Umweltjournal.de | Politik und Wirtschaft  | Artikel Nr.: 146

Mit Hakenkreuz und Springerstiefel.





Es vergeht in Deutschland beinahe kein Tag mehr ohne Meldungen über Gewalttaten rechtsradikaler Neonazis. Jagdszenen auf Ausländer, Hakenkreuzschmierereien und NPD-Aufmärsche gehören scheinbar zum Bild Deutschlands in diesen Tagen.
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Neonazis und rechte Gewalt:
ein Problem, das ist jedoch nicht nur hierzulande gibt.

In der Schweiz wächst die Neonaziszene ständig. 700 Mitglieder zählen die zuständigen Behörden, 500 mehr als vor vier Jahren. Als besonders gefährlich stuft die Polizei die neu entstandene Nationale Aufbau-Organisation ein. Eine geheime rechtsextreme Truppe mit jetzt schon 100 Mitgliedern.

In Österreich stieg die Anzahl gemeldeter rechter Gewalttaten in der ersten Jahreshälfte auf 232, ein Plus von 75 gegenüber dem Vorjahr. In seinem jüngsten Bericht kommt das österreichische Innenministerium deshalb zu dem Schluss, das Land stünde vor einer dritten Welle des Rechtsextremismus.

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  • Sind Staat und Gesellschaft machtlos gegenüber rechten Gewalttätern?
  • Wie stark sind rechtsradikale Organisationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz untereinander vernetzt?
  • Finden deutsche Neonazis Schutz und Unterstützung bei unseren Nachbarn?
  • Welche Konzepte liegen in den drei Ländern zur Bekämpfung rechter Gewalt vor?
  • Was nutzen Verbote und Gesetze? Welche Erfahrungen hat Österreich mit dem Verbotsgesetz gemacht?


Diesen Fragen geht "GRENZENLOS" - DAS Drei-Länder-Magazin" in seiner Oktober-Ausgabe nach.
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Die Zuschauer haben wie immer die Möglichkeit, im Anschluss an die Sendung mit der Redaktion, Franz Alt und den Gästen im Internet von 21.00 - 22.30 Uhr unter 3SAT - "Grenzenlos" zu chatten.

Die Gäste im Studio:
  • Professor Christian Pfeiffer,
    Kriminologe, Universität Hannover;
  • Helmut Rannacher,
    Verfassungsschutz-Präsident Baden-Württemberg;
  • Andreas Pilsl,
    Leiter des Sonderkommandos Rechtsextremismus Oberösterreich;
  • Jürg Frischknecht,
    Journalist und Buchautor ("Rechte Seilschaften"), Zürich.


Zum Buch von Jürgen Frischknecht:
"Eine aggressive nationalkonservative Bewegung hält seit der
Wende von 1989 die Schweiz in Atem. Sie hat den Bürgerblock
gespalten und die früheren antikommunistischen und rechtsbürgerlichen
Vereinigungen der "unheimlichen Patrioten" verdrängt.
Dieses Buch zeigt, welche Schweiz die Nationalkonservativen wollen
und was uns blüht, falls die "emsigen Blocker" gewinnen."



GRENZENLOS - DAS Drei-Länder-Magazin" mit Franz Alt,
Mittwoch, 18. Oktober 2000 in 3SAT, um 20:15 Uhr

Autor: Franz Alt
2220 Aufrufe
Stand: 25. März 2003
Erstellt: 24. September 2000

Weiterführende Informationen:

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