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Politik und Wirtschaft
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Artikel Nr.: 167
Klau Toepfer
{b1l}Mit deutlichen Worten hat der
CDU-Politiker Klaus Töpfer der CDU-These:
"Ökosteuer = K.-o-Steuer" widersprochen.
In einem "Zeit"-Interview sagte der oberste Umweltpolitiker der Welt: "Es ist nicht sinnvoll die Ökosteuer als K.-o.-Steuer zu bezeichnen."
Der Exekutivdirektor des Umweltprogramms der UNO fügte hinzu: "Die Frage ist, wie eine Ökosteuer auszusehen hat und wie sie angewendet wird. Sie wäre zum Beispiel glaubwürdiger, wenn Teile des Aufkommens verwendet würden, um den Bürgern das Umsteigen vom
Im Jahr 2001 bewegten sich 44,3 Millionen PKW in Deutschland. Im Jahr 2020 dürften es 52 Millionen sein. Voraussetzung ist ein Bevölkerungswachstum. Bei einer schrumpfenden Bevölkerungszahl geht die Studie von ca. 48 Millionen PKW aus. Die Fahrleistung der PKW geht aber zurück von derzeit 12 300 km pro Jahr auf ca. 11 500. Der Spritverbrauch wird von derzeit 7,7 Litern aufgrund neuer Technologien auf 3,7 bis 4,3 Liter fallen.
Auto auf andere Verkehrsmittel zu erleichtern und Energieeinsparmaßnahmen zu verwirklichen. Aber ich sehe mit Besorgnis, in welche Misskredit ein sinnvolles Instrument gerät."
Töpfer warnte vor der Ansicht, der "freie Markt allein" könne die Armuts- und ökologischen Probleme unserer Erde lösen. "Wir brauchen eine ökologische und soziale Marktwirtschaft."
Das
ganze Interview mit Klaus Töpfer und Fritz Vorholz in
DIE ZEIT vom 31. Oktober 2000 - 44/2000
Autor: Franz Alt
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Stand: 25. März 2003
Erstellt: 1. November 2000
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