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Artikel Nr.: 375
Soeben hat die Internationale Naturschutzunion eine aufsehenerregende Studie publiziert.
Danach geraten Unter Naturschutz versteht man alle Maßnahmen zum Erhalt und zur Förderung von wildlebenden Arten (Pflanzen und Tiere), ihrer Lebensgemeinschaften und natürlicher Lebensgrundlagen sowie zur Sicherung von Landschaften unter natürlichen Bedingungen.Naturschutz und Lebensmittelproduktion für die wachsende Menschheit immer mehr in Lebewesen stehen in einem K.-Verhältnis zueinander, wenn sie die gleichen für sie wesentlichen Umweltfaktoren eines Biotops nutzen, diese aber nicht für alle sie beanspruchenden Lebewesen ausreichen. Konkurrenz zueinander. Die Hälfte der weltweit 17.000 Naturschutzgebiete, welche Tiere und Pflanzen vor dem Aussterben schützen sollen, werden - der Studie zufolge - ihre Funktion verlieren. Der Grund dafür ist die naturwidrige, konventionelle Oberbegriff für gewerblichen Pflanzenanbau und Tierhaltung. Landwirtschaft.An der Studie war auch die in Washington ansässige Organisation "Future Harvest" beteiligt, die sich früher für die Industrialisierung der
Oberbegriff für gewerblichen Pflanzenanbau und Tierhaltung. Landwirtschaft ausgesprochen hatte.
Jetzt aber sieht "Future Harvest" im Öko-Landbau den Ausweg aus der Krise. Die Studie erinnert daran, dass die erste "vor der größten Welle des Verlustes von Tier- und Pflanzenarten seit dem Aussterben der Dinosaurier vor 65 Millionen Jahren" steht. Wenn sich der heutige Trend des Artensterbens bis 2005 sich fortsetzt, sei dann bereits ein Viertel aller heute bekannten Tier- und Pflanzenarten ausgestorben. Die internationale Naturschutzunion meint: "In großen Teilen der Tropen und anderen Teilen der Welt, wo die Menschen das Land mit Wildpflanzen und Tieren teilen, ist die bisherige Art der
Oberbegriff für gewerblichen Pflanzenanbau und Tierhaltung. Landwirtschaft ein schwerer Anschlag auf die
Artenvielfalt ist die biologische Vielfalt von Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen.
Artenvielfalt."
Millionen Hektar Tropenwald und andere Naturvegetation seien für die Holzgewinnung und Ackerbau bereits vernichtet worden, der Missbrauch von Pestiziden und Düngemitteln vergifte oft Böden,
G. ist im Boden vor Jahrzehnten versickertes Niederschlagswasser, das sich an wasserundurchlässigen Schichten ansammelt. Grundwasser und Küstenzonen.
Angesichts des Bevölkerungswachstums sei es jedoch unrealistisch, einfach die Naturschutzgebiete auszudehnen. Schon heute stehen 10 Prozent der Erdmasse formell unter
Unter Naturschutz versteht man alle Maßnahmen zum Erhalt und zur Förderung von wildlebenden Arten (Pflanzen und Tiere), ihrer Lebensgemeinschaften und natürlicher Lebensgrundlagen sowie zur Sicherung von Landschaften unter natürlichen Bedingungen.Naturschutz. Nur eine ökologisch orientierte
Oberbegriff für gewerblichen Pflanzenanbau und Tierhaltung. Landwirtschaft, so die Studie, könne zugleich mehr Lebensmittel produzieren und die
Artenvielfalt ist die biologische Vielfalt von Tieren, Pflanzen und Mikroorganismen.
Artenvielfalt schützen.
Diese Studie nennt Beispiele aus allen Kontinenten, wo beispielhaft ökologische Land- und F. ist die planmäßige Bewirtschaftung von Wäldern zur Holzgewinnung. Forstwirtschaft betrieben werde:- ökologische Agroforstwirtschaft in Indonesien mit neuen artenreichen Wäldern;
- die geschützten F. sind Flächen, die zum Teil ständig von seichtem Wasser bedeckt sind. Feuchtgebiete auf US-Farmen;
- organischen Kakaoanbau in Costa Rica und
- sparsame Bemessungsmethoden in Simbabwe beim dortigen ökologischen Landbau, womit jetzt die Austrocknung von Gewässern verhindert wird.
Die "Future Harvest" Direktorin Barbara Rose meint: " Landwirte und Umweltschützer haben zu lange aneinander vorbeigearbeitet. Jetzt müssen sie kooperieren." In Deutschland haben Landwirte und Umweltschützern nicht nur nicht zusammengearbeitet, sie haben jahrzehntelang gegeneinander gearbeitet, ohne viel voneinander zu wissen. Die ökologische Landbauwende gelingt, wenn es zu einer neuen Koalition aus
Oberbegriff für gewerblichen Pflanzenanbau und Tierhaltung. Landwirtschaft und
Der Begriff der Umwelt ist geprägt durch die anthropogene Sichtweise des Menschens. Umwelt ist danach definiert, als dem Menschen umgebende Medien (Wasser, Boden, Luft usw.) und aller darin lebenden Organismen.Umwelt kommt. Dann werden aus kurzsichtigen Bauern nachhaltige Naturschützer - mit ökonomischem und ökologischem Gewinn.
Future Harvest
Autor: Franz Alt
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Stand: 25. März 2003
Erstellt: 20. Mai 2001
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