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Hungerstreik-Kundgebung an Schweizer Grenze mit politischer Unterstützung "für die Delfine ein voller Erfolg"

Lipperswil-Schweiz Konstanz, 12.09.2011: Ein ausnahmsloses Importverbot für Delfine, die sofortige Zuchteinstellung und mittelfristige Schließung des Delfinariums im Conny-Land/Schweiz forderten am Wochenende Aktivisten von mehreren Tierschutz-Organisationen direkt an der Schweizer Grenze in Konstanz am Bodensee.

Sechs Delfin-Todesfälle in den letzten drei Jahren überschatten das Delfinarium im Vergnügungspark in Lipperswil.

Neben den Delfinschützern der Veranstalter ProWal und Wal- und Delfinschutz-Forum (WDSF) nahmen auch Tierschutzorganisationen aus der Schweiz unter der wachsamen Aufsicht der Konstanzer Polizei an der Tag- und Nacht-Demonstration teil. Etwa zehn der rund fünfzig Demonstranten traten für zwei Tage in einen Hungerstreik. Gleichzeitig verteilten Mitstreiter in Delfinkostümen Informationsflyer, Aufkleber, Buttons und Pressemitteilungen in der Konstanzer Innenstadt.

Am Seeuferweg zur Schweiz war ein Informationsstand eingerichtet. Nach Angaben der Organisationen erfuhren die Beteiligten große Zustimmung durch verständnisvolle Passanten. Die Ablehnung von Delfinarien mit den gefangenen Meeressäugern ist inzwischen offenbar groß. Der Oscar-prämierte Film „Die Bucht“ über die blutige Delfintreibjagd in Japan mit ihren weltweiten Delfinarien-Exporten hat viele wach gerüttelt.

Beeindruckend war eine Wasseraktion der Aktivisten. Mit Schwimmern und Tauchern wurden über 20 Plastikdelfine an einer 60 Meter langen Kette direkt an der Schweizer Grenze des Bodensees ins Wasser gelassen. Mit großen Bannern machten die Demonstranten auf ihre Forderungen aufmerksam. 1.000 Kerzen in Form eines Delfins illuminierten die Samstagabend-Kulisse am See.

Inzwischen haben ProWal und WDSF auch Schweizer Politiker und Parteien aktiviert. Vor den Eidgenössischen Wahlen im Oktober halten sie sich mit kontroversen Aussagen nicht zurück. Brigitta Gadient, Nationalrätin und Fraktionspräsidentin der Bürgerlich-Demokratischen Partei (BDP), meint, dass ein Importverbot „die wirksamere Maßnahme ist, als immer wieder für die Schließung von Delfinarien zu kämpfen“.

„Wenn die Missstände im Conny-Land-Delfinarium nicht behoben werden, unterstützen wir die mittelfristige Schließung“, äußerte die Sozialdemokratische Partei (SP) mit ihrer Fraktion in Bern. Nationalrätin Bea Heim von der SP: „Wer Delfine liebt, steckt sie nicht in Delfinarien.“

Die Evangelische Volkspartei der Schweiz (EVP) schrieb den Organisationen: „Aufgrund Ihrer Einschätzung unterstützt die EVP die Forderung, das Delfinarium (nicht das ganze Conny-Land) im Conny-Land mittelfristig zu schließen. Für ein generelles Importverbot oder ein Halteverbot von Delfinen in Zoos und Aquarien besteht für die EVP zum jetzigen Zeitpunkt hingegen kein Anlass.“

„Delphine gehören ins Meer und sonst nirgends hin“, so Geri Müller, Nationalrat für die Grünen und Mitglied der Aussenpolitischen und Sicherheitspolitischen Kommission. „Dieser Aussage haben wir nichts hinzuzufügen“, meinten Jürgen Ortmüller, Geschäftsführer des WDSF, und Andraes Morlok, Geschäftsführer von ProWal und: „Die Hungerstreik-Aktion war ein voller Erfolg für die Delfine. Wir werden unsere Aktionen gegen sämtliche Delfinarien intensivieren und fortführen, so auch zusammen mit einer Internationalen Koalition von Schweizer und Deutschen Tierschutzorganisationen gegen das Conny-Land-Delfinarium. Inzwischen hat uns das Conny-Land auf Unterlassung verklagt. Einem Richterspruch sehen wir gelassen entgegen und sind uns sicher, dass wir den Kampf für die Delfine gewinnen.“
Autor: Wal- und Delfinschutz-Forum WDSF
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Stand: 12. September 2011
Erstellt: 12. September 2011

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