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Klage gegen Robbenimportverbot von EU-Gerichtshof zurückgewiesen

Luxemburg / Gerlingen, 27.04.2013: Der Gerichtshof der europäischen Union ist gestern zu einem bedeutenden Urteil in erster Instanz gekommen: Das EU-Importverbot auf Robbenprodukte diskriminiert nicht die Rechte der kanadischen Inuit auf ihre traditionelle Jagd.

Eine wirtschaftlich und-politisch motivierte Vereinigung, die mit dem kanadischen Pelzinstitut und der Non-Profit-Organisation „Inuit der Tapiriit Kanatami“ – der Interessenvertretung von über 50.000 Inuit weltweit – in enger Verbindung steht, hatte die Klage eingereicht. Der Gerichtshof in Luxemburg bemängelte in seinem Urteil die unklaren Einschränkungen der Eigentumsrechte durch das Handelsverbot bei den verschiedenen, nicht kulturelle Interessen vertretenden, Klägern. Die Richter hoben hervor, dass das Ziel der Harmonisierung von Tierschutz und Pelzhandel im Binnenmarkt nur auf einer gemeinsamen EU-Ebene erreicht werden kann (Rechtssache T-526/10). PETA Deutschland e.V. begrüßt die Entscheidung, die im Hinblick auf die weltweit wegbrechenden Absatzmärkte für Pelzprodukte richtungsweisend ist.

„Die Pelzindustrie ist mit dem Versuch gescheitert, die Inuit für ihre Zwecke zu instrumentalisieren“, so Frank Schmidt, Kampagnenleiter bei PETA. „Aktuell werden vor Neufundland sinnlos Robbenbabys zu Tode geknüppelt – trotz weltweit sinkender Nachfrage nach Pelzprodukten. PETA fordert die kanadische Regierung auf, das Blutvergießen endgültig zu verbieten.“

Von der Robbenjagd in Kanada profitieren eine Handvoll großer Fischerei-Unternehmen in der Nebensaison. Die Inuit selbst jagen nur etwa zwei Prozent der gesamten Fangquote. Seit 2010 besteht ein EU-weites Import- und Handelsverbot von Robbenprodukten. Die EU- Verordnung Nr. 737/2010 der Kommission vom 10. August 2010 erlaubt indigenen Völkern weiterhin den Handel mit Robbenerzeugnissen.

Bei der alljährlichen Robbenjagd wird den Tieren der Schädel eingeschlagen oder sie werden aus unmittelbarer Nähe erschossen. Dabei sind die meisten von ihnen erst wenige Wochen alt und haben noch nicht einmal feste Nahrung zu sich genommen.

PETAs Kampagne „Rettet die Robben“ wird auch von zahlreichen Prominenten wie Schauspielerin Sibel Kekilli, Musikerin Kelly Osbourne und zuletzt Hollywood-Schauspieler Jude Law unterstützt. Auch Pamela Anderson setzt sich regelmäßig mit PETA für die Rettung der Robben und gegen das sinnlose Massaker an den Tieren ein.

Bitte helfen Sie mit und fordern Sie die kanadische Regierung dazu auf, das Robbenmassaker zu beenden.

Autor: PETA Deutschland e.V.
3306 Aufrufe
Stand: 27. April 2013
Erstellt: 27. April 2013

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