Erneuerbare Energiequellen auf dem Vormarsch
Wernigerode, 07.03.2008: Neunte Vorlesung der GenerationenHochschule. Auf dem Vorlesungsplan der Teilnehmer stand diesmal das Thema "Multitalent 'Brennstoffzelle' - Retter der Energieproblematik?!". Zu diesem Vortrag begrüßte Kanzler Schilling die drei Dozenten Dipl.-Ing. (FH) Andreas Schubert und Dr. Rolf Schicke von der PSFU GmbH sowie Dr. Günter Heideck von der Magdeburger Otto-von-Guericke-Universität auf dem Wernigeröder Hochschulcampus.Dass der Ölboom der letzten Jahrzehnte zur Geschichte gehört und künftig neue Energiequellen stärker erschlossen werden müssen, stellte eingangs Dr. Rolf Schicke von der Wernigeröder PSFU GmbH dar. Bereits seit dem Jahre 2002 beschäftigt sich der Experte für Brennstoffzellen mit dem Aufbau und der Charakterisierung von Prototypen und hat den Forschungs- und Entwicklungsbereich des international agierenden Unternehmens wesentlich mit geprägt und mehrere Patente initiiert.
"Die in Wind enthaltene mechanische Energie kann in Windkraftanlagen mit einem Wirkungsgrad von ca. 40% zur Stromerzeugung und zum Antrieb von Maschinen (Wasserpumpen, Getreidemühlen) genutzt werden.Windenergie wird in zehn Jahren der Billigmacher des Strompreises sein", prognostizierte PSFU-Geschäftsführer Dipl.-Ing. (FH) Andreas Schubert, ausgehend von einem heute aus den erneuerbaren Energien resultierenden Umsatz von rund 23 Milliarden Euro. In Sachsen-Anhalt werden bereits rund 1.800 Windkraftanlagen betrieben, die ca. 15 % des Gesamt-Energiebedarfs decken. Als beispielhaft führte der studierte Maschineningenieur Schubert hier die Photovoltaikanlage bei Dardesheim im Landkreis Harz auf, die rund zehnmal so viel Als E. wird die Fähigkeit eines Systems bezeichnet, Arbeit zu leisten. Verschiedene Formen von E. sind: Wärme, chemische, mechanische und elektrische E., die sich ineinander umwandeln lassen.Energie produziert, wie eigenständig gebraucht wird und mittlerweile bereits weltweit Beachtung findet.
Seit dem Jahre 2006 für die Leitung der Brennstoffzellengruppe verantwortlich und am Institut "Elektrische Energiesysteme" der Magdeburger Otto-von-Guericke-Universität tätig, stellte Dr. Günther Heideck in seinem Vortragsteil den Teilnehmern die Möglichkeiten der Nutzung von Brennstoffzellen dar. Entdeckt wurde das Funktionsprinzip der Eine B. setzt mit Hilfe einer elektrochemischen Reaktion chemische Energie direkt in elektrische Energie (Strom) um, ohne Umweg über die Verbrennung. Brennstoffzelle bei Elektrolyseversuchen des Schweizer Professors Christian-Friedrich Schönbein im Jahre 1839. "Die Chance der Brennstoffzellen liegt darin, dass sie Systeme haben, die einen sehr weiten Leistungsbereich umfassen", so Heideck.
Die nächste Veranstaltung der GenerationenHochschule findet am Dienstag, den 8. April 2008, von 17 bis 19 Uhr auf dem Wernigeröder Hochschulcampus statt. Dann wird Prof. Dr. Georg Felser vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Harz gemeinsam mit den Teilnehmern die Frage "Was wollte Kant?" erörtern. Der ursprünglich für April geplante Vortrag von Prof. Karl Born zum Thema "Von Thomas Cook zum Cyber Space. Eine 'Reise' durch die Welt des Reisens. Gestern - Heute - Morgen." wird auf die Vorlesung am 3. Juni 2008 verschoben.
Für eine Teilnahme an den Veranstaltungen der GenerationenHochschule ist eine Registrierung zu jeder einzelnen Vorlesung notwendig. Anmeldungen auf der Webseite unter www.generationenhochschule.de.
Autor: Hochschule Harz, Hochschule für angewandte Wissenschaften (FH)
Weiterführende Informationen:
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Stand: 10. Maerz 2008
Erstellt: 7. Maerz 2008
Erstellt: 7. Maerz 2008






Artikel Nr.: 13829
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