Umweltjournal.de | Recycling und Entsorgung  | Artikel Nr.: 16150

Studie ermittelt Wege zur Verbesserung des Lizenzierungsgrades von Verkaufsverpackungen





Köln, 07.10.2009: Die Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung mbH (GVM) wurde beauftragt, in einer qualitativen Studie die Wirksamkeit der 5. Novelle der Verpackungsverordnung systematisch zu überprüfen. Anlass zu dieser detaillierten Untersuchung waren die ersten bekannt gewordenen Planmengen zur Gemeinsamen Stelle (I./II. Quartal 2009), die darauf hinweisen, dass die 5. Novelle der Verpackungsverordnung hinsichtlich des Lizenzierungsgrades noch nicht im erhofften Ausmaß wirkt.


Auftraggeber der Studie sind neben der federführenden Arbeitsgemeinschaft Verpackung und Umwelt e.V. (AGVU), der Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft e.V. (BDE), der Bundesverband Dualer Systeme Deutschland e.V. (BDSD), die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V. (BVE), der Hauptverband des Deutschen Einzelhandels e.V. (HDE) sowie der Markenverband e.V.

Mit der Beauftragung der Studie wollen sich die betroffenen Wirtschaftskreise ihrer Verantwortung für eine erfolgreiche Umsetzung der 5. Novelle stellen. Die Untersuchung der GVM soll den Lizenzierungsgrad für das Bezugsjahr 2009 quantifizieren und darüber hinaus die wesentlichen Ursachen der Unterlizenzierung ermitteln. Auf Basis dieser Erkenntnisse werden Handlungsoptionen zur mittelfristigen Steigerung des Lizenzierungsgrades abgeleitet.

Der Vorsitzende der AGVU, Prof. Dr. Dr. h. c. Werner Delfmann, erklärte im Namen aller beauftragenden Wirtschaftsverbände: „Wir begrüßen die 5. Novelle der Verpackungsverordnung und wollen dazu beitragen, dass sie zu einem Erfolg wird. Auch wenn endgültige Ergebnisse zum Bezugsjahr 2009 erst nächstes Jahr vorliegen, halten wir es für dringend geboten, die Umsetzung der 5. Novelle bereits jetzt durch eine Analyse des Marktgeschehens und konstruktive Vorschläge zu begleiten. Mit der GVM haben wir den geeigneten wissenschaftlichen Partner für unser Vorhaben gefunden.“

Ansprechpartner für weitergehende Informationen zur GVM-Studie:

Arbeitsgemeinschaft Verpackung und Umwelt e.V. (AGVU), Ruth Wucherpfennig,
Hausvogteiplatz 2, 10117 Berlin, Tel. 030/20 64 266, Fax 030/20 64 26 88

Gesellschaft für Verpackungsmarktforschung mbH (GVM), Kurt Schüler,
Rheingaustraße 85, 65203 Wiesbaden, Tel. 0611/27 80 40, Fax: 0611/27 80 450

Bundesverband der Deutschen Entsorgungswirtschaft e.V. (BDE), Dr. Andreas Bruckschen, Behrenstraße 29, 10117 Berlin, Tel. 030/59 00 335 41, Fax 030/59 00 335 36

Bundesverband Dualer Systeme Deutschland e.V. (BDSD), c/o Reclay Group, Clemens Stroetmann, Brügelmannstraße 3, 50679 Köln, Tel. 0221/58 00 98 22,
Fax 0221/58 00 98 777

Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie e.V. (BVE), Peter Feller,
Claire-Waldoff-Straße 7, 10117 Berlin, Tel. 030/20 07 86 160, Fax 030 200 786 190

Hauptverband des Deutschen Einzelhandels e.V. (HDE), Sonja Ziegler,
Am Weidendamm 1 A, 10117 Berlin, Tel. 030/72 62 50 26, Fax: 030/72 62 50 39

Markenverband e.V. (MV), Dr. Dominik Klepper,
Unter den Linden 42, 10117 Berlin, Tel. 030/20 61 68-17, Fax 030/20 61 68-717

Autor: AGVU Arbeitsgemeinschaft Verpackung und Umwelt e. V.
2060 Aufrufe
Stand: 7. Oktober 2009
Erstellt: 7. Oktober 2009

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