Technik und Wissenschaft
|
Artikel Nr.: 14926
Duisburg, 17.11.2008: Glasklar, leicht und bruchsicher: Wegen seiner besonderen Eigenschaften ist Acrylglas aus der Industriegüterproduktion nicht mehr wegzudenken. Die Komponenten, die man für seine Herstellung benötigt, stammen bislang aus der Petrochemie. Wie das weit verbreitete Industrieprodukt künftig auch aus Zucker, Alkohol oder anderen Naturstoffen hergestellt werden kann, hat jetzt der Chemiker Dr. Thore Rohwerder von der Universität Duisburg-Essen aufgezeigt.
Acrylglas wird es also auch künftig geben - das neue, umweltschonendere und effizientere biosynthetische Verfahren erlaubt aber künftig auch eine flexiblere Produktionsstrategie aus nachwachsenden Rohstoffen. Geschätzt wird, dass mittel- bis langfristig bis zu zehn Prozent des heutigen Rohstoffbedarfs für Acrylglas biotechnologisch abgedeckt werden könnte. Um ein geeignetes bakterielles System bzw. einen funktionierenden Laborprozess aufzubauen, braucht es ca. vier Jahre. In fünf Jahren könnte eine Pilotanlage für die Herstellung einiger Tonnen stehen, so der Industriepartner Evonik.Weiterführende Informationen:
Achtung: Umweltjournal.de übernimmt keine Haftung für veröffentlichtes Textmaterial der Autoren. Die Artikel unterliegen dem Urheberrecht der Autoren und sind nur nach ausdrücklicher Genehmigung frei zum weiterverarbeiten!
Webmaster:
André Sepeur
© 1999 - =date("Y")?> by
André
Sepeur Medienberatung
plan-verde.de
Satelliten-Projekt Galileo startet planmäßig 2014
Mindfuck: Warum wir uns selbst sabotieren und was wir dagegen tun können
Klimawandel: Deutsche sind besorgt, fühlen sich aber gut informiert 
Schüler entwickeln Qualitätskriterien für nachhaltige Berufsbildung
Lebensstilforschung
Biosprit ist keine Lösung für klimaschädliches Fliegen und verschärft Lebensmittelknappheit
Klimaschutz im Klassenzimmer: Energiesparmeister-Wettbewerb 2012 startet
Beagles aufgepasst: VIER PFOTEN sucht neues Kampagnen-Gesicht
Chemische Schadstoffe in Spielzeug gefunden Remmel warnt: Wir brauchen eine Verschärfung der Grenzwerte
Wie billig ist Atomstrom wirklich, Herr Oettinger? (Ein Kommentar von Franz Alt)