an Grindwalen auf den Färöer-InselnStoppt das Massaker an Grindwalen auf den Färöer-Inseln
Wädenswil, 03.08.2010: Mit erschütternden Bildern hat der Film „The Cove“ („Die Bucht“) die skrupellose Jagd auf Delphine und das blutige Massaker dokumentiert, das japanische Fischer alljährlich im Dorf Taiji veranstalten. Der Film wurde mit dem „Oscar“ für den besten Dokumentarfilm ausgezeichnet. Doch während die Welt empört und erschüttert nach Japan schaut, spielt sich im europäischen Nordatlantik – von der Öffentlichkeit weit gehend unbeachtet – eine Tragödie ab, die durchaus mit dem japanischen Blutbad vergleichbar ist.
Walfangtagung 21.-25.6.2010: Ende des Walfangverbots?Walfangtagung 21.-25.6.2010: Ende des Walfangverbots?
Wädenswil, 14.06.2010: Im Rahmen der kommenden Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) wird ein Kompromiss diskutiert, der zum Dammbruch im Walschutz führen könnte. Wird er angenommen, würden wichtige Erfolge im Walschutz geopfert: Jährlich könnten wieder bis zu 1400 Wale kommerziell bejagt werden – selbst stark gefährdete Arten und das sogar im Schutzgebiet um die Antarktis.{/
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Frankfurt a. M., 10.05.2010: Die Ölkatastrophe im Golf von Mexiko droht nach Einschätzung des WWF zu einem Desaster für die Tier- und Pflanzenwelt der Region zu werden. Das Öl hat den Strand der Chandeleur Inseln erreicht. Die Inseln gehören zum Vogelschutzgebiet Breton National Wildlife Refuge, in dem schätzungsweise 34.000 Seevögel brüten.
Vom Eisbär bis zum Schwarzaugenfrosch: Tierhandel bedroht die ArtenvielfaltVom Eisbär bis zum Schwarzaugenfrosch: Tierhandel bedroht die Artenvielfalt
München/Doha, 13.03.2010: Jagd, Elfenbeinschmuggel, Fischerei und Heimtierhandel bestimmen die Themen der vom 13. bis 25. März im Emirat Katar stattfindenden Konferenz des Washingtoner Artenschutzübereinkommens (englisch CITES). Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife stellt fünf Vertreter der bedrohten Artenvielfalt vor, über deren Schutz dort diskutiert wird.
China hat noch jede Menge Platz für wilde TigerChina hat noch jede Menge Platz für wilde Tiger
Frankfurt a. M., 12.03.2010: Obwohl die Zerstörung und Degradierung der Wälder im Nordosten Chinas kontinuierlich voranschreitet, gibt es dort immer noch weitläufige Waldgebiete. Einer neuen Studie zufolge, die von WWF zusammen mit der Wildlife Conservation Society (WCS) und der Chinesischen Nordöstlichen Universität in Changchun erstellt wurde, könnten davon rund 38.500 km² eine neue Heimat für den bedrohten Amur-Tiger werden.
80 Prozent der Bestände überfischt - Pro Wildlife fordert radikalen Umbau der Fischereipolitik80 Prozent der Bestände überfischt - Pro Wildlife fordert radikalen Umbau der Fischereipolitik
München, 06.01.2010. In diesem Jahr will die Europäische Union (EU) die Weichen für eine neue Fischereipolitik stellen. Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife hat der EU hierfür einen 10-Punkte-Plan vorgelegt, der die Überfischung der Meere beenden soll. Der Plan enthält unter anderem die Forderungen, den Beifang zu reduzieren und strengere Kontrollen auf See durchzuführen.
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München, 22.12.2009: Blutige Geschäfte mit Rohstoffen – die dunkle Seite der glitzernden High-Tech-Welt. Für die Gorillas im Kongo wird es eng: Das sel­tene Roherz Coltan wird wieder verstärkt in den letzten Rückzugsgebieten der Gorillas im Kongo abgebaut. Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife befürchtet verheerende Folgen für die Gorillas: Die Minenarbeiten zerstören den Lebensraum der Tiere, und für die Fleischversorgung der Arbei­ter werden die Menschenaffen im großen Stil gewildert.
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München, 11.12.2009: Die Artenschutzorganisation Pro Wildlife appel­liert an Verbraucher, bei den Festvorbereitungen darauf zu achten, dass be­drohte Arten geschont werden. "Tierfreunde sollten nur Weihnachtsgeschenke unter den Baum legen, deren Herstellung keinen ökologischen Schaden anrich­tet", sagt Pro Wildlife-Sprecherin Daniela Freyer. Beliebte Geschenke wie Han­dys oder Korallenketten gefährden die Artenvielfalt ebenso wie ein Festessen mit Kaviar oder Seeaal.
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Kopenhagen, Dänemark, 09.12.2009: Naturschutzgebiete bieten kostengünstige Lösungen, um die Folgen des Klimawandels abzuwenden, so die Aussage einer neuen Studie von IUCN, The Nature Conservancy, dem Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (UNDP), der Wildlife Conservation Society, der Weltbank und der Umweltstiftung WWF. "Die Publikation Natural Solutions: Protected areas helping people cope with climate change, legt erstmals dar, in welch entscheidendem Ausmaß Naturschutzgebiete die Folgen ...
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München, 06.12.2009: Anlässlich des UN-Weltklimagipfels in Kopenhagen vom 7. bis 18. Dezember fordert die Artenschutzorganisation Pro Wildlife Schritte zur Rettung der Eisbären. "Die Staatschefs müssen sich jetzt auf ein ehrgeiziges und verbindliches Abkommen für den Klimaschutz einigen, damit das Symbol des Klimawandels noch eine Überlebenschance hat", sagt Pro Wildlife Sprecherin Daniela Freyer.

Stand: 26. November 2008
Erstellt: 26. November 2008