Umweltjournal.de | Politik und Wirtschaft  | Artikel Nr.: 1030

Weinzierl fordert neue Umweltpolitik





Bonn, 25.02.2002: Der Präsident des Deutschen Naturschutzringes (DNR), Hubert Weinzierl kritisiert, dass sich "an der Zerstörung der Umwelt seit dem Rio-Gipfel wenig geändert" habe.

Ohne wirkliche Energie- und Verkehrswende gebe es keinen effektiven Klimaschutz. In Deutschland müssten die Treibhausgase bis 2020 um 40 Prozent gesenkt werden.

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Mit 10 Forderungen zum Bundestagswahlkampf wollen sich die Umweltverbände und ihr Dachverband DNR im Wahljahr 2002 in die Politik einmischen. Dazu gehören die Themen Klimaschutz, Armutsbekämpfung, soziale und ökologische Globalisierung und Geschlechter-Gerechtigkeit.

Mit deutschlandweiten Aktionen und einem Kongress in Berlin soll die Bevölkerung motiviert werden, sich politisch einzumischen. "Eine ganze Generation lang wurde keine Wertediskussion geführt", beklagt Weinzierl, der sich schon lange für Kriterien einer "ökologischen Ethik" ausspricht. Das politische Problem sei, so Weinzierl, dass die Bundesregierung in Umweltfragen keine Opposition habe. Deshalb habe sie es leicht, ganz kleine Brötchen in der Umweltpolitik zu backen!
Autor: Franz Alt
740 Aufrufe
Stand: 24. März 2003
Erstellt: 25. Februar 2002
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