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Umweltjournal.de | Sonstiges. Weiteres  | Artikel Nr.: 71

Internet-Petition gegen Hühnerknast

Internet-Petition gegen Hühnerknast
Köln, 04. Juni 1999. Der Bund für Umwelt und Naturschutz macht zusammen mit den Bio-Eier-Produzent gegen die Käfighaltung mobil. "Wenn Legehennen im Internet surfen könnten, hätten sie ab heute eine neue Lieblingsadresse", so kommentierte der Vorstandsvorsitzender der Bergquell Naturhöfe, Konstantin von Löbbecke, die Internet-Petition zur Abschaffung der "Hühnerknäste".
Tierfreunde können sich bei der Internet-Adresse der Firma für ein Verbot der "Hühnerknäste" aussprechen. Mitte Juli soll die elektronisch gesammelte Liste sowohl an die EU-Komission als auch Bundeslandwirtschaftsminister Karl-Heinz Funke übergeben werden.

Auch die Großen machen mit.

Die Internet-Petition wird auch von der Karstadt AG unterstützt. Die Karstadt AG ist Bergquell-Kunde und verkauft keine Eier aus Käfighaltung. Neben Karstadt gilt dies auch für die Häuser unter dem Handelsnamen Hertie, Wertheim und KaDeWe.

Zu Ostern organisierte die Bergquell Naturhöfe AG einen medienwirksamen Internet-Auftritt. Über eine Webkamera der Firma, welche das Freigehege eines Bergquell-Hühnerstalles zeigte, registrierte das Unternehmen eine Million Seitenabrufe.
Als einer der führenden Anbieter von Bioeiern und Bio-Frischeprodukten in Deutschland, beliefert die Bergquell Naturhöfe AG konventionellen Ketten und auch den Naturkostgroßhandel.
Die Teilnahme an der Aktion von Bergquell und BUND ist sehr einfach: Nach dem Klick öffnet sich ein Kästchen mit der Formulierung "Ja, ich bin gegen Käfighaltung von Legehennen in der EU". Einfach den Namen und die Anschrift und den Kommentar losschicken.


Autor: André Sepeur

Weiterführende Informationen:


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Stand: 26. Maerz 2003
Erstellt: 22. August 2000