Wie viel Acrylamid ist in Knäckebrot und wie viel Schwefel in Benzin?
Ende April 2002 hat die Schwedische Behörde für Lebensmittelsicherheit (Swedish National Food Administration) Untersuchungsergebnisse zur Belastung von Lebensmitteln mit der im Tierversuch krebserregenden und erbgutschädigenden Substanz Acrylamid in Lebensmitteln veröffentlicht.Acrylamid in Knäckebrot heißt das Referenzmaterial ERM®-BD 272, mit dem zuverlässig diese giftige Substanz in Trockenbrot bestimmt werden kann. Acrylamid kann sich in Lebensmitteln bei starkem Erhitzen (z. B. Backen, Frittieren) bilden. Seitdem Acrylamid in Lebensmitteln entdeckt wurde, interessiert Auch als sekundärer Sektor bezeichnet, in Abgrenzung von Landwirtschaft (primärer Sektor) und Dienstleistungen (tertiärer Sektor). Industrie und Gesetzgeber, wie es in Lebensmitteln entstehen kann. Bei Tieren kann Acrylamid Durch eine bösartige Geschwulst verursachte lebensbedrohliche Erkrankung, wobei die Geschwulst in gesundes Organgewebe hineinwächst, bis schließlich das gesamte Organ durch Tumor-Gewebe zerstört ist. Krebs erzeugen. Fachleute halten dies auch beim Menschen für wahrscheinlich.
Der Schwefelgehalt in B. ist ein Kraftstoff für Ottomotoren, auch Vergaserkraftstoff oder Ottokraftstoff genannt. Benzin muss ab 2009 angegeben werden. Dies fordert die EU-Richtlinie 2003/17/EG, nach der Benzin mit einem maximalen Schwefelgehalt von 10 mg/kg in allen EU-Mitgliedsstaaten erhältlich sein muss. Mit dem Referenzmaterial ERM®-EF213 können Laboratorien den Schwefelgehalt analysieren und die Einhaltung des Grenzwertes gewährleisten.
Das Referenzmaterial ERM®-CC013a dient der Analyse von polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK). Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe (engl.: polycyclic aromatic hydrocarbons, PAH)PAK gehören zu den am häufigsten auf Altlastenstandorten gefundenen organischen Schadstoffen. ERM-CC013a ist hinsichtlich des Gehaltes der PAK gemäß EPA-Liste (US Environmental Protection Agency) zertifiziert und dient zur Qualitätskontrolle sowohl Gase sind Substanzen, bei denen die einzelnen Moleküle so weit voneinander entfernt sind, daß sie praktisch keine Anziehungskraft mehr aufeinander ausüben und daher nicht mehr wie bei Flüssigkeiten oder Feststoffen aneinander haften. gas- als auch flüssigchromatographischer Verfahren in Routinelaboratorien.
Die Zusammensetzung einer Legierung im Akku kann mittels Funkenemissionsspektrometrie oder Röntgenfluoreszenzanalyse bestimmt werden. Mit dem neuen Referenzmaterial ERM®-EB103 können diese Analysegeräte zuverlässig kalibriert werden. Es wurde zusammen mit der Gesellschaft für Im B. fördert man aus der Erde Metallerze, Salze, Gesteine und fossile Brennstoffe. Bergbau, Metallurgie, Rohstoff- und Umwelttechnik hergestellt.
Das auf der ANALYTICA vorgestellte ERM® Programm umfasst weitere Referenzmaterialien der drei Partnerinstitute BAM, IRMM (Belgien) und LGC (Großbritannien) für die Analytik von z. B. Eisen und Stahl, Nichteisen-Metallen, die Der Begriff der Umwelt ist geprägt durch die anthropogene Sichtweise des Menschens. Umwelt ist danach definiert, als dem Menschen umgebende Medien (Wasser, Boden, Luft usw.) und aller darin lebenden Organismen.Umwelt- und Lebensmittelanalytik, die Analyse von porösen Feststoffen, die Polymeranalytik sowie verschiedenste Spezialanwendungen im Hochtechnologiebereich. Zertifizierte Referenzmaterialien dienen der Kalibrierung analytischer Prozesse. Sie gewährleisten somit zuverlässige und richtige Ergebnisse chemischer Analysen von der Probenahme über die Bestimmung bis zur Auswertung.
Bild: www.pixelio.de, creature
Autor: Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM)
Weiterführende Informationen:
- www.bam.de
- BAM-Referenzmaterialien Übersicht
- Gesamtkatalog der BAM-Referenzmaterialien
- Gesamtkatalog der ERM® Referenzmaterialien
Die letzten 10 Meldungen zum Thema "Acrylamid":
Bilanz - Acrylamidgehalte konnten binnen sechs Jahren gesenkt werdenBerlin, 12.03.2009: Bund und Länder legen Bericht über die Einhaltung von Vorschriften des Pflanzenschutzrechts beim Verkauf und bei der Anwendung von Pflanzenschutzmitteln vor.
