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Artikel Nr.: 11053
Ozonschicht erholt sich langsam
Berlin, 17.09.2006: Die Ozonschicht der Erde erholt sich allmählich, weil weltweit immer weniger für die Ozonschicht schädliche Stoffe verwendet werden. "Das ist der Erfolg einer beispiellosen internationalen Zusammen-arbeit", sagte Bundesumweltminister Sigmar Gabriel aus Anlass des "Internationalen Tags der Ozonschicht" am 16. September. Dieses Datum ist der Jahrestag der Unterzeichnung des Montrealer Protokolls, das den Grundstein für die Rettung der lebenserhaltenden stratosphärischen Ozonschicht gelegt hat. Am 16. September 1987 wurde das Montrealer Protokoll von zunächst 24 Staaten gezeichnet. Mittlerweile ist das Abkommen von 189 Staaten ratifiziert worden und wirkt weltweit. In der Umsetzung des Protokolls haben die Industrieländer den Verbrauch der für die
siehe OzonabbauOzonschicht schädlichen Stoffe wie
FCKW (Fluorchlorkohlenwasserstoffe) sind vergleichsweise wenig giftig. Sie werden als Treibmittel für Spraydosen, als Kältemittel in Klimaanlagen, Kühlschränken und als Lösemittel für die chemische Reinigung eingesetztFCKW und
Halone sind organische Verbindungen, die sich von Methan und Ethan ableiten und Brom im Molekül besitzen.Halone um 99 Prozent und die Entwicklungsländer ihren Verbrauch um 60 Prozent reduziert. "Deutschland hat hierbei eine international viel beachtete Führungsrolle wahrgenommen", betonte Gabriel.
Die Ozonschicht schützt das Leben auf der Erde vor der schädlichen ultravioletten Sonnenstrahlung. Eine Ausdünnung der Ozonschicht führt unter anderem zu einer Zunahme von
H. gehört zu den Krebs-Arten, die weltweit am stärksten zunehmen. Hauptursache (90%) für H. ist UV-Strahlung (Sonnenbaden, Sonnenbrand), die infolge der Zerstörung der Ozonschicht (Ozonabbau) weltweit anwächst. Hautkrebs. "Wir dürfen uns nicht auf dem bisher Erzielten ausruhen, denn die Forschungsergebnisse der jüngsten Zeit zeigen, dass die Ozonschicht noch immer sehr verwundbar ist", mahnte Gabriel. Es ist deshalb beispielsweise erforderlich, sowohl den Zeitplan für den Ausstieg aus dem Bodenbegasungsmittel Methylbromid als auch aus den teilhalogenierten
FCKW (Fluorchlorkohlenwasserstoffe) sind vergleichsweise wenig giftig. Sie werden als Treibmittel für Spraydosen, als Kältemittel in Klimaanlagen, Kühlschränken und als Lösemittel für die chemische Reinigung eingesetztFCKW in den Entwicklungsländern zu beschleunigen, so der Bundesumweltminister weiter.
Gefahr droht der Ozonschicht auch durch die zunehmende Erderwärmung, denn sie verstärkt die schädliche Wirkung der in der Vergangenheit emittierten und nun in der Stratosphäre angelangten Stoffe. Dieser Effekt zeigt sich insbesondere in der nördlichen Halbkugel, wo in den letzten Jahren sogar eine starke Zunahme des Ozonabbaus zu beobachten ist. "Einmal mehr zeigt sich, dass wir globale Umweltprobleme nicht isoliert voneinander betrachten dürfen. Und das ist noch ein Argument mehr für einen konsequenten
Klimaschutz bezeichnet Maßnahmen, die dem Klimawandel entgegen wirken sollen. Im Mittelpunkt steht derzeit die Verringerung des Ausstoßes von Treibhausgasen.Klimaschutz", so Gabriel.
Autor: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
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Stand: 17. September 2006
Erstellt: 17. September 2006
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