Bakterien machen mobil: Neue Quelle für Biodiesel entdeckt
Bonn, 27.05.2008: Wenn es nach Professor Brown von der Universität Texas in Austin geht, sichern in naher Zukunft Bakterien unsere Mobilität. Dabei handelt es sich um Cyanobakterien, die Brown zu diesem Zweck im Labor gentechnisch verändert hat. Die Mikroorganismen sind in der Lage, große Mengen an Zellulose und einfachen Zuckern zu produzieren, die sich leicht in Biosprit umwandeln lassen. Dafür brauchen sie lediglich Sonnenlicht, Salzwasser und Brachflächen, die nicht landwirtschaftlich genutzt werden können.Diese Fähigkeit verdanken sie einem eingesetzten siehe Cellulose.Zellulose-Funktionelle Einheit der Vererbung; abgegrenzter Bereich auf der DNS, der die Information zur Herstellung eines Proteins (z.B. eines Hormons) beinhaltet. Gen, das von dem Bakterium Acetobacter Xylinum stammt. Die produzierten Verbindungen lassen sich "ernten", ohne die Große Gruppe einzelliger, haploider (einfacher Chromosomensatz, Chromosomen) Organismen, oftmals mit Plasmiden, aber ohne echten Zellkern.Bakterien zu töten. Das bietet einen entscheidenden Vorteil gegenüber den bisher bekannten Mikroskopisch kleine, einzellige Organismen, z.B. Bakterien, Blaualgen sowie ein großer Teil der Algen und Pilze. Mikroorganismen mit ähnlichen Fähigkeiten, wie etwa bestimmten Algenarten. Außerdem können die Cyanobakterien den benötigten Stickstoff selbst aus der Die L. besteht hauptsächlich aus den Gasen Stickstoff (ca. 78 Vol.-%), Sauerstoff (ca. 21 Vol.-%), ca. 0,03 Vol.-% Kohlendioxid, unterschiedlichen Edelgasen (weniger als 1 Vol.-%) sowie verschiedenen Schadstoffen. Luft binden, was eine zusätzliche Düngung überflüssig macht. So kann der bakterielle In einer Ökobilanz des ifeu-Institutes (2003) wurde nachgewiesen, dass beim Einsatz von einem Liter B. 2,2 Kilogramm Treibhausgase eingespart werden. Für die Handhabung des Produktes Biodiesel sprechen seine gute biologische Abbaubarkeit und die daraus resultierende niedrige WassergefährdungBiodiesel-Rohstoff besonders preiswert produziert werden.
Auch im Vergleich mit pflanzlichen Energiequellen schneiden die Bakterien deutlich besser ab. Denn Der Mais ist eine einhäusige, getrenntgeschlechtlich (monözisch) Pflanze, die bis zu 2,5 Meter hohe Stängel hat, die in einen männlichen Blütenstand enden. Die weiblichen Blütenstände entspringen der mittleren Stängelhälfte. Die Fremdbestäubung erfolgt durch den Wind.
Mais oder Zuckerrohr ist eine mehrjährige, sich bestockende Kurztagspflanze. Sie bildet Gras mit bis zu sieben Meter hohen und 5 cm dicken Stängeln mit zuckerspeicherndem Mark (7 bis 20 Prozent Saccharose).Zuckerrohr benötigen viel kostbare Ackerfläche, für die zum Beispiel in Brasilien Tropenwälder abgeholzt werden. Um den kompletten Treibstoffbedarf der USA durch Biosprit zu ersetzen, müsste man nach Berechnungen von Brown auf einer Fläche von über 2,1 Millionen Quadratkilometern Mais anbauen. Ließe sich der Ertrag der Bakterien aus den Laborversuchen auf das Freiland übertragen, würden schon 3,5 Prozent dieser Fläche ausreichen.
Auch die Qualität der gebildeten Gerüstsubstanz fast aller Pflanzen; weitaus häufigste organische Verbindung. Cellulose und Der Begriff Z. ist laut EWG-Vorschriften und Z.-Arten-Verordnung geschützt und bezeichnet Weiß- und Raffinade-Z.Zucker ist denen aus pflanzlichen Quellen überlegen, da weniger störende Stoffe enthalten sind. Die gallertartige siehe Cellulose.Zellulose der Bakterien lässt sich viel leichter aufschließen und in Glukose umwandeln, was wiederum die Produktionskosten senkt. Nach Ansicht von Professor Brown gibt es aber noch viele weitere Alternativen, um unabhängig von fossilen Brennstoffen zu werden. Schließlich ließen sich aus Öl viel nützlichere Dinge machen, als das klimagefährdende Farbloses, unbrennbares, schwach säuerliches riechendes und schmeckendes Gas. In freiem Zustand natürlicher Bestandteil von Luft (0,03 0,036 Vol.-Prozent) und Mineralquellen.Kohlendioxid.
Jürgen Beckhoff
Autor: AID Infodienst
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Stand: 27. Mai 2008
Erstellt: 27. Mai 2008
Erstellt: 27. Mai 2008




















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