Mutzen, Krapfen & CoDüsseldorf, 20.02.2009: Berliner, Mutzen, Krapfen und Schmalznudeln fettgebackene Kalorienbomben gehören zum Karneval wie Konfetti und Pappnasen. An den tollen Tagen schwingen viele Jecken den Teiglöffel, um die süßen Spezialitäten in der heimischen Friteuse zu fabrizieren. Damit der Genuss von Fettgebackenem während der ...
Krebsauslöser in Pommes frites entdecktMünchen, 19.08.2008: Weltweit wurde Alarm geschlagen, als 2002 bekannt wurde, dass Acrylamid in erhitzten Lebensmitteln entdeckt worden war. Durch Verbesserung der Rezepturen reduzierte die Industrie den Acrylamid-Gehalt. Bei genauerer Prüfung stellte sich heraus, dass von den in Lebensmitteln enthaltenen Acrylamid-Mengen kaum eine toxische Wirkung ausgeht. Viel gefährlicher ist das Krebs erregende Glycidamid, das ...
Wie viel Acrylamid ist in Knäckebrot und wie viel Schwefel in Benzin?Berlin, 02.04.2008: Vier neue Referenzmaterialien zum chemischen Nachweis von Acrylamid in Knäckebrot, Schwefel in Benzin, von polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen und von Legierungen in Akkus stellt die BAM vor auf der Messe ANALYTICA, ERM Messestand 342 in Halle A3. Acrylamid in Knäckebrot heißt das Referenzmaterial ERM®-BD 272, mit dem zuverlässig diese giftige ...
Jacobs setzt Zeichen - Kaffee mit Health ClaimFrankfurt, 24.12.2007: Wer aufmerksam Kaffee kauft, findet auf den Produkten von Jacobs seit Kurzem den Hinweis "Natürliche Quelle an Antioxidantien". Und weiter: "Antioxidantien sind natürliche Pflanzenstoffe, die beispielsweise in Kaffee und grünem Tee enthalten sind und den körpereigenen Zellschutz stärken können." Solche ...
Wenig empfehlenswertBerlin, 26.02.2007: Rund zwei Kilogramm Pommes frites isst jeder Bundesbürger pro Jahr in Restaurants, Imbissbuden und Kantinen. Eine gestern veröffentlichte Untersuchung der STIFTUNG WARENTEST beschäftigt sich mit fertig zubereiteten Produkten im Großverbraucherbereich. Doch auch zu Hause greifen die Deutschen gern zu Pommes frites, Kroketten und Rösti aus der Tiefkühltruhe. Was der aktuelle ....
Gesund abnehmen im FrühjahrBerlin, 20.02.2007: Der nahende Frühling ist gut geeignet, um schonend ein paar Kilos zu verlieren. Die Tage werden länger, der Stoffwechsel aktiver und der Appetit auf Frisches steigt. Der 12-wöchige Online-Kurs "Gesund essen & wohlfühlen der VERBRAUCHER INITIATIVE bietet den Einstieg zum gesunden Abnehmen. Er beginnt am 30. April 2007. Die Teilnehmer werden von erfahrenen Ernährungswissenschaftlern betreut.
Acrylamid: Einzelne Produkte weiter stark belastetBerlin, 05.12.2006: foodwatch hat 19 Sorten Weihnachtsgebäck auf Acrylamid getestet. Die Belastung ist sehr unterschiedlich: Die höchstbelasteten Lebkuchen enthalten 60-mal so viel Acrylamid wie der Testsieger.
Acrylamid: Eine überschätzte Gefahr?Aachen, 18.09.2006: Das seit dem Jahr 2002 kontrovers diskutierte Acrylamid ist nicht als Hauptursache von Krebs anzusehen. Ein erhöhtes Risiko entsteht vielmehr durch Übergewicht, Rauchen oder Alkohol, berichtet heute Ernährungswissenschaftlerin Jolanta Schoida von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V.
Platzverweis für PringlesBerlin, 28.06.2006: Verlierer des foodwatch Acrylamid-Tests 2006 ist die Marke Pringles. Die Stapelchips enthalten rund zehnmal soviel Acrylamid wie der Testsieger. Ohne die von foodwatch geforderte Kennzeichnungspflicht fehlt der Anreiz für die Hersteller, ihre Produkte zu verbessern.
Stand: 2. April 2008
Erstellt: 2. April 2008
Erstellt: 2. April 2008




















Druckansicht