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Politik und Wirtschaft
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Artikel Nr.: 421
TV-Tipp für den 18.06.01: Ausländer rein - Aber welche?
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Einwanderung - kein anderes gesellschaftspolitisches Thema ist in diesem Sommer mit so vielen Emotionen beladen.- Wie viele Ausländer dürfen wir reinlassen - in unsere Wohlstandsrepubliken Deutschland, Österreich und Schweiz?
- Und dürfen nur diejenigen zu uns, von denen wir profitieren?
- Oder auch die, die unsere Hilfe dringend benötigen?
7,3 Millionen Ausländer leben derzeit in Deutschland, davon zwei Millionen Türken und 1,9 Millionen EU-Bürger. Tendenz: weiter steigend. In Deutschland hat die Diskussion über Einwanderung eine überraschende Wende genommen. Es geht nicht mehr um die Frage, ob Deutschland ein Einwanderungsland ist, sondern um die Frage, wie Einwanderung geregelt werden kann. Die Konzepte der Parteien liegen auf dem Tisch. Sie reichen von Kontingentierung über Punktesysteme bis hin zu verpflichtenden Sprachkursen.
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Die Schweiz, als kleine Nation den Freiheitstraditionen seit jeher besonders verpflichtet, zählt zu den Staaten, die verhältnismäßig am meisten Ausländerinnen und Ausländer zu ihrer ständigen Wohnbevölkerung zählt: knapp 20 Prozent der Gesamtbevölkerung. Zuwanderung wird hier nach eindeutigen Kriterien geregelt. In der Schweiz sind nur Einwanderer aus Nordamerika und der Europäischen Union erwünscht. EU-Bürger müssen einen Arbeitsvertrag in der Tasche haben. Ob ein Ausländer den Schweizer Pass erhält, hängt nicht nur von einem Wissenstest über Geschichte, Verfassung und Kultur des Landes ab. Die Eidgenossen entscheiden vereinzelt immer noch über Einbürgerungen per Urnengang im Heimatort.
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In Österreich dreht sich der Arbeitsmarkt, es droht ein Arbeitskräftemangel. Bis 2005 werden dem Land 165.000 Facharbeiter fehlen, haben Wiener Wirtschaftsforscher errechnet. Diese Perspektive hat widersprüchliche Reaktionen der Wiener Regierungsparteien ausgelöst. Die Österreichische Volkspartei und ihr Kanzler Schüssel wollen eine flexiblere Regelung der jährlich zu fixierenden Zuwanderungsquote. Die rechtsnationale, in Fragen verstärkter Zuwanderung von Ausländern stets verneinende FPÖ bleibt hingegen bei ihrer ablehnenden Linie und lehnt eine Erhöhung der Einwanderungsquote kategorisch ab.
- Sind wir in allen drei Ländern auf gezielte Einwanderung vorbereitet?
- Darf nur der rein, der uns nützt?
- Brauchen wir Einwanderer, um unseren Wohlstand zu halten?
- Steht das Asylrecht auf der Kippe?
- Wie kann ein zukunftsfähiges Einwanderungskonzept aussehen?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich "Grenzenlos. Das 3-Länder-Magazin" in seiner Juli-Ausgabe. Die Zuschauer haben wie immer die Möglichkeit, ihre Meinung zur Sendung zu äußern und mit Franz Alt und seinen Gästen nach der Sendung zu diskutieren -
http://www.3sat.de/grenzenlos.htmlGRENZENLOS - DAS Drei-Länder-Magazin mit Franz Alt, Mittwoch, 18. Juli 2001, 20.15 - 21.00 in 3SAT
Autor: oekoserve GmbH
1841 Aufrufe
Stand: 25. März 2003
Erstellt: 30. Juni 2001
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