Bürger wehren sich gegen Kohle-Abbau
Baden-Baden, 22.11.2007: In der Nähe de letzten Zeche, der Primsmulde bei Saarlouis, bebt immer häufiger die Erde. Vor 23 Jahren gab es im Saarland noch sechs Bergwerke, in denen 25.000 Menschen arbeiteten. Heute gibt es noch eine Zeche und 5.000 Kumpel. Aber auch dagegen wehren sich immer mehr Saarländer, weil der Abbau der Kohle immer häufiger starke Erdbeben verursacht.In der Nähe de letzten Zeche, der Primsmulde bei Saarlouis, bebt immer häufiger die Erde. Risse an den Häusern sind noch die harmloseren Schäden. Tausende Menschen haben Angst vor einstürzenden Häusern und seelisch-nervlichen Schäden. 2007 hat die Richterskala schon mehr als tausendmal heftig ausgeschlagen. Vorige Woche bebte die Erde wieder 624 Bürger riefen die Polizei an. Zuvor hatten sie sich mit Beruhigungstabletten zu helfen versucht.
Jetzt hat das Bergamt Saarbrücken der Deutschen S. (Kohle) ist ein fossiler Brennstoff. Wegen ihres höheren Alters liegt sie meist tiefer als Braunkohle und muß unter Tage abgebaut werden (Fördertiefen heute bis zu 1.200 m).Steinkohle, dem Betreiber DSK, ein Ultimatum gestellt noch in dieser Woche ein Konzept vorzulegen, das aufzeigt, wie sowohl die Stärke der Beben, aber auch ihre Häufigkeit reduziert werden könnten.
Doch das weiß die DSK natürlich auch nicht. Die Zechenbetreiber haben schon viel probiert freilich ohne Erfolg. Es bleiben nur zwei Möglichkeiten: Weitermachen wie bisher was die bergbaubetroffenen Bürger verhindern wollen oder die Schließung der Zeche was die DSK nicht will.
Der Druck auf die Landesregierung in Saarbrücken wächst. Ministerpräsident Peter Müller hatte den Saarländern schon in seinem ersten Landtagswahlkampf versprochen: Kohle hat keine Zukunft.
Jetzt fordern die Bergbaugegner die Einlösung dieses Versprechens und verweisen auf die Alternative der Erneuerbaren Energien: Sonne, Wind, Bioenergie und Erdwärme statt K. ist ein fossiler Brennstoff, der sich in Jahrmillionen aus abgestorbenen Pflanzen unter Luftabschluß und dem Druck darüberliegender Gesteinsschichten gebildet hat, und zwar in der Reihenfolge Holz, Torf, Braun-, Steinkohle, Anthrazit.Kohle.
Mit dem Bau neuer Kohlekraftwerke und mit den heutigen Kohlkraftwerken wie dem bei Saarlouis ist das Klimaschutzziel der Bundesregierung nicht zu erreichen, kritisiert der Weltklimarat der UNO, ebenso wie Greenpeace Deutschland e.V. wurde 1980 mit Hauptsitz in Hamburg gegründet.In Deutschland sind etwa 1800 ehrenamtliche und 115 hauptamtliche Helfer aktiv, welche in regionale Gruppen unterteilt sind.Greenpeace Deutschland und alle an deren Umweltverbände.
Autor: Franz Alt
Weiterführende Informationen:
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„Pflichtenheft Umwelt“ für Schwarz-Gelb: Klimaschutz und Energiesparen als SchwerpunkteBerlin, 06.11.2006: Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat die schwarz-gelbe Koalition aufgefordert, bis zum Klimagipfel in Kopenhagen Anfang Dezember ein glaubwürdiges Klimaschutz- und Energiekonzept vorzulegen. Kern eines solchen Konzepts müsse der Verzicht auf den Neubau von Kohlekraftwerken sein.
Es gibt keine StromlückeBaden-Baden, 04.10.2009: In dieser Woche erhielt die neue Bundesregierung bereits Post vom Umweltbundesamt (UBA). Die neue Regierung aus CDU/CSU und FDP müsse keine Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke beschließen und auch keine neuen Kohlekraftwerke genehmigen, hieß es da. Die oft beschworene "Stromlücke" werde es nämlich gar nicht geben. Der neuen Bundesregierung wird diese Strategie empfohlen: Der Ausbau der Erneuerbaren Energien und ...
Mecklenburg-Vorpommern als Klimaretter?Berlin, 27.05.2009: Eine gemeinsame Studie von WWF, Klima-Allianz und BUND hat grundlegende Mängel an den energiepolitischen Leitlinien des Landeskonzeptes "Energieland 2020" festgestellt. Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns hatte kürzlich ein Konzept vorlegt, wie sie sich die Energieversorgung in Mecklenburg-Vorpommern bis 2020 vorstellt.
Versorgungssicherheit, konkurrenzfähige Strompreise und KlimaschutzBerlin, 30.11.2008: Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) hält den zusätzlichen Bau von effizienten Kohle- und Erdgaskraftwerken mit einer Leistung von knapp 12.000 Megawatt bis im Jahr 2020 für dringend erforderlich. Das entspricht etwa 15 Großkraftwerken. Die derzeit gesicherten Kraftwerksplanungen reichen nicht aus, um in Zukunft die Stromnachfrage zu Höchstlastzeiten preiswert, sicher und klimaschonend zu decken.
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Stand: 22. November 2007
Erstellt: 22. November 2007
Erstellt: 22. November 2007




















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