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Artikel Nr.: 13496
Algen fressen Klimakiller
Berlin, 27.12.2007: Schönheits- und Gesundheitsbewusste pflegen sich mit ihnen die Haut oder genießen sie sogar als Salat: Algen sind buchstäblich in aller Munde. Inzwischen haben auch Klimaforscher die Wassergewächse entdeckt, denn Mikroalgen können klimaschädliche CO2-Emissionen in Biomasse umwandeln.Beim 1. Bundes-
Artenreiche Abteilung des Pflanzenreichs. Niedere, autotroph lebende Pflanzen aus einzelnen Zellen oder Zellverbänden, die zumeist im Wasser, aber auch im Boden leben.Algen-Stammtisch am 17. und 18. Januar in Hamburg wollen Experten aus Wissenschaft,
Auch als sekundärer Sektor bezeichnet, in Abgrenzung von Landwirtschaft (primärer Sektor) und Dienstleistungen (tertiärer Sektor). Industrie, Energiewirtschaft und Politik gemeinsam dieses Zukunftsfeld zum Blühen bringen.
Globale Klimaveränderungen sind bereits im Gang und der Mensch ist dafür hauptverantwortlich.
Klimawandel und
Mit Beginn der staatlichen Umweltpolitik ca. 1970 geprägter Begriff für Maßnahmen zum Schutz der Umwelt und damit der Lebensgrundlagen von Organismen einschließlich des Menschen, wobei bedingt durch die anthropozentrische Sichtweise die Eigenrechte der Natur zu wenig Berücksichtigung finden. Umweltschutz nehmen in der Energiewirtschaft immer breiteren Raum ein. Sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene rückt zunehmend die Nutzung von Mikroalgen in den Blickpunkt. Mikroalgen betreiben
In einem komplexen Prozess, Photosynthese genannt, zerlegen diese Lebewesen mit Hilfe von Sonnenlicht und ihrer Blutfarbstoffe, vor allem den grünen Chlorophyllen, Wasser in seine Bestandteile Sauerstoff und Wasserstoff.Photosynthese mit einem besonders hohen
Der Wirkungsgrad einer Anlage gibt an, wieviel Prozent der eingesetzten Energie in Strom umgewandelt wird. Bei der Umwandlung verschiedener Energieformen entsteht Wärme, die entweder als Prozess- oder Heizenergie verwendet wird oder bei alten Anlagen in die Umwelt gelangt. Wirkungsgrad und sind daher hervorragend für die Produktion von
Als B. wird die auf der Erde vorhandene organische Substanz in lebenden, toten oder zersetzten Organismen bzw. deren Exkrementen bezeichnet. Biochemische Grundlage jeglicher B. ist der Kohlenstoff. Alle B. ist durch die von grünen Pflanzen gespeicherte Sonnenenergie entstanden.Biomasse - nutzbar zur Produktion von
Biogas gehört zu den regenerativen Energiequellen. Biogas entsteht beim bakteriellen Abbau von organischem Material (z.B. pflanzliche und tierische Abfälle) unter Luftabschluß in Anwesenheit von Wasser und innerhalb eines Temperaturbereiches von 20 bis 55 Grad C.Biogas,
In einer Ökobilanz des ifeu-Institutes (2003) wurde nachgewiesen, dass beim Einsatz von einem Liter B. 2,2 Kilogramm Treibhausgase eingespart werden. Für die Handhabung des Produktes Biodiesel sprechen seine gute biologische Abbaubarkeit und die daraus resultierende niedrige WassergefährdungBiodiesel, Bioethanol - geeignet. Bei der Algenkultivierung können CO2-Abgase aus Kraft-,
Zement ist ein fein gemahlenes, hydraulisches Bindemittel zur Herstellung von Mörtel, Beton, Putz, Estrich und künstlichen Steinen. Die wichtigsten Rohstoffe Kalkstein, Ton (Tonminerale) und ihr natürliches Gemisch, der Kalkmergel, werden an vielen Stellen in Deutschland im Tagebau abgebaut, gemahlen und meist in Drehöfen oberhalb der Sintertemperatur von 1.400 bis 1.450 °C gebrannt. Zement- oder Kalkwerken genutzt werden.
Im Forschungsprojekt TERM (Technologien zur Erschließung der Ressource Mikroalgen) in Hamburg wird derzeit daran gearbeitet, die Effizienz der CO2-Reduzierung aus Abgasen zu erhöhen und die Produktion der Algenbiomasse um das zwei- bis dreifache zu steigern. Dazu stellt E.ON Hanse auf dem Gelände des Erdgasspeichers Reitbrook/Hamburg eine Fläche von einem Hektar und die CO2-Zuführung aus Abgasen zur Verfügung. Auch international ist das Rennen eröffnet: Anfang 2007 vermeldete das spanische Biotech-Unternehmen Bio-Fuel-Systems den Bau der ersten industriellen Anlage weltweit zur Algensprit-Produktion in der Region Alicante in Spanien. Die Unternehmen Vertigro und SGCEnergia aus Portugal planen eine Pilotanlage für
In einer Ökobilanz des ifeu-Institutes (2003) wurde nachgewiesen, dass beim Einsatz von einem Liter B. 2,2 Kilogramm Treibhausgase eingespart werden. Für die Handhabung des Produktes Biodiesel sprechen seine gute biologische Abbaubarkeit und die daraus resultierende niedrige WassergefährdungBiodiesel auf der Basis von Mikroalgen in der Nähe von Lissabon. Royal Dutch Shell plc und HR Biopetroleum haben den Bau einer Pilotanlage zum Anbau von Meeresalgen auf Hawaii angekündigt.
Um die Forschung und Entwicklung zur Nutzung von Algenbiomasse in Deutschland voranzubringen, werden sich am 17. und 18. Januar 2008 erstmals Experten aus ganz Deutschland zum Bundes-Algen-Stammtisch treffen. Ziel ist es, den Informations-Austausch zwischen Industrie und Forschung über neue technische und wissenschaftliche Entwicklungen zu aktivieren, um so neue Kooperationen und Entwicklungsprojekte für CO2-Emittenten und für künftige Nutzer der Algenbiomasse anzuregen. Der Stammtisch richtet sich an Verfahrenstechniker, Reaktor- und Anlagenbauer sowie Biologen/Biotechnologen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung beteiligt sich ebenfalls an der Diskussion über Forschungsbedarf in diesem Feld.
Der 1. Bundes-Algen-Stammtisch findet statt am 17. und 18. Januar 2008 im Best Western Queens Hotel, Mexikoring 1, 22297 Hamburg.
Autor: VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
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Stand: 26. Dezember 2007
Erstellt: 26. Dezember 2007
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