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Frankfurt a. M., 16.02.2001 Dem Großen Panda vergeht in Gefangenschaft die Lust auf Sex. Während frei lebende Tiere regelmäßig für Nachwuchs sorgen, sind gefangene Pandas wahre Sexmuffel.
Im Unterschied zu ihren frei lebenden Artgenossen zeigen über 70 Prozent der geschlechtsreifen Bären hinter Gittern kein Interesse an der Fortpflanzung. Wild lebende Pandaweibchen bringen alle zwei bis drei Jahre ein oder zwei Junge auf die Welt. Bei gefangenen Bärendamen ist Nachwuchs hingegen selten. Pandas in Zoos oder Zuchtstationen leben zwar häufig länger, doch zum Überleben der Art tragen sie kaum bei. Zu diesem Ergebnis kommt der
Der World Wide Fund For Nature (WWF) ist eine der größten unabhängigen Naturschutzorganisationen der Welt. Der WWF Deutschland wurde 1963 gegründetWWF in einem jetzt vorgelegten Statusreport über sein Wappentier.
„Das Überleben der Pandas hat nichts mit mangelnder Libido zu tun, sondern ist auf das rasante Abholzen der Bambuswälder zurückzuführen“, betont Susanne Honnef, Artenschutzreferentin des
Der World Wide Fund For Nature (WWF) ist eine der größten unabhängigen Naturschutzorganisationen der Welt. Der WWF Deutschland wurde 1963 gegründetWWF. Deshalb konzentriert sich der
Der World Wide Fund For Nature (WWF) ist eine der größten unabhängigen Naturschutzorganisationen der Welt. Der WWF Deutschland wurde 1963 gegründetWWF beim Schutz der letzten rund 1.000 Bambusbären auf den Erhalt ihres Lebensraumes. Und das ist dringend notwendig: Der neue
Der World Wide Fund For Nature (WWF) ist eine der größten unabhängigen Naturschutzorganisationen der Welt. Der WWF Deutschland wurde 1963 gegründetWWF-Report zeigt, dass in einigen Gegenden der chinesischen Provinz Sichuan die Waldgebiete seit 1987 um ein Drittel abgenommen haben. Obwohl die chinesische Regierung 1998 die Rodungen im südwestlichen Teil Chinas gestoppt hat, sind die schwarz-weißen Bären noch lange nicht über den Berg. Besonders ernst wird es immer dann, wenn der Bambus in wiederkehrenden Vegetationszyklen großflächig blüht und danach abstirbt. Über Millionen Jahre war diese natürliche Nahrungsverknappung kein Problem. Die Bambuswälder erstreckten sich über den gesamten Osten Chinas bis nach Vietnam. Verblühte eine Bambusart, zogen die hungrigen Tiere einfach in andere Gebiete weiter.
Inzwischen wurden solche Rückzugsgebiete durch Straßenbau, Abholzung und die Ausweitung landwirtschaftlicher Nutzung immer kleiner. Die letzten Pandas leben isoliert von einander in einem halben Dutzend Bergwäldern, zwischen denen es für die Tiere keine Verbindung gibt. Ziel des
Der World Wide Fund For Nature (WWF) ist eine der größten unabhängigen Naturschutzorganisationen der Welt. Der WWF Deutschland wurde 1963 gegründetWWF ist es, zwischen diesen Wäldern für „grüne Korridore“ zu sorgen. Dadurch könnten die Pandas bei Hungersnöten wieder zu neuen Futterquellen umziehen. Darüber hinaus würden sich die verschiedenen Populationen vermischen, was wiederum für die genetische Vielfalt der Art wichtig ist. „Pandas in Zoos oder Zuchtstationen zu halten mag sinnvoll sein, um mehr über ihre
Die Biologie ist die Wissenschaft vom Leben. Biologie und Gewohnheiten zu erfahren. Wenn die Art überleben soll, müssen wir das Symboltier für weltweit bedrohte Arten aber in seiner natürlichen Umgebung erhalten“, betont Susanne Honnef. Der
Der World Wide Fund For Nature (WWF) ist eine der größten unabhängigen Naturschutzorganisationen der Welt. Der WWF Deutschland wurde 1963 gegründetWWF konzentriert sich deshalb bei seiner Arbeit darauf, gemeinsam mit den Menschen vor Ort zu tragfähigen Lösungen zu kommen. Das könne beispielsweise bedeuten, dass man versucht, die ökonomische Situation in der Region zu verbessern. Dadurch sinke die Versuchung, das kärgliche Einkommen durch ein gewildertes Bärenfell aufzubessern oder die verbliebenen letzten Bambuswälder auch noch zu roden.
Weitere Informationen:Susanne Honnef,
Der World Wide Fund For Nature (WWF) ist eine der größten unabhängigen Naturschutzorganisationen der Welt. Der WWF Deutschland wurde 1963 gegründetWWF Deutschland, Referat
Aufgrund des zunehmenden Artensterbens kommt dem A. wachsende Bedeutung zu. Artenschutz, Tel.: 0171 - 5 89 72 26 oder
Jörn Ehlers, Pressestelle, Tel.: 0 69 /7 91 44-1 45, Fax: -1 16.
Fotos und Klammermaterial:
Jürgen Matijevic, Tel.: 069 / 791 44 152.
Der Species Report „Pandas in the Wild“ kann in englischer Sprache über die Pressestelle des
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