Umweltjournal.de | Politik und Wirtschaft  | Artikel Nr.: 285

Was kostet die Klimakatastrophe?





Wenn auf Klimakonferenzen die beliebte Frage auftaucht: "Was kostet der Klimaschutz? Können wir uns das leisten?" kontert Klaus Töpfer gerne mit der Gegenfrage: "Was kostet es, wenn wir das Klima nicht schützen? Können wir uns das leisten?"
Jetzt hat Töpfers UN-Umweltbehörde (UNEP) in Nairobi die Antwort erhalten. Klimaforscher und die Münchner Rückversicherung haben für die UNEP errechnet, dass die Folgekosten der Erderwärmung in 50 Jahren jährlich mehr als 600 Milliarden Mark betragen, wenn keine Energiewende organisiert wird.

Die Autoren rechnen damit, dass bis 2050 die CO2-Konzentration in der Atmosphäre doppelt so hoch sein wird wie vor dem Industriezeitalter. Das hätte Stürme, Überschwemmungen, zurückgehende Fischvorkommen sowie Verluste in der Landwirtschaft durch starke Bodenerosionen zur Folge.

Energiewende heißt: Energie einsparen, Energie effizienter nutzen und erneuerbaren Energien im großen Stil zum Durchbruch verhelfen.

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung hat soeben bekannt gegeben, dass in Deutschland die Treibhausgase im Jahr 2000 gestiegen und nicht wie von der Regierung gefordert vermindert wurden. Schon die Kohl-Regierung hatte das Ziel, die Treibhausgase bis 2005 gegenüber 1990 um 25 Prozent zu reduzieren.


Links zu diesem Thema:
  • Töpfers UN-Umweltbehörde - UNEP
  • Münchner Rückversicherung
  • Autor: Franz Alt
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    Stand: 25. März 2003
    Erstellt: 7. Februar 2001

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