Panoramablick in den Mikrokosmos
Ludwigshafen, 14.09.2008: Was wie futuristische, ineinander verschlungene Skulpturen aussieht, ist eine Entwicklung der Natur. Die kugeligen Sporen des Schimmelpilzes Emericella nidulans sind von einer dünnen Schicht des Proteins Hydrophobin überzogen. Dank diesem wasserabweisenden Protein auf der Haut von Pilzen perlt Regenwasser gut ab.Weil diese Eigenschaften nicht nur für Pilze sind keine Pflanzen. Es sind Organismen, die ebenso wie die Pflanzen (Plantae) und Tiere (Animalia)zu einem eigenständigen Organismenreich zusammengefasst werden.Pilze, sondern auch für technische Anwendungen nützlich sein können, interessieren sich auch Wissenschaftler von BASF für das Hydrophobin. BASF ist es als erstem Unternehmen weltweit gelungen, diesen Eiweißstoff in industriellen Mengen herzustellen.
"Dieses Protein besitzt einzigartige Eigenschaften. Es bildet sehr dünne Filme auf Oberflächen jeder Art aus und verändert dadurch die Oberflächeneigenschaften. Beispielsweise wird Glas ist ein anorganisches Schmelzprodukt, das sich, ohne merklich zu kristallisieren, abkühlen lässt und erstarrt. Glas durch eine Hydrophobinbeschichtung wasserabweisend, siehe Polytetrafluorethylen.Teflon® hingegen was-serliebend. Eine Beschichtung mit diesem Protein ist zudem Globaler T.-Anstieg: Treibhauseffekt; T. im Wohnbereich: Raumklimatemperatur-, säure- und laugenstabil", sagt Dr. Claus Bollschweiler, Leiter der BASF-Forschungsgruppe Performance Proteins. Denkbar ist auch mittels Hydrophobin-beschichteter Polymerschwämme D. ist ein Kraftstoff für Dieselmotoren, auch D.-Kraftstoff, D.-Öl, Gasöl genannt, der aus Kohlenwasserstoffen mit einem Siedebereich zwischen 170 und 370 Grad C (wie leichtes Heizöl) und aus Kraftstoffzusätzen besteht.Diesel beziehungsweise Ölverschmutzungen von Gewässern zu beseitigen.
Mit seinem breiten Eigenschaftsprofil ist das Protein für vielfältige Anwendungen geeignet. Es stabilisiert Pigment-Dispersionen und kann als Zusatz in Kosmetikprodukten dienen. Cremes und andere Emulsionen könnten auf diese Weise stabilisiert werden. Und das Gute daran: Hat das Protein seinen Zweck erfüllt, wird es in der Natur abgebaut.
Das Bild gehört zu der Serie "Bildwelten aus der Forschung", in der ab sofort zwölf neue Motive aus der aktuellen BASF-Forschung zur Verfügung stehen. Die Bilder dieser Serie eröffnen den Blick in den für das menschliche Auge unsichtbaren Mikrokosmos - dem Reich von Atomen und Molekülen. Erst mit modernster Technologie, wie der Raster-Elektronen- und der Transmissions-Elektronen-Mikroskopie, offenbart sich eine verborgene Welt mit faszinierenden Formen und Strukturen.Die Bilder finden Sie im Internet
Autor: BASF SE
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Panoramablick in den MikrokosmosLudwigshafen, 14.09.2008: Was wie futuristische, ineinander verschlungene Skulpturen aussieht, ist eine Entwicklung der Natur. Die kugeligen Sporen des Schimmelpilzes Emericella nidulans sind von einer dünnen Schicht des Proteins Hydrophobin überzogen. Dank diesem wasserabweisenden Protein auf der Haut von Pilzen perlt Regenwasser gut ab.
Stand: 14. September 2008
Erstellt: 14. September 2008
Erstellt: 14. September 2008




















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