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Die weltweit bekannte Eisbären-Dompteuse Ursula Böttcher ist tot. Die Medien sind voll mit Berichten über ihr Leben und Wirken. Mit keiner Silbe wird das unendliche Leiden erwähnt, dass Böttcher „ihren“ Eisbären zumutete.


Die DBU und das Umweltministerium NRW arbeiten an einer Neuinterpretation Vogelsangs als Ort der Toleranz und der Naturbegegnung.



Der Solarboom in Deutschland scheint eine Diebstahlserie ausgelöst zu haben.




Konferenz zu erneuerbaren Energien und Energieeffizienz am 22. und 23.März in Berlin.



Breites Bündnis will am 24. April zwischen Brunsbüttel und Krümmel demonstrieren. Die Anti-AKW-Bewegung macht mobil.

Umweltjournal.de | Artikel Nr.: 5

Der ökologische Jesus von Franz Alt

Aus dem Pressetext des Verlages:
Franz Alt wird nicht müde unbeirrbar für eine ökologische Wende zu kämpfen. In zahlreichen Publikationen, Vorträgen und seinen "Querdenker"-Fernsehsendungen setzt er sich ein für einen Bewußtseinswandel und sucht nach Auswegen aus der globalen Krise. An der Schwelle zum neuen Jahrtausend hat der streitbare Visionär erneut seine Stimme erhoben. Aufbauend auf der spirituellen Ökologie, die Jesus vor 2000 Jahren gelebt hat, entwirft er das Überlebensprogramm für das neue Jahrtausend.

Die gegenwärtige Umweltkrise interpretiert Alt als eine Innenweltkrise. Sie kann daher auch nur von innen gelöst werden. Was wir brauchen, ist eine neue spirituelle Tiefe, wie sie im Leben und in der Lehre Jesu zu finden ist.

Für Alt gibt es keinen Zweifel:
Jesus träumte nicht von einer institutionalisierten Religion,wie wir sie heute kennen,sondern von einer spirituellen und ökologischen Lebensweise. Der ökologische Jesus, das ist jener Jesus, "der unendliches Vertrauen in die gute Schöpfung des himmlischen Vaters hat". Nur durch Vertrauen in die Schöpfung wird das Göttliche in der Welt, im Kosmos und in jedem Menschen erfahrbar. Es ist die wichtigste Zukunftsressource überhaupt. "Wer Gott vertraut, dem ist alles möglich." Dieser Satz aus dem Markusevangelium, der das jesuanische Urvertrauen widerspiegelt, signalisiert zugleich die Möglichkeit zur Umkehr.

Ungeachtet aller Zerstörungen, Katastrophen und drohenden Gefahren vermittelt Alt mit seinem Buch eine Botschaft der Hoffnung. Die Jesus-Strategie sieht Auswege selbst in scheinbar ausweglosen Situationen, betont er und verweist auf die Fülle wunderbarer und hilfreicher ökologischer Bilder in der Bibel . Da ist der Windgeist , der Jesus bei seiner Taufe am Jordan begegnet. Da ist das Wasser als Symbol der Wandlung: "Seid Quellen lebendigen Wassers", ruft Jesus den Menschen im Johannesevangelium zu. Und da ist die Sonne : "Mit seinem ewig gültigen Bild von der Sonne des Vaters und dem Vater als der Sonne hinter der Sonne legte Jesus den Grundstein für das Solarzeitalter."

Alt's Anliegen ist es, "Jesus heutig zu machen, ihn heimzuholen in die Wirklichkeit unserer Zeit". Dieser offene, historisch unbelastete Blick auf die Bibel erlaubt es ihm, hinter den Worten des Naturbeobachters und Naturpoeten Jesus den Weg zu einer religiösen und spirituellen Kreativität aufzuspüren, die uns Rettung sein kann im Angesicht der bedrohlichen Krise. So enthält sein Buch eine Vielzahl praktischer Handlungsanweisungen für ein schöpfungsgemäßes Leben, Arbeiten und Wirtschaften.

Anhand zahlreicher Beispiele erläutert er, wie wir in den Bereichen Energie, Verkehr und Landwirtschaft eine ökologische Wende herbeiführen können. "Warum eigentlich holen wir noch immer Erdöl aus Saudi-Arabien und Kuwait, Erdgas aus Sibirien und Uran aus Südafrika nach Mitteleuropa, anstatt die heimischen Sonnenstrahlen, die heimischen Windströme, die heimische Wasserkraft und die heimische Energie vom Acker und Wald direkt vor unserer Haustür zu nutzen?" So fragt er und propagiert ein neues Solarzeitalter. "Die Sonne ist unbegrenzt verfügbar. Keine andere Energiequelle ist so umweltfreundlich und so preiswert." Alt zeigt auf, daß kluge Verkehrspolitik mehr sein kann als nur stupide Autopolitik und daß die wichtigsten Helfer der Landwirtschaft nicht die Chemiedünger sind, sondern Sonnenstrahlen, Regen, Würmer und Ameisen.

Franz Alt entwirft in seinem Buch die Vision eines ökologischen Wirtschaftswunders im Gleichgewicht mit der Natur. Und er bringt seine Überzeugung zum Ausdruck, daß wir im Vertrauen auf einen schöpferischen Vater dieses Wunder schaffen werden. Dabei hat er nicht "das Bild eines strafenden, rächenden, beleidigten und patriarchalisch gestimmten Gottes" vor Augen, wie es die Kirchen lehren, sondern die positive Anthropologie Jesu und sein Gottesbild vom allumfassenden liebenden Vater. "Vertrauen, hoffen, lieben", das ist für Alt die wichtigste Botschaft Jesu.
"Liebe das Leben und lebe die Liebe, dann erfährst Du die Fülle des Lebens."

Zum Inhaltsverzeichnis des "Ökologischen Jesus"





















Autor: André Sepeur

Weiterführende Informationen:


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Stand: 26. Maerz 2003
Erstellt: 18. August 2000