"Ice Age 2" Wenn die Gletscher schmelzen
Frankfurt, 06.04.2006: Globale Erwärmung gefährdet Polkappen, Gletscher und Artenvielfalt. Das Faultier Sid, Hauptdarsteller des neuen Kinohits "Ice Age 2 Jetzt tauts", reißt auf der Flucht vor der Gletscherschmelze ständig Witze über seinen Freund Manny: Der glaubt nämlich, Mammuts seien bereits ausgestorben. Zum Glück findet Manny aber dann doch noch eine Mammut-Frau und am Ende sogar eine ganze Herde seiner Artgenossen.Was im Trickfilm im Happy End mündet, sieht in der Wirklichkeit leider ganz anders aus: Der vom Menschen verursachte Globale Klimaveränderungen sind bereits im Gang und der Mensch ist dafür hauptverantwortlich.
Klimawandel und Gletscherschwund bedroht viele Arten. Dem Eisbären in der Arktis schmilzt förmlich der Boden ist ein Teil der belebten obersten Erdkruste. Boden unter den Tatzen weg, betont Der World Wide Fund For Nature (WWF) ist eine der größten unabhängigen Naturschutzorganisationen der Welt. Der WWF Deutschland wurde 1963 gegründetWWF-Klimaexpertin Regine Günther.
Zum Filmstart von Ice Age 2 am 6. April macht der WWF auf die Gefahren der globalen Erwärmung aufmerksam. Die Gletscherschmelze ist bereits jetzt in vollem Gang - mit noch kaum absehbaren Folgen für Menschen und Tiere, sagt Regine Günther. Wir hoffen, dass der Kinobesuch nicht nur zum Lachen, sondern auch zum Nachdenken anregt. In den Höchstes Gebirge in Europa, mit einer Fläche von 220.000 Quadratkilometer. Die A. sind als Wasserspeicher, Klimaregulator, ökologische Nische und als Erholungsgebiet eines der ökologisch wichtigsten Gebiete in Europa.Alpen, in Skandinavien, in den Rocky Mountains, in den Anden und im Himalaja - überall sind die Gletscher auf dem Rückzug. Im vergangenen Jahrhundert ist der Meeresspiegel aufgrund der Gletscherschmelze bereits um 2,8 Zentimeter gestiegen.
Auch in der Arktis hat das Tauwetter begonnen: Der Arktische Rat rechnet damit, dass die Temperaturen in der Polregion mindestens doppelt so stark ansteigen werden wie in anderen Teilen der Welt. Würden die 1,7 Millionen Quadratkilometer Eismassen schmelzen, stiege der Meeresspiegel um 7,2 Meter. Noch schlimmere Folgen hätte ein Abtauen der 30 Millionen Kubikkilometer Eis in der Antarktis. Die weltweiten Temperaturen könnten nach wissenschaftlichen Vorhersagen bis Ende des Jahrhunderts um bis zu 5,8 Grad steigen, wenn die Staaten in der Energiepolitik nicht drastisch umlenken. Ob tatsächlich alle Gletscher verschwinden, hängt von der weiteren Entwicklung des Klimas ab. Das Das K.-System setzt sich zusammen aus dem inneren und dem äußeren System.Klima wird maßgeblich davon beeinflusst, wie viel K. ist ein fossiler Brennstoff, der sich in Jahrmillionen aus abgestorbenen Pflanzen unter Luftabschluß und dem Druck darüberliegender Gesteinsschichten gebildet hat, und zwar in der Reihenfolge Holz, Torf, Braun-, Steinkohle, Anthrazit.Kohle, Öl und Gase sind Substanzen, bei denen die einzelnen Moleküle so weit voneinander entfernt sind, daß sie praktisch keine Anziehungskraft mehr aufeinander ausüben und daher nicht mehr wie bei Flüssigkeiten oder Feststoffen aneinander haften. Gas die Staaten verbrennen. Farbloses, unbrennbares, schwach säuerliches riechendes und schmeckendes Gas. In freiem Zustand natürlicher Bestandteil von Luft (0,03 0,036 Vol.-Prozent) und Mineralquellen.Kohlendioxid, das bei der Als Verbrennung bezeichnet man umgangssprachlich eine chemische Reaktion, bei der sich ein chemisches Element schnell und unter Wärmeabgabe mit Sauerstoff verbindet. Verbrennung dieser fossilen Energieträger entsteht, ist der Klimakiller Nummer Eins. Regine Günther fordert: Das Kioto-Protokoll muss dringend weiterentwickelt, die Energieeffizienz deutlich erhöht, der Ausbau der erneuerbaren Energien beschleunigt und der Bau weiterer Kohlekraftwerke verhindert werden. Nur so können wir den Globale Klimaveränderungen sind bereits im Gang und der Mensch ist dafür hauptverantwortlich.
Klimawandel noch in akzeptablen Grenzen halten. Sonst gibt es womöglich für viele Menschen und Tiere auf der Erde kein Happy End."
Autor: WWF Deutschland
Weiterführende Informationen:
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Stand: 6. April 2006
Erstellt: 6. April 2006
Erstellt: 6. April 2006




















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