Umweltjournal.de
|
Technik und Wissenschaft
|

Artikel Nr.: 12693
Umgang mit hohen Benzinpreisen
Berlin, 19.07.2007: Die zur Reisesaison deutlich gestiegenen Benzinpreise verärgern die Verbraucher. Nicht immer kann auf das Auto verzichtet und auf andere Verkehrsträger ausgewichen werden. Und berücksichtigt man Zeitaufwand und tatsächliche Autokosten, lohnen sich viele Umwege zu einer preisgünstigeren Tankstelle nicht. Sinnvoller sind dagegen energiesparendes Fahren, die Nutzung aller Mobilitätsarten und rechtzeitiges Tanken."Statt sich über stark schwankende Benzinpreise zu ärgern, sollten Verbraucher clever reagieren, so Georg Abel, Bundesgeschäftsführer der VERBRAUCHER INITIATIVE. So bieten die meisten Tankstellen Lebensmittel, Blumen,
siehe Tabakrauch.Zigaretten, Zeitschriften oder Produkte rund um das
Im Jahr 2001 bewegten sich 44,3 Millionen PKW in Deutschland. Im Jahr 2020 dürften es 52 Millionen sein. Voraussetzung ist ein Bevölkerungswachstum. Bei einer schrumpfenden Bevölkerungszahl geht die Studie von ca. 48 Millionen PKW aus. Die Fahrleistung der PKW geht aber zurück von derzeit 12 300 km pro Jahr auf ca. 11 500. Der Spritverbrauch wird von derzeit 7,7 Litern aufgrund neuer Technologien auf 3,7 bis 4,3 Liter fallen.
Auto an. Verbraucher könnten diese Produkte in den Tankstellenshop links liegen lassen und auf andere Einkaufsorte ausweichen. Die zahlreichen Einkaufsalternativen sind Dank längerer Öffnungszeiten meist ohne großen zusätzlichen Aufwand zu nutzen. Ein spürbarer Umsatzrückgang im Tankstellenshop dürfte die Ölmultis zum Nachdenken bei der nächsten Benzinpreisanhebung bringen, so Georg Abel.
Wer den hohen Spritpreisen entgegentreten und gleichzeitig auch noch die
Der Begriff der Umwelt ist geprägt durch die anthropogene Sichtweise des Menschens. Umwelt ist danach definiert, als dem Menschen umgebende Medien (Wasser, Boden, Luft usw.) und aller darin lebenden Organismen.Umwelt schonen will, hat so die VERBRAUCHER INITIATIVE - noch weitere Handlungsoptionen:
- Niedertouriges und vorausschauendes Fahren ist im Stadtverkehr die sparsamste, motorschonendste und umweltfreundlichste Fahrweise. Wer konsequent mit 2000 Umdrehungen pro Minute (U/min) fährt, kann bis zu 30 Prozent B. ist ein Kraftstoff für Ottomotoren, auch Vergaserkraftstoff oder Ottokraftstoff genannt. Benzin sparen.
- Schalten Sie im Stadtverkehr schnell in den nächsthöheren Gang spätestens bei 2000 U/min. bzw. bei 30 km/h in den 3. Gang, bei 40 km/h in den 4. Gang und bei 50 55 km/h in den 5. Gang. Schalten Sie den Motor auch bei einem kurzen Halt aus.
- Gepäck braucht Sprit vor allem auf dem Geneigte D. sind weniger bauschadensanfällig und sollten Flachdächer vorgezogen werden. Dach. Ein unbenutzter Ski- oder Fahrradträger verbraucht z.B. bis zu einem Liter pro 100 km zusätzlich. Entrümpeln Sie den Kofferraum.
- Physikalisch: Bewegte elektrische Ladungen (Elektrizität) werden als elektrischer S. bezeichnet.Strom kostet Sprit deshalb schalten Sie Stromfresser wie die heizbare Heckscheibe und die Nebelschlussleuchte schnellstmöglich wieder aus.
- Fahren Sie mit dem höchstzulässigen Reifendruck und montieren Sie rollwiderstandsarme Reifen mit dem Blauen Engel. Ein höherer Reifendruck senkt nicht nur den Verbrauch, sondern auch den Verschleiß der Reifen.
- Rechnen Sie - bevor Sie größere Strecken zu preisgünstigeren Tankmöglichkeiten am Stadtrand oder über die Grenze zurücklegen - die tatsächliche Ersparnis aus. Neben der Benzinersparnis müssen Zeitaufwand und Kosten z.B. für die Abnutzung des Fahrzeugs gegengerechnet werden.
- Erkundigen Sie sich bei Urlaubsreisen mit dem PKW über die Spritkosten jenseits der Grenze und planen Sie Ihre Tankstopps entsprechend.
- Legen Sie kurze Strecken zu Fuß oder mit dem Aufgrund zunehmender Probleme durch den Straßenverkehr (Auto, Verkehr) gilt das F. als das Verkehrsmittel der Zukunft.Fahrrad zurück.
- Steigen Sie häufiger auf Bus und siehe Schienenverkehr.Bahn um. Erkundigen Sie sich bei Ihren Verkehrsbetrieben nach günstigen Fahrkarten: Oft ist z.B. eine Jahreskarte deutlich billiger als 12 Monatskarten. Sprechen Sie in Ihrer Firma über die Möglichkeit, ein günstiges Jobticket einzuführen.
- Nutzen Sie Mitfahrgelegenheiten und bilden Sie Fahrgemeinschaften.
- Vorteile bietet die nichtkommerzielle Mitfahrerbörse bei Bahnreisen (www.ticket-teilen.de).
Autor: Die VERBRAUCHER INITIATIVE e.V.
2503 Aufrufe
Stand: 19. Juli 2007
Erstellt: 19. Juli 2007
Weiterführende Informationen:
Weitere Meldungen zum Thema "Benzinsparen":