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Berlin, 14.02.2002: Kältemittel-Emissionen aus Pkw-Klimaanlagen und Mehrverbrauch an Kraftstoff fördern den Treibhauseffekt.Etwa ein Drittel aller in Deutschland zugelassenen Pkw sind mit einer Klimaanlage ausgestattet. Bei Erstzulassungen deutscher Marken beträgt die Ausrüstungsquote bereits fast 87 Prozent. Als Kältemittel dient heute Tetrafluorethan (R 134a), ein teilfluorierter Kohlenwasserstoff (HFKW), dessen Emissionen zur Erwärmung der Atmosphäre beitragen. Bereits im Jahr 2000 entsprach allein in Deutschland der Ausstoß von Treibhausgasen aus
Im Jahr 2001 bewegten sich 44,3 Millionen PKW in Deutschland. Im Jahr 2020 dürften es 52 Millionen sein. Voraussetzung ist ein Bevölkerungswachstum. Bei einer schrumpfenden Bevölkerungszahl geht die Studie von ca. 48 Millionen PKW aus. Die Fahrleistung der PKW geht aber zurück von derzeit 12 300 km pro Jahr auf ca. 11 500. Der Spritverbrauch wird von derzeit 7,7 Litern aufgrund neuer Technologien auf 3,7 bis 4,3 Liter fallen.
Auto-
Anlagen zur Aufrechterhaltung eines bestimmten Klimas (Temperatur und Feuchtigkeit) der Raumluft, insb. in öffentlichen Gebäuden, Büroräumen und anderen Arbeitsplätzen. Klimaanlagen einer Größenordnung von rund 1,3 Millionen Tonnen
Farbloses, unbrennbares, schwach säuerliches riechendes und schmeckendes Gas. In freiem Zustand natürlicher Bestandteil von Luft (0,03 0,036 Vol.-Prozent) und Mineralquellen.Kohlendioxid. Auch mit regelmäßig durchgeführten Wartungen sind diese Emissionen nicht zu vermeiden. Dieses Ergebnis geht aus einer Studie hervor, die im Auftrag des Umweltbundesamtes (UBA) vom Büro für Umweltforschung und Beratung (Öko-Recherche), Frankfurt/Main, erstellt wurde. Der Präsident des UBA, Prof. Dr. Andreas Troge, appelliert deshalb an die Autofahrerinnen und Autofahrer: "Eine Klimaanlage steht beim
Autokauf bei vielen auf der Wunschliste. Das erhöht sicher den Fahrkomfort. Es führt aber auch zu deutlich höherem
Der K. bei Fahrzeugen hängt ab vom Wirkungsgrad des Antriebs, vom Luftwiderstand (cW-Wert) und vom Rollwiderstand des Fahrzeugs, vom Straßenzustand und vor allem von Fahrweise und Fahrgeschwindigkeit.Kraftstoffverbrauch. Außerdem entweichen bei jeder Klimaanlage Kältemittel, die das
Das Klima-System setzt sich zusammen aus dem inneren und dem äußeren System.Klima schädigen. Autofahrer sollten deshalb überlegen, ob im Interesse der
Der Begriff der Umwelt ist geprägt durch die anthropogene Sichtweise des Menschens. Umwelt ist danach definiert, als dem Menschen umgebende Medien (Wasser, Boden, Luft usw.) und aller darin lebenden Organismen.Umwelt und ihres eigenen Geldbeutels eine Klimaanlage wirklich erforderlich ist."
Seit dem Verbot des Kältemittels R 12 (Dichlordifluormethan) - es schädigt die
siehe OzonabbauOzonschicht - wird R 134a als Kältemittel eingesetzt. Dieser Umstieg war ein wesentlicher Schritt zum Schutz der
siehe OzonabbauOzonschicht. Allerdings besitzen HFKW ein sehr hohes Treibhauspotenzial und wurden daher 1997 in das Kyoto-Protokoll aufgenommen, das die Emissionen von Treibhausgasen weltweit beschränkt.
Aus jeder Pkw-Klimaanlage entweichen im Durchschnitt etwa 8,2 Prozent des Kältemittels pro Jahr in die Atmosphäre. Hinzu kommen Emissionen bei der Fahrzeugentsorgung oder -verschrottung. Pkw-
Anlagen zur Aufrechterhaltung eines bestimmten Klimas (Temperatur und Feuchtigkeit) der Raumluft, insb. in öffentlichen Gebäuden, Büroräumen und anderen Arbeitsplätzen. Klimaanlagen fördern somit direkt durch die Kältemittel-Emissionen und indirekt durch die zusätzlichen CO2-Emissionen wegen des deutlich höheren Kraftstoffverbrauchs den
Die während des Tages einfallende Sonnenstrahlung (Globalstrahlung) wird von der Atmosphäre und vom Erdboden in Form von Wärme gespeichert und nachts als Infrarotstrahlung in den Weltraum abgegeben. Treibhauseffekt.
Als Alternative zu den HFKW entwickelten verschiedene Hersteller
Anlagen zur Aufrechterhaltung eines bestimmten Klimas (Temperatur und Feuchtigkeit) der Raumluft, insb. in öffentlichen Gebäuden, Büroräumen und anderen Arbeitsplätzen. Klimaanlagen mit CO2 als Kältemittel. Sie werden zur Zeit noch erprobt. Nach der Markteinführung kann dann zumindest der Anteil der Emissionen vermieden werden, der durch das Kältemittel bedingt ist.
Die Reduktion der Zusatzemissionen ist jedoch nur durch Verzicht auf eine Klimaanlage möglich.
! Die Studie "Emissionen des Kältemittels R 134a aus mobilen Klimaanlagen" ist im Internet unter http://www.umweltbundesamt.de veröffentlicht. Sie kann auch aus der Bibliothek des Umweltbundesamtes, Bismarckplatz 1, 14193 Berlin, ausgeliehen werden (Tel.: 030/ 89 03-2305